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Thema: Lipo-Lader mit wenig Strom

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Lipo-Lader mit wenig Strom

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    Hallo zusammen!

    Conrad hat jetzt sehr kleine LiPos im Angebot. 3,7V 145mAh bei nur 27,5x20,5x4,5mm Größe, und das für 4,95€! Also optimal für sehr kleine Roboter, wie ich sie gerne baue.

    Ich hab das Teil mal aus Holz geschnitzt, um nen Eindruck von den maßen zu bekommen:

    Also echt ein süßer kleiner Akku, mit nur 3,7g.

    Nun kommt aber mein Problem: ich brauche noch ein passendes Ladegerät dafür.
    Zuerst hatte ich das Robbe Power Peak Lipoly 300 im Auge, das kostet 20€. Das wäre ein durchaus akzeptabler Preis. Nur leider hat es einen minimalen Ladestrom von 300mA. Der Akku darf allerdings nur mit 1C bzw 130 bis 145mA geladen werden! Und da möchte ich nicht riskieren, da mit dem doppelten Strom reinzupowern, sonst brennt mir das Teil am Ende noch weg.

    Somit Suche ich nun nach eine Ladegerät für einzellige LiPos, mit einem Ladestrom von etwa 100 bis 150mA. Unterstützung für mehrere Zellen, Balancer und sonstige Funktionen sind nicht unbedingt nötig. Die Preisgrenze liegt bei etwa 30 bis 40€, je nach dem, was das Teil so alles kann.
    Hat da jemand nen guten Tipp für mich?

    mfg Uwe

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Michael
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    Hallo uwegw,

    ja, die Akkus sind nice
    Bis du ein passendes Ladegerät gefunden hast, kannst du diesen Akku mit einem strombegrenztem Labornetzteil laden.

    Gruß, Michael

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hallo Uwe,
    so sieht also ein günstiges Angebot aus?
    http://www.dealextreme.com/products....search.lithium
    http://www.dealextreme.com/products....search.lithium
    Da gibt's für den selben Preis 2*2000mAh. Der Transport dauert halt.

    Ansonsten kannst du deinen Akku mit einem einstellbaren Spannungsregler laden. Da eine Schutzschaltung enthalten sein wird (z.B. mit Kurzschluss testen) kann er auch nicht so schnell kapput gehen. Trotzdem Nachmeßen usw. Ich verwende den LM317.

    EDIT: Das wichtigste: Den Strom kannst du begrenzen durch
    1. Widerstand
    2. Konstantstromquelle mit LM317, zwei Transistoren o.ä.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Michael
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    Hallo avion23,

    vielleicht hast du den Beitrag von uwegw nicht richtig gelesen.
    Es geht hier speziell um kleine Akkus
    Für kleine Roboter, um hier teilzunehmen:
    http://www.robotest.de/?Aufgaben:MICRO_LINE_(6)

    Der Akku, den Uwe meint hat keine Schutzschaltung, daher ist die Strombegrenzung mittels Widerstand oder LM317 nicht geeignet.

    @uwegw:
    Maxim hat eine interessante Palette:
    http://para.maxim-ic.com/results.mvp?fam=batt_chrg
    Vielleicht kannst du ja ein paar Samples schnorren

    Gruß, Michael

  5. #5
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    Hallo Uwe,

    für die kleinen Lipos (in meinem Wohnzimmer-Flugmodell sitzt eine 20mAh Zelle!) habe ich mir mit einem L200 ein Ladegerät gebaut. Ein Beispiel findest Du hier: http://users.cybercity.dk/~dsl327225/lipo.htm . Allerdings habe ich Festwiderstände benutzt zur Strombegrenzung, die ich einzeln zuschalten kann, so dass ich mit 20mA, 50mA, 80mA, 200mA und 480 mA (und beliebigen Summen davon) laden kann. Wenn Du Interesse hast, kann ich Dir mal eine Skizze schicken (wenn ich sie finde...). Abgleichen muss man nur die Spannung.

    Viele Grüße

    Fred

    Editiert: Skizze angehängt
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken lipocharger.jpg  
    Only entropy comes easy. - Anton Checkhov

  6. #6
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    Erst mal vielen Dank für alle Tipps. Die LiPos scheinen also heutzutage nicht mehr ganz so wahnsinnig empfindlich sein, wie ich bis jetzt immer gedacht habe...

    Mittlerweile habe ich noch bei ELV was gefunden:
    http://www.elv.de/Li-IonLiPo-Ladeger.../detail2_11078
    Da wird ein MAX1758 benutzt. Der kleinste Ladestrom liegt bei 300mA, darum habe ich das Teil beim ersten Blick in den Katalog auch ausgeschlossen. Aber der Strom wird über Widerstände festgelegt, die ich austauschen könnte...

    Ich denke, ich werde mir erst mal einen Akku bestellen und die Schaltung mit dem L200 aufbauen. Das ist billig und simpel, und falls es auf die Dauer nicht überzeugt, kann ich immer noch was besseres besorgen.

    @fhs: wie genau muss man die Spannung einstellen können? Reicht ein 5€-Aldi-Multimeter, oder sollte ich lieber in der FH an ein 5-stelliges Profigerät gehen?

  7. #7
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    Hi,
    Zitat Zitat von uwegw
    ....wie genau muss man die Spannung einstellen können? Reicht ein 5€-Aldi-Multimeter, oder sollte ich lieber in der FH an ein 5-stelliges Profigerät gehen?
    ich würde das genaueste Voltmeter nehmen, an das ich kommen kann. Einstellung dann je nach Datenblatt des LiPos auf zwischen 4,1 und 4,2V (natürlich ohne Lipo).
    Ich bin mit der L200-Schaltung seit über einem Jahr total zufrieden.

    Viele Grüße

    Fred
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  8. #8
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    Mein Bauvorschlag wäre über einen Standard OPV (z.B: LM...). Den einen OPV gestaltest Du als Strombegrenzer (Messung über Shunt), den anderen als Komparator. Den Transistor benutzt du als Leistungsswitch. MIt dem L200 hast du, wenn ich es richtig sehe, dann halt keine Ladeschlussspannungsabschaltung, sondern der liefert immer noch weiter die Konstante Spannung und schaltet nicht echt ab.
    Solltest Du hilfe brauchen, bzw. wenn ich mir hier einen kleinen Auftrag das zu bauen bekommen kann, dann meld dich per PN.

  9. #9
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    Hallo uwegw,

    Mittlerweile habe ich noch bei ELV was gefunden:
    ja, das hab ich mir auch geholt.

    Aber der Strom wird über Widerstände festgelegt, die ich austauschen könnte...
    oder du nimmst gleich Stufenschalter

    Guß, Michael
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  10. #10
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    So, Layout für den L200 ist fertig:

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