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Thema: Uhr mit Luftblasen-Display

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Uhr mit Luftblasen-Display

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    So simpel und doch so genial
    http://www.youtube.com/watch?v=6diJf5d4Fdw

    Nun möchte ich wissen wie ich eine Uhr mit einem solchen Display bauen könnte. Als Pumpe nehm ich einfach eine Aquarienpumpe. Aber wie baue ich am besten die Ventile?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die Ventile sind vor allem ein Frage der Preises und des Stromverbrauchs. Wenn es da nicht so drauf ankommt gibt es Magnetventile zu kaufen. Alldings oft > 20 EUR und mit ca. 1 W je Ventil. Allerdings sind die Ventile deutlich überdimensioniert, meistens bis etwa 8 bar Druck.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Ideen ham die Leute *g*, aber genial.
    Würde man einen Servo wasserdicht kriegen, dann könnte man ja aus so nem Billig-Servo für 2,95 vom grossen C ne Art Schlauchklemme bauen. Oder wenn der Schlauch vom Ventil bis zur Öffnung länger sein darf, könnte man die Servos dann auch ausserhalb lagern (man hätte halt dann einige Schläuche; für jede "Spalte" einen)
    #ifndef MfG
    #define MfG

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Vor einigen Jahren auf der IAA in Frankfurt hatte Jeep so was ähnliches, nur "andersrum". Das Wasser kam wie ein Wasserfall von oben und mittels Ventilen wurden dann "Lücken" erzeugt, die Zahlen, Logos und sogar lauftexte darstellen konnten. Sah echt genial aus. Allerdings war das etwa 5m hoch und genauso breit. Das musste es halt sein, da Wasser schneller fällt, als Luftblasen steigen Das klacken der Ventile war allerdings ziemlich laut. War ein ständiges "rattern"

    Auf die Idee das ganze "umzudrehn" muss man aber erst mal kommen

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Willa
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    Hi!
    Vielleicht könntest du ja Öl statt Wasser benutzen...? Dann steigen die Luftblasen auch etwas langsamer. Und du könntest die Servomotoren/ sonstige Steller einfach so ins Öl legen, die würden weiterhin funktionieren (sagt man...)
    Viele Grüße, William
    -> http://william.thielicke.org/

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Da muss aber noch ein kleiner Kompressor dran, der dem nach unten wirkenden Wasserdruck entgegendrückt, ansonsten würde ja das Wasser da unten rausfliessen, und nicht die Luft nach oben steigen.

    Ich würde das ganze mit elastischen Schläuchen bauen, die dann zugeklemmt werden, entweder mit einem Servo, oder vielleicht mit einem Hubmagneten. Das Problem dabei ist, dass die Klemmen schon 100%ig halten müssen, wenn da kleine Blasen aufsteigen ruiniert das ja das Gesamtergebnis.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo

    Leider habe ich den Namen dieser Art von Pumpen vergessen, aber daran könnte man sich in etwa orientieren:

    http://www.uni-essen.de/fet/mesb/mesb94/Zabe1.jpg

    Außen herum geht ein Luftschlauch der über Walzen gequetscht wird. Einfach nen Schrittmotor dahinter und das Ergebnis wäre toll - wenn nur nich die Anzahl dieser Pumpen/der Motoren so groß wäre.
    Grüß

    NRicola
    Gurken schmecken mir nicht, wenn sie Pelz haben!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich denke die heißen einfach Schlauchpumpen, Schlauchquetschpumpen oder Peristaltikpumpen. Als Schlauch am besten hochflexiblen Silikonschlauch nehmen. Und wenn man statt 2 Rollen mehr nimmt, kann man auch feinere Blasen schnell erzeugen. Um die Luft in das Becken zu Pumpen brauchts höchstens 0,1bar (abhängig von der Höhe), da muss es doch ne bessere Lösung als Magnetventile geben. Aber viele Motoren ist ja auch blöd.
    Schön wären kleine Spulen und Anker, die an einem Schieber befestigt sind. Das ganze mit einer schwachen Feder in Ruhelage geschlossen.
    Das Problem ist, dass es Dicht sein muss und dennoch die Reibung nicht zu hoch sein darf.
    Aber somit könnte man mit geringen Kosten was machen und hat wenig Mechanik.

    Wenn du die Möglichkeit hast, könntest du ein Rohr oder Vierkantprofil nehmen, von der einen Seite kleine Bohrungen einbringen, an denen die Luft austritt, auf der gegenüberliegenden Seite größere Bohrungen. Durch die Größeren legst du dann einen Dichtungsring in die kleinen. Als nächstes nimmst du ein Rundstab, der etwas größer als die kleinen Bohrungen sind, und drehst ihn an, sodass er leicht konisch ist. Damit sitzt er auf dem Dichtring. Eine Feder hält den Rundstab gegen die Dichtung, sodass kein Wasser eindringt/ Luft austritt. Dann kommt ans Ende des Rundstabs der Anker, oder du baust ihn direkt als Anker, und auf der anderen Seite die Magnetspule, am besten mit Eisenummantelung.
    Pollin hat gerne und oft diese Zugmagnete, hab mal welche für 99ct gekauft. Die konnte man dann über einen Darlington Transistor anziehen lassen (ULN2803), und schon blubberts. Bei ausgeschaltetem Kompressor sollte es nicht lecken.

    Oder alternativ ne Schlauchpumpe mit Low-Cost Motoren, statt Steppern aufbauen. Dann könnte man durch die Einschaltdauer die Blasengröße regeln, aber es wäre nicht so sauber zu steuern. Dafür sind die Kosten und der Ansteuerungsaufwand geringer.

  9. #9
    Benutzer Stammmitglied
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    Alles recht gute Ideen aber ich frage mich ob es auch irgendwie ganz anders geht. Ein Tintenstrahldrucker hat schliesslich auch keine Pumpen oder Ventile eingebaut um die Tinte aufs Papier zu sprühen. Der verwendet winzige Heizelemente oder aber Piezoelemente.
    Kann man eine Druckerpatrone irgendwie zum Erzeugen von Luftblasen verwenden?
    Vielleicht geht es auch über Elektrolyse. Einfach zwei Kabel sehr dicht zueinander anordnen. Wenn man dann einen kurzen Strompuls hindurch schickt, sollte sich eine Blase bilden.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Bei der Druckerpatrone glaube ich, dass die dort gepumpte Menge Luft nicht wirklich sichtbar sein dürfte (Grössenordnung << "Fischflatulenz"). Wenn man sich mal überlegt, wie viel dort an Tinte rauskommt; bzw. was in so ner Patrone drin ist und wie lang die hält...
    Und Druckerpatronen sind auch bissl teuer.

    Elektrolyse... naja, man könnte damit zwar Gas erzeugen, aber da wirds zu 3 Problemen kommen:
    1) Entsteht auch genügend Gas? Bzw. entsteht das Gas sofort?
    2) Unheimlicher Stromverbrauch, wenn wirklich so viel Gas entstehen soll => evtl sogar Erwärmung des Wassers
    3) Entstehung von H2 + O2... bei Anwesenheit von Zündquellen ne recht lustige Mischung (= Knallgas)

    Aber mit dem Peristaltikpumpen könnte was gehen; es muss ja keine sein, die sich dreht, es reicht ja wenn man den Schlauch kurz zusammendrückt. Es muss ja kein durchgehender Strahl abgegeben werden, sondern nur kleine "Punkte".
    #ifndef MfG
    #define MfG

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