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Thema: Erste positive Erfahrung und Kritik wegen Stoßstange

  1. #1
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Erste positive Erfahrung und Kritik wegen Stoßstange

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    Nachdem schon JanPeter (der hier ohne Zweifel der Experte in Sachen Robby ist) einiges berichtet hat, möchte ich hier schnell meinen ersten, noch recht oberflächlichen Eindruck, von dem CCRP5 kurz schildern.
    Ich hatte ja schon vieles von dem Modell gelesen, aber wenn man ihn dann sieht ist es doch immer etwas anders. Die Größe hatte ich mir in etwas so vorgestellt, das Modell ist in etwa Din A5 groß und recht leicht.

    Nach dem Auspacken findet man neben dem Roboter noch eine CD mit der Entwicklungsumgebung und zahlreichen Beispielen (findet man ja auch bei uns im Downloadbereich) sowie ein RS232 Kabel. Da ich bereits eine C-Control Entwicklungsumgebung auf dem Rechner hatte, brauchte ich mir nur die Beispiele in einem Unterverzeichnis zu entpacken.

    Natürlich will man gleich mal sehen wie das Teil so los braust! Im ersten Moment sucht man aber vergebens nach einem Batteriefach. Also muß man wohl doch in die Anleitung schaun Zumindest in die Kurzanleitung, die aus einigen Din A4 Seiten besteht.
    Also, man soll die Platine oben lösen um 6 Mignon Akkus einlegen zu können. Muß man wissen! Das sieht dann in etwa so aus:



    Da kann man auch gleich die kleinen Getriebe etwas sehen. Obwohl das ganze eigentlich nicht sonderlich stark/robust aussieht, wurde ich später eines besseren belehrt.

    Nachdem man die Batterie eingelegt hat kann man das Gerät einschalten. Ich hab natürlich auch gleich mal Start gedrückt (einer der zwei Mikrotaster die vorne neben Einschalter sind). Aber nix passierte.

    Also nochmal ein Blick in die Anleitung! Man soll erst mal die ersten 4 Demos compilieren und übertragen bevor er seine erste Fahrt macht.
    Das war nicht weiter schwer. Quellcode geladen (ist alles gut beschrieben) und mit Funktionstaste F12 compiliert und über das RS232 Kabel in den Robby übertragen.
    Die ersten Demos sind allerdings nach dem Auspacken eigentlich nicht sehr interessant. Sie demonstrieren z.B. wie man bestimmte Dinge wie die LED´s ansteuert, eine Sensorfläche und Mikrofon abfragt u.s.w. Das ist zwar später alles sehr wichtig und interessant, aber ich denke mir, die meisten Käufer wollen erst mal schnell sehen wie das Teil fährt. Da aber offenbar die Treiber in den ersten Demos eingebunden sind, kommt man nicht herum diese ersten 4 Demos auszuführen.
    Dies sollten die Entwickler nochmals überdenken und gleich ein Miniprogramm mitliefern wo man direkt nach dem Auspacken gleich etwas Bewegung sieht.

    Aber nach ein paar Minuten kommt man auch so zu dem Programm 4. Einführung Antrieb

    Bevor man allerdings hier auf Start drückt, sollte man den Roboter in eine sichere Umgebung, wo er sich bewegen kann, bringen.
    Er braust kurz nach dem drücken mit doch recht hoher Gewindigkeit los. Ist schon beeindruckend wie schnell er sich dreht wenn seine IR-Sensoren ein Hinderniss entdecken. Auch kleine Hindernisse machen ihm nicht viel aus, durch seinen Kettenantrieb fährt er über so manche Dinge die am Boden liegen einfach drüber. Ist auch erstaunlich was er für eine Kraft entwickelt, trotz seiner leichten Bauweise.

    Probleme hat er alledings, wie fast alle Roboter, mit schwarzen Flächen. Auch Stuhlbeine mag er leider nicht sehr gerne. So kommt es nicht selten dann doch zu Kollisionen.

    Und hier muß ich doch etwas Kritik üben. Ich vermisse einfach eine echte Stoßstange. Am besten eine mit Mikroschaltern, damit er im Notfall bremst und wieder Rückwärts fährt. So kann es schnell passieren das der Roboter schräg mit einer IR-LED an ein Stuhlbein prallt und dieses einfach verbiegt (siehe Bild).



    Dies ist in meinem ersten Test leider mehrfach vorgekommen, ein echter Kritikpunkt. Wenn man den Roboter auch mal in der Wohnung fahren lassen will, dann wird man nicht daran vorbei kommen entweder eine solche Stoßstange selbst zu konzipieren oder wenigsten einen Aufprallschutz anzubringen. Ansonsten braucht man sicher bald eine neue IR-LED.
    Allerdings dürfte es selbst Laien nicht weiter schwer fallen dies schnell zu bewerkstelligen.

    Ansonsten ist der erste Eindruck sehr positiv. Insbesondere die gute Dokumentation in Form von vielen Beispielen ist vorbildlich und für Ein- oder Umsteiger ideal. Ich bin gespannt was für Programme sich die Käufer einfallen lassen.


    Gruß Frank

  2. #2
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    Hallo Frank!
    Das ist ja Super , dass Du Dir auch einen RP5 zugelegt hast.
    Die gleichen Erfahrungen wie Du habe ich auch gemacht, ich wolte Ihn aber nicht so schlecht machen
    Es hängt nämlich mit der Programmierung ab wie er fährt.
    Probier mal mein Programm Menue2_3.
    Da hab ich die Werte des vorgegebenen Programms geändert.
    Programm 1 über IR-Fernbedienung.
    Und nun habe ich keine Probleme mehr, das er die Hindernisse nicht erkennt.
    Es giebt noch viel zu programmieren an Robby!
    MfG
    janpeter

  3. #3
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Hi JanPeter,

    ja das mit dem verbiegen der LED hat mich schon gewundert. Wenn sich das softwaremäßig verbessern läßt, dann ist das natürlich gut. Aber hab halt den ersten Eindruck versucht möglichst objektiv rüber zu bringen.

    Denke schlecht hab ich ihn ja nicht gemacht, nein kann ihn wirklich empfehlen. Dennoch ist das mit der Stosstange ein Kritikpunkt. Eine Kollision kommt sicher immer mal vor, wenn man da irgend ein Gummiteil oder wer weiss was vorne noch montiert, dann kann es nicht schaden. Denke halt hier auch an die Leute die es so wahnsinnig eilig haben wie ich und gleich mal losbrausen wollen. Wenn die hier gleich gewarnt werden, ist es sicher nicht schlecht. Dafür ist doch ein Forum nützlich. Im Augenblick hab ich noch nicht so sehr viel Zeit um viel am Robby zu programmieren, aber sicherlich werde ich später auch das ein oder andere probieren. Dein Programm probiere ich morgen mal aus.

    Gruß Frank

  4. #4
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    Hallo Frank !
    Ich habe eine Stosstange vorne aus Acryl ,bei den ersten Versuchen angebaut. Befestigt an den zwei vorderen Chassieschrauben.
    Aber Vorsicht das Acryl ergab einen Lichtleiter vom Sender zum Empfänger vom ACS.
    Ich musste den Spoiler mit Alufolie abkleben, sonst kommt es zu einer Rückkoplung!
    MfG
    janpeter

  5. #5
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    Hallo Frank !
    Wenn Du mal die Wegstreckensensoren getestet hast , melde Dich mal bei mir.
    Das Problem im Kreis fahren, mit durchdrehenden Ketten.
    Den Wegstreckensensor kann man da vergessen!
    MfG
    janpeter

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo...
    1)
    Die Reihenfolge der Beispielprogramme ist beabsichtigt und zielt darauf
    ab, dass der Kunde (vor allem !) das ACS ausprobiert bevor der Roboter
    gegen Hindernisse fährt, die er nicht sieht, und beschädigt wird. Siehe auch 2)

    2)
    Das mit der Stosstange ist natürlich ein ganz klarer Schwachpunkt, war
    aber aus Kostengründen nicht zu vermeiden. Wir haben damit gerechnet,
    dass die Kunden so etwas leicht aus Draht biegen können und ausserdem
    sowieso gern basteln.
    Die Befestigungslöcher sind ja vorhanden.
    ciao...

  7. #7
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    Zitat Zitat von JanPeter
    Hallo Frank !
    Wenn Du mal die Wegstreckensensoren getestet hast , melde Dich mal bei mir.
    Das Problem im Kreis fahren, mit durchdrehenden Ketten.
    Den Wegstreckensensor kann man da vergessen!
    Es ist leider nicht zu vermeiden dass der Schlupf den Wegstreckensensor
    ungenau werden lässt.
    Aber:
    Wenn man den Schlupf kennt, kann man sehr präzise Drehwinkel definieren und man kann den Streckensensor auch korrigieren, wenn
    man die ausgeführten Rotationsmanöver akkumuliert, einen Korrekturwert errechnet und vom Streckenzähler abzieht.
    Also viel Möglichkeiten zum Spielen und programmieren.

  8. #8
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    Hallo DIE HARD!
    Der Schlupf ist Unterschiedlich , mal dreht sich die Kette und mal bleibt sie stehen. Der Schlupf ist auch abhängig von der Geschwindigkeit.
    Bei grossem SPEED drehen die Ketten nicht durch ,bei kleinem Speed eher ofter.
    Ich weiss nicht wie ich das berechnen kann!
    MfG
    janpeter

  9. #9
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    Hallo DIE HARD!
    Die Räder müssten nicht glatt sein . Querrillen oder so.
    Gibt es die Räder als Ersatzteile.
    Dann könnte mann mal Experimentieren?
    MfG
    janpeter

  10. #10
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    Hallo

    Die Reihenfolge der Beispielprogramme ist beabsichtigt und zielt darauf
    ab, dass der Kunde (vor allem !) das ACS ausprobiert bevor der Roboter
    gegen Hindernisse fährt, die er nicht sieht, und beschädigt wird. Siehe auch 2)
    Ja wenn man von dem vorbildlichen theoretischen Kunden ausgeht, dann ist das ja auch völlig richtig.
    Aber in der Praxis sind doch nicht alle so geduldig! Viele Kunden wollen erst mal was sehen und bestenfalls danach lesen!
    Daher fände ich ein kleines Einführungsprogramm, wo er wenigstens eine Runde dreht, schon sinnvoll.
    Und ein kurzer Warnhinweis bei dem Fahrprogramm wäre vielleicht nicht schlecht. Nicht jeder denkt daran das die IR-Dioden zuerst anecken!

    Das mit der Stosstange ist natürlich ein ganz klarer Schwachpunkt, war
    aber aus Kostengründen nicht zu vermeiden. Wir haben damit gerechnet,
    dass die Kunden so etwas leicht aus Draht biegen können und ausserdem
    sowieso gern basteln.
    Die Befestigungslöcher sind ja vorhanden.
    Stimmt, sehe ich auch so. Ein Stück Plastik/Draht im Lieferumfang wäre zwar besser gewesen, aber Roboter-Bastler sollten da schon eine Lösung finden

    Gruß Frank

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