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Thema: Hallsensor - einfachste Möglichkeit?

  1. #1
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    Hallsensor - einfachste Möglichkeit?

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    Hey!

    ich wollte eine Drehzahlmessung bauen...dazu habe ich ein paar verschiedene Hallsensoren hier, aber das Problem ist das die kein brauchbares (oder überhaubt messbares) Signal liefern.
    Der einzige bei dem ich überhaubt etwas entdecken konnte hatte er 0.2v mit magnet und 0v ohne als ausgang -.-

    Was wäre jetzt die einfachste Möglichkeit diese 0.2v auf ein Pegel zu bekommen das der PIC als log. 1 erkennt? (PIC 16F870)

    Danke,
    Kai

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von oratus sum
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    Drehzahlmessung mit einem Hallsensor? Nicht gerade ideal. Wieso nimmst du nicht einen Durchgangsschalter per IR und machst ein Loch in dein Zahnrad? Kann man auch ganz leicht mit ner LED + Fotowiderstand machen. Da hast du vernünftige Werte. Und ausserdem darfst du das Magnetfeld des Motors nicht vergessen.

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    mmh, darüber hab ich bisher gar nicht nachgedacht *g*

    gut...danke, dann werd ich das einfach mal probieren (ums genau zu sagen hatte ich eben schon einen (anscheinend) kaputten fotowiderstand in der hand )

    aber so rein theoretisch, von 0.2 auf irgendwas sinnvolles...brauch ich da nen transistor mit der schaltschwelle irgendwo um 0.1?
    oder wie würde man das !einfach! machen?

  4. #4
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    Am besten mit einem OPV.
    Entweder du verstärkst das Signal mit dem OPV z.B. um den Faktor 10 und steuerst dann einen Transistor an, der dir dann das logische Signal liefert.
    Oder aber du verwendest einen OPV als Komparator, der dir das Signal mit einem Spannungswert von 0,2V vergleicht, und dementsprechend entweder logisch 1 oder 0 liefert.

    Transistoren mit Schaltschwelle um 0,1V gibts nicht, das niedrigste liegt um die 0,3V.
    Grüße,
    Harri

  5. #5
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    Es ist durchaus möglich das Signal auch mit einem oder mehreren Transistoren zu Verstärken. Die Schwellen wird dabei durch Widerstände eingestellt. Oft ist aber die OP-Amp Schaltung einfacher zu berechenen und Temperaturstabiler.
    Ein Hall-sensor, oder alternativ ein magnetoresistver Sensor hat durchaus einen wesentlichen Vorteil: Er ist ziehmlich unempfindlich gegen normalen Schmutz.

  6. #6
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    Welche Transistorschaltungen meinst du jetzt? Darlington geht natürlich, aber kann man da so genau den Schaltpunkt einstellen!?
    Grüße,
    Harri

  7. #7
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    Ja gegen normalen Schmutz schon.

    Aber wenn man überlegt was für Magnetfelder innerhalb eines Bots und vorallem in Nähe des Motors ist...

    WEnn dus per Hallsensor machst, würde ich auf jedenfall am Schluss einen ausführlichen Test machen, nicht, dass du plötzlich komische Werte hast.

  8. #8
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    Die selben Probleme die du beschreibst hatte ich auch!

    Ich wollte ebenfalls mit einer Magnetfeldmessung die Drehzahl eines Zahnrades ermitteln und anfangs bekam ich keine vernünftigen Spannungswerte heraus.

    Ich hab dann folgendes gemacht:

    2 sehr (!) starke Magnete an das Zahnrad angebracht (die gibt es z.B. bei robotikhardware.de). Mit schwachen, "Haushaltsmagneten" erreicht man nichts.

    Den Abstand zwischen Magnete und Zahnrad auf ein absolutes Minimum begrenzen, so dass sie sich fast schon berühren. Schon bei mehr als 5mm zerstreut sich die Flussdichte so, dass man nichts brauchbares mehr messen kann.

    Hall-Sensor (bzw. Hall-Switch bei mir) DIREKT an den I/O-Pin des AVRs.
    Ich habe anfangs ebenfalls auf eine OP-Amp-Verstärkerschaltung gesetzt. Das ging aber gründlich in die Hose und ich bekam nie ein brauchbares Signal am Ausgang (und Eingang). Das selbe wenn ich direkt mit dem Multimeter dran ging. Erst als ich "aus Frust" den OP-Amp überbrückt habe und direkt auf den AVR ging bekam ich plötzlich vertretbare Werte!
    Bei einer AD-Wandlung mit 5V als Referenzgröße bekam ich im Test ca. 20-70 (digitalisierter Bitwert) wenn kein Magnet detektiert wurde und bis zu 270 wenn der Magnet vorbeikam. Mit einer niedrigeren Referenzgröße kann man die Auflösung natürlich noch besser anpassen.


    Aber es stimmt schon, Magnetfeldmessung sollte nur gemacht werden, wenn optische Lösungen nicht mehr anwendbar sind.

  9. #9
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    danke erstmal für die ganzen antworten!

    also ich habs nicht mit normalen probiert, sondern auch mit starken neodym magneten für brushless aussenläufer, wenn die nicht reichen dann weiß ich auch nicht weiter

    Wegen dem abstand, ich hab die direkt an das ding dran gehalten, sollte doch eigentlich reichen

    mmh das habe ich bisher nicht probiert, das ding direkt an den µC zu hängen.
    warum gibt ein multimeter denn da keinen verwendbaren wert?
    gibts dafür eine erklärung?

    das teste ich jetzt mal, danke!

  10. #10
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    Dafür hätte ich auch gerne eine Erklärung.

    Wenn du die Sensoren mal direkt an den A/D-Wandler hängst kannst du bescheid geben ob es funktioniert hat?

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