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Thema: Frage: Komponenten für Bau eines Aufnahmegerätes ?

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Frage: Komponenten für Bau eines Aufnahmegerätes ?

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    Hi,

    da ich recht neu in der Hardware-Ecke bin, frage ich einfach mal frei herraus.

    Ich möchte mir ein recht kleines Aufnahmegerät bauen, mit dessen Hilfe ich akustische Signal - sprich z.B. meine Stimme aufnehmen kann.

    Die Funktion beschränkt sich dabei auf das drücken eines Knopfes, wodurch die Aufnahme gestartet wird und diese auf einen Speicher z.B. billige SD-Karte gespeichert wird. Durch einen 2ten Knopf soll die Aufnahme dann abgespielt werden können.
    Die dauer der Aufnahme ist nicht so wichtig, mir reichen schon 10sec und ob man dann mit einer weiteren Aufnahme die erste löscht oder nicht ...etc. ist hier egal, mir gehts um die benötigte Hardware.

    Also Aufbau:

    - 2 Knöpfchen
    - 1 Micro
    - 1 Lautsprecher
    - Microkontroller (????)
    - Energiequelle (Baterrie)
    - Speicher (SD-Karte....)

    Daher die Frage was würde sich den da als programmierbare Einheit anbieten, und gibs schon paar Ideen zur Anbindung des Speicher ?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von H.A.R.R.Y.
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    Ist vielleicht die ganze Sache durch das entprechende Spezial-IC (ISD1416 oder ISD1420) ganz einfach?

    Siehe bitte hier für einen Einstieg:
    http://www.conrad.de/goto.php?artikel=164984

    Es gibt auch fertige Bausätze mit diesen ICs...

    Gruß H.A.R.R.Y.
    a) Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten
    b) Fehler macht man um aus ihnen zu lernen
    c) Jeder IO-Port kennt drei mögliche Zustände: Input, Output, Kaputt

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich finde diese Spezial-ICs nicht sonderlich praktisch da doch einige externe Komponenten hinzukommen und eigentlich für die Leistung auch zu teuer.
    Ich empfand die Mikrofonempfindlichkeit der ICs nicht so toll und die Sprachqualität als "na ja, grade so verständlich".

    Eine Lösung mit einem kleinen Mikro, einem Lautsprecher, einem kleinen Vorverstärker fürs Mikro, einem SD-Interface und nem atmega 32 wäre sicherlich nicht teurer, aber um einiges leistungsfähiger.

    Allerdings gibts sowas ja auch schon lange fertig zu kaufen in Form von Kugelschreibern, Digi-Diktiergeräten, etc.

    Gruß MeckPommER
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  4. #4
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    Es gibt eine AppNote von Atmel dazu:
    http://www.atmel.com/dyn/resources/p...ts/doc1456.pdf

    Grüße

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Wenn es nur um 10 s und sprache geht sollte ein dataflash EEPROM (z.B. AT45xxx) reichen. SD wird erst ab etwa 4 MB interessant. Man spart sich das insbesondere den Sockel, und die Programmierung ist eher einfacher als bei SD.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Meine Erfahrungen dazu: Wenn es mit SD-Karte und AVR sein soll, muss der Systemtakt schon recht hoch sein damit man bei einer miesen Qualität aufnehmen kann. Da die SD-Karte am schnellsten über den SPI-Port angesteuert werden kann, und dieser max. auf Clk/2 getaktet wird braucht man für eine Mono-Aufzeichnung mit 8 Bit und 11025 Hz (Was für Sprache übrigens mehr als ausreichend ist) bereits einen 8 MHz-Quartz, mit dem man es gerade so schafft alles auf die SD Karte zu prügeln. Damit das alles funktioniert habe ich tagelang mein Programm optimieren müssen.

    Also denke ich, das ein Vorschlag wie von Besserwessi eventuell besser ist.

    Für 10 Sekunden @ Mono 8 Bit, 11025 Hz reichen übrigens etwas mehr als 100kB Speicher.

    Viele Grüße
    Andreas

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Stimmt, SD hat so seine Tücken. Ist ja wirklich eine interessante AppNote von Atmel - vielleicht sollte ich öfters mal in sowas reinschauen

    Aber ich würde versuchen, mit mehr 4kHz aufzuzeichnen, denn auch wenn die Sprache verständlich ist, klingt es immernoch arg nach Schuhkarton.
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  8. #8
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    na super, da dank ich doch mal für die zahlreichen Antworten, das bringt mich doch schon ein wenig mehr ans Ziel

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