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Thema: Stromaufnahme von Servo überwachen??

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Stromaufnahme von Servo überwachen??

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    Hallo leute,

    Ich plane gerade eine (ab-)art Hexabot und habe mir überlegt:

    so ein Servo hat ja 3 Anschlüsse: 2 für Leistung und 1 für Steuerung

    man müsste doch auf einfache weise eine schaltung bauen können, die bei Überschreiten einer gewissen Stromaufnahme in Folge Eines Fehlers(zB. ansteuern eines Winkels abseits der mechanischen Begrenzung) den µC das wissen lässt, damit der handeln kann.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Jango1987!

    Vielleicht hilft dir das:

    http://www.roboternetz.de/phpBB2/vie...39614&start=22

    MfG

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    ok

    danke erstmal für deine antwort.

    Also das ist natürlich in etwa was ich meine, aber ich meine eher eine art digitales signal, also kein analoges, das er auswerten muss, sondern einfach ein klares "JETZT IST ES ZU VIEL".. das zB. ein Interrupt auslöst.

    das WANN ist es zu viel, sollte man über ein trimmpoti einstellen können..

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von H.A.R.R.Y.
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    Den Shunt in die Masse-Leitung vom Servo und einen Komparator (z.B. LM393) dahinter und dazu noch das Trimpoti ist sicherlich die einfachste Variante dieser Art. Hat aber auch einen Nachteil:

    Die GND-Leitung vom Servo geht gegenüber dem restlichen GND je nach Stromverbrauch ins Positive. Das kann Probleme mit der Ansteuerung und auch der Servofunktion geben (weil die Spannung über dem Servo geringer wird wenn er sie am dringensten braucht). Eventuell bist Du mit einer sogenannten High-Side-Strommessung besser bedient. Es gibt da einige ICs, die das dann direkt auf GND umsetzen.

    Je nach Anwendung ist es eventuell möglich die allereinfachste Variante einzusetzen (siehe Attachment).

    Q1 wird durchgesteuert sobald an R1 etwa 0,65V abfallen, Q2 wird dadurch dann auch durchgesteuert und zieht den Ausgang nach '0' (open-collector). L1 symbolisiert den Verbraucher (Servo, Motor, ...).

    R2 begrenzt den Basisstrom für Q2 und muß je nach V+ evtl. etwas angepaßt werden, R3 sorgt dafür, daß sich Restströme nicht auf Q2 auswirken und dieser auch sicher sperren kann.

    Gruß H.A.R.R.Y.

    EDIT: Es ist ein TIF, es ist unter 400kB, es ist hochgeladen und trotzdem ist der Link im Eimer, ich bekomme es nicht hin. Tut mir leid.
    EDIT2: Jetzt ist es ein GIF und scheint auch zu funktionieren...
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken high-side-detector.gif  
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  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    ??

    was ist den *.tif für ein Dateiformat??? kenn ich ja garnich, und mein PC schon garnicht.. ^^

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von H.A.R.R.Y.
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    Tagged image file format. Sollte eigentlich Standard sein. Ich versuche derzeit es als .gif zu konvertieren, das kann Eagle leider nicht direkt (zumindest das hier Installierte).
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von H.A.R.R.Y.
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    So, das GIF ist fertig - siehe oben
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  8. #8
    Benutzer Stammmitglied
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    ok

    danke, das gif funktoiniert...

    genau sowas habe ich mir vorgestellt.. super!!

    Und sogar "Drahtbruchsicher" wenn man das so nennen kann.. also dass er nicht den Fehler meldet sondern den "OK-Zustand"..

    aber wie ist das mit dem Übrgang?? kommt der sicher genug aus dem klickbereich des transistors raus um es klar als "Fehler" zu identifizieren?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von H.A.R.R.Y.
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    Naja, wegen der einfachen Schaltung gibt es sicherlich einen Graubereich zwischen '0' und '1' am Ausgang. Allerdings verstärken beide Transistoren und bei entsprechender Schaltungsauslegung kann der Graubereich recht eng gehalten werden.

    Normalerweise langt die logische Schwelle des nachgeschalteten µC (oder was auch immer) um '0' oder '1' zu erkennen. Um ganz sicher zu gehen, kannst Du noch einen Schmitt-Trigger (74HC14 enthält 6 davon, invertierend) zwischenschalten, das reduziert dann die Unsicherheiten auf 2 definierte Schaltpunkte (mit Hysterese). Allerdings ist die Schaltung kein Präzisionsteil, da die Ube jedes Transistors mit etwa -2mV/K (=-2mV/°C) schwankt. Sprich wenn der Transistor warm ist, setzt die Stromindikation bei kleinerem Strom ein.

    Gruß H.A.R.R.Y.
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  10. #10
    Benutzer Stammmitglied
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    da haste wohl recht, wollte ja auch eine einfache schaltung haben, da muss man eben abstriche machen und an der dimensionierung schrauben...

    du hast mir warnsinnig geholfen Harry... danke dafür

    Gruß jango

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