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Thema: Bitte um Hilfe bei Widerstandsberechnung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Bitte um Hilfe bei Widerstandsberechnung

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    Hallo

    Ich bitte, dass mir einer eine Kleinigkeit beibringen könnte.
    Es geht um einen Schaltplan, den ich unter http://www.bader-frankfurt.de/elek/rgbansteuer.gif gefunden habe.

    Ich habe das gleich mal nachgezeichnet mit Eagle
    1. damit ich den Umgang mit dem Programm mehr übe und
    2. weil ich genau das auch als Platine machen möchte.

    Die Widerständen auf der linken Seite der npn Transitoren sind diejenigen, die dann am Port eines AVR angeschlossen werden und sollten mind. 1 k haben. Das weiß ich bereits.

    Aber wie berechnet man die Widerstände, welche jeweils die einzelnen Farben ansteuern?

    Sagen wir mal, ich brauche bei einer LED einen 75 Ohm Widerstand.

    Wie groß muss er sein, wenn 3 LED´s angeschlossen werden? Nehmen wir 20mA und 3,5 Volt für eine der LED´s. Bei 5 Volt die zur Verfügung stehen.

    Vermutlich eine Frage für einen Lehrling im ersten Semester... Aber ich habe nie Elektronik gelernt. Könnte mir jemand da unter die Arme greifen ?

    Danke im Vorraus.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 3rgbleds.gif  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von ikarus_177
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    Hi,

    korrigiert mich, falls ich falsch liegen sollte, aber ich stelle mir das so vor:

    Bei einer Led müssen am Vorwiderstand 1,5V abfallen, damit die LED bei 20mA nicht überlastet wird. Bei 3 LEDs macht der Gesamtstrom aber 60mA aus, am Vorwiderstand müssen aber weiterhin 1,5V abfallen, damit die LEDs die gewünschte Betriebsspannung erhalten. Das macht bei mir 25 Ohm.


    Viele Grüße
    ikarus_177

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi,
    du willst ja 3 LED'S parallel, bedeutet die Spannung bleibt gleich und für den Strom gilt Iges=I1+I2+In
    R = Spannung (am Vorwiderstand)/Strom I
    U=5v-3,5V
    U=1,5V
    I =0,02A+0,02A+0,02A
    I =0,06A
    R=1,5V/0,06A
    R=25Ohm
    Ich bin Schüler, kann also auch total falsch sein.
    Edit: Uh mein 1000 Beitrag
    MfG Christopher \/


  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    ich würde die leds nicht parallel an einem widerstand betreiben. durch bauteiltoleranzen werden die ströme nicht schön gleichmässig auf die led's verteilt werden.
    das heisst durch irgendeine led wird mehr strom fliessen --> led wird wärmer --> led leitet besser --> led zieht noch mehr strom --> noch heisser --> led kaputt --> die anderen leds ziehen auch mehr strom --> alle led's kaputt...

    ich würde also jeder led einen seperaten widerstand spendieren....

    gruss bluesmash

  5. #5
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    Bluesmash:
    ich würde die leds nicht parallel an einem widerstand betreiben. durch bauteiltoleranzen werden die ströme nicht schön gleichmässig auf die led's verteilt werden.
    das heisst durch irgendeine led wird mehr strom fliessen --> led wird wärmer --> led leitet besser --> led zieht noch mehr strom --> noch heisser --> led kaputt --> die anderen leds ziehen auch mehr strom --> alle led's kaputt...
    Das hab ich mir auch schon mal gedacht... an anderer Stelle sagen lassen.

    Aber warum wird das dann hier: http://www.bader-frankfurt.de/elek/rgbansteuer.gif
    so angeboten?

    Mir gehts darum, dass ich nicht Unmengen an Widerständen löten möchte, weil ich ein paar SMD-RGB-LEDs mehr verwenden will.

    ikarus_177
    korrigiert mich, falls ich falsch liegen sollte, aber ich stelle mir das so vor:
    Der war echt gut... Ich hab fast gar keine Ahnung

    Christopher1
    Ich bin Schüler, kann also auch total falsch sein
    Immerhin hört es sich gut an

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    hallo pmaler,

    Zitat Zitat von Bluesmash
    ... ich würde .. jeder led einen seperaten widerstand spendieren....
    also ich neige auch zu der Philosophie - ein Widerstand je LED.

    ................................

    Das habe ich so aufgebaut (ok ok ok, DU machst in SMD - da spart man gern so viel Platz wie es geht) und es funktioniert total problemlos (irLED´s an 36 kHz PWM) obwohl ich testweise auch schon mal ne LED gegen einen anderen Typ wechsle.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  7. #7
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    Bluemash hat schon recht. Aber man kann dieses Prinzip verwenden, wenn man die LEDs von vornherein niedriger belastet. ZB nur mit 70-80% der des Nennstroms. Wenn eine dann 20 oder 30% mehr bekommt ist das nicht schlimm und da heutige LEDs eh' recht hell sind, macht das manchmal Sinn. Natürlich gibt es dann einen Helligkeitsunterschied zwischen den LEDs.

  8. #8
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    ich denke ich persönlich würde es auf einen versuch ankommen lassen ich sehe das auch nicht so kritisch... wollte dich nur mal darauf aufmerksam machen.... und wie Gock geschrieben hat währe es empfehlenswert die leds nicht am limit zu betreiben...

    gruss bluesmash

  9. #9
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  10. #10
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    Bei kleinen Strömen wird das mit der Stromverteilung nicht unbedingt besser. Wenn schon sollte man die LEDs gepulst betreiben, dann hilft der internen Serienwiderstand dabei den Strom etwas gleichmäßiger zu verteilen und die LEDs erwärmen sich noch nicht so viel von selbst. Die blauen LEDs und einige grüne LEDs haben einen recht hohen sereienwiderstand, da könnte es gehen. Bei den roten wird es wahrscheinlich Probleme geben.

    Ich würde es nicht darauf ankommen lasssen und lieber extra Widerstände spendieren.

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