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Thema: Drehzahl bei Elektromotoren

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Drehzahl bei Elektromotoren

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    Hallo zusammen

    Mache in der Schule gerade ein kleines Projekt, wobei ich einen kleinen Elektromotor benötige. Jedoch habe ich keine Ahnung von Modell bau. Die Elektromotoren von Modellautos haben immer eine ziemlich hohe drehzahl. Meine Frage, muss ich die alleine durch eine Untersetzung runterbringen oder wird die automatisch niedriger, wenn man da etwas anhängt. Bei den Motoren steht ja auch immer die LEERLAUFdrehzahl.
    Irgendwie klingt das für mich als würde sich die noch ändern doch auf der anderen Seite denke ich währe es eine Überlastung und tut dem Motor nicht gerade gut.

    Danke für die Hilfe

    lg Straker

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Klingon77
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    hi,

    Willkommen im Forum

    schau doch mal bezüglich der Motoren im Conrad Katalog (oder www.Conrad.de) rein.

    Ohne nun Werbung zu machen (ich finde ihn oft zu teuer) hat er doch für viele Motoren ein Datenblatt abrufbar.

    Dort kann man die Leerlaufdrehzahl und die "Arbeitsdrehzahl" recht gut einsehen.

    Die Drehzahl wird unter "Last" absinken; das ist vollkommen normal.

    Betreibst Du einen schnell drehenden Motor mit einer niedrigeren Spannung (um die Drehzahl zu senken) steht Dir auch weniger Drehmoment zur Verfügung.

    Eine Alternative liegt wohl in der sog. PWM-Steuerung (da habe ich aber noch keine praktische Erfahrung).


    Durch eine Verminderung der hohen Drehzahl mit einem Getriebe erhöht sich auch das zur Verfügung stehende Drehmoment (Ncm) an der "Abtriebswelle".

    Die Belastung für den Motor sinkt dann bei gleicher Last (Stichwort: Getriebemotor z.B: RB35).

    Hier im Forum gibt es auch einen sog. Drehmoment-Rechner.
    Er kann, sofern die Last bekannt ist bei der Motorenauswahl helfen.

    liebe Grüße,

    Klingon77
    Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln - http://www.ad-kunst.de

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Detaillierte Datenblätter zu Motoren findet man auch bei Faulhaber:
    http://www.faulhaber-group.com/
    Die Motoren sind eher in der gehobenen Preisklasse, aber man sieht wenigstens ganz gut, was möglich ist.

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    Danke für die Antworten. Jedoch wirft dies bei mir noch weitere Fragen auf. Die "Arbeitsdrehzahl" ist die bei jeder Last gleich? Wenn nicht nicht, kann man die berechnen oder unterscheidet sich das unter den Motoren?
    Bei Conrad habe ich bereits nachgeschaut, jedoch fand ich da immer nur die Leerlaufdrehzahlen.

    Gruss
    Straker

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    nein, die arbeitsdrehzahl stellt sich ein wenn du ihm das nenndrehmoment abverlangst und ihn mit nennspannung versorgst.
    verlangst du nun weniger oder mehr Drehmoment als nenndrehmoment verändert sich die drehzahl entlang der kennlinie (rot).


    http://user.cs.tu-berlin.de/~calle/m...on/modell.html

    um nun eine gewünschte drehzahl einzustellen musst du die anliegende spannung an den motor verändern (PWM). dadurch verschiebt sich die kennlinie nach unten (spannung verringern) oder nach oben (spannung erhöhen).

    schau auf die seiten der hersteller (nicht die der dealer) vl findest du dort die gesuchten datenblätter.

    mfg clemens
    Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt. Die andere summt die Melodie von Tetris...

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Danke für die Antworten. Jedoch wirft dies bei mir noch weitere Fragen auf. Die "Arbeitsdrehzahl" ist die bei jeder Last gleich? Wenn nicht nicht, kann man die berechnen oder unterscheidet sich das unter den Motoren?
    Die Drehzahl wird sich einstellen abhängig vom Motor, der Last und der angelegten Spannung bzw. des fließenden elektrischen Stroms.
    Wie Du richtig vermutest, wird die Drehzahl niedriger, wenn die Last erhöht wird, gleichzeitig steigt der elektrische Strom an.
    Deine Sorge ist auch, ob Du den Motor überlasten kannst. Das kann passieren, wenn der Strom durch den Motor zu groß wird. Die Wicklung wird dann zu heiß und die Isolierungen verschmoren, manchmal schmilzt sogar der dünne Kupferdraht durch. Manchmal wird in Datenblättern ein maximaler Strom angegeben, den der Motor dauerhaft oder für eine bestimmte Zeit aushält.
    Bei billigen Motoren ist die Datenlage oft dürr.
    Praktisch ist es, wenn die Stromquelle nicht mehr Strom liefern kann, als der Motor verträgt, dann kann man fast nichts mehr kaputtmachen.
    Kurzzeitig darf der maximale Dauerstrom deutlich überschritten werden. Es braucht ja eine gewisse Zeit, bis sich das Kupfer aufheizt und kaputt geht.

    Vielleicht kannst Du uns genauer beschreiben, was das für ein Projekt ist, die Hilfestellung wäre dann einfacher.

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