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Thema: 20x Relais per LAN ansteuerbar

  1. #1
    Gast

    20x Relais per LAN ansteuerbar

    Hallo zusammen,
    habe folgende Idee und Suche bereits existierende Projekte bzw. Infos zur Umsetzung.

    Ich möchte mir eine Platine bauen, die es ermöglicht 20 Relais anzusteuern. Diese möchte ich in meiner Decke einbauen, damit ich die Halogenlampen einzeln ansteuern kann.
    Die Konfiguration möchte ich über eine selbstgeschriebene Software realisieren, sodass z.B. bestimmte Lichtkonfigurationen denkbar wären.
    Die Platine sollte über ein LAN Anschluss verfügen, damit ich mit einem PDA (mit Lan-Verbindung zum Heimnetz) die Lampen konfigurieren kann.
    Die zwei vorhandenen Lichtschalter sollten weiterhin benutzbar sein, d.h. sie dienen dazu den letzten aufgerufenen Modus zu aktivieren.

    Es gibt zwar viele kleine Interfaces, die werden aber in der Regel nur über serielle Verbindungen zum Rechner angesteuert und bestehen nur aus max. 8 Relais. Der max. Spannung beträgt bei den Halogenlampen 12 V.

    Vielleicht habt Ihr ne Idee, oder wollt mitbasteln dan meldet Euch unter fritz@work.de

  2. #2
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    ALso bei mehr als 8 Relais wirst du Probleme mit dem pins kriegen, weil einfach nicht mehr datenleitungen da sind. Du könntest da evtl. nen Schieberegister verwenden. Was die Sache mit dem LAN-Anschluss angeht wirds schon komplizierter. Ein paar Microcontroller-Kits haben da schon Möglichkeiten. Einfach mal googlen.

  3. #3
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    Hallo!
    Das ist eigentlich ohne Probleme machbar:

    Eine Möglichkeit wäre mit einem AVR und EasyTCP einen Netzwerkanschluss zu realisieren. 20 Relais ansteuern wäre kein Problem. Entweder ein Atmel mit genug I/Os oder ein Schieberegister.

    Eine weitere Möglichkeit den Netzwerkanschluss zu basteln wäre von Ulrich Radig (http://www.ulrichradig.de) gegeben. Mittels einer alten ISA Karte hat er einen Webserver programmiert (ATmega12. Auf seiner Homepage ist das ganze perfekt dokumentiert.

    Wenn du noch Fragen hast - kein Problem!

    Viele Grüße
    Flite

  4. #4
    Gast
    Hi Flite, vielen Dank erstmal für die hilfreichen ersten Tipps. Ich habe bisher nur kleine Projekte realisiert, so z.B. eine Handy-Schnittstelle zum kommunizieren (im Prinzip nur ne Spannungsversorgung und Bauelemente rund um nen Max232). Da ich die alte Bastlerzeit vermisse und nun mal wieder was für mein Trieb zu tun, wollte ich mal was interessanteres machen. Zur Zeit lerne ich den kompletten Herstellungsprozess einer doppelseitigen Platine aus Gerberdateien (im Praxisunterricht meiner Uni). Ich belese mich erstmal ein wenig näher, um dann konkretere Fragen stellen zu können. Es scheint mir nicht sehr trivial zu werden, aber durchaus machbar. Würde mich freuen, wenn ich hier im Forum Unterstützung bekommen würde. Melde mich wieder wenn mein Wissensdurst im Selbststudium mich nicht alleine weiterbringt. Danke erstmal.

  5. #5
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    Hallo zusammen, diesmal als registrierter User
    Hier ein paar Fragen um weiter zu kommen. Bisher habe ich folgendes begriffen.
    Ich benötige einen W3100A sowie einen PHY z.B. den RTL 8201BL (am besten so aufbauen, wie das IIM7000-Modul (http://www.rhombusinc.com/easy-tcp.html).

    Frage1: Benötige ich einen externen Quarz mit 25 MHz oder kann ich den Takt vom PHY benutzen?

    Um nun meine Schaltung möglichst flexibel halten zu können, und später eventuell die Relais durch geeignete Dimmer zu ersetzen, wäre es sinnvoll einen Microprozessor zu benutzen.

    Frage2: Wo liegen die Hauptunterschiede zwischen einem MCU z.B. 8051 und der AVR Variante?

    Frage3: Sehe ich das richtig, dass man bei Verwendung eines MCUs bzw. AVRs auch ein SRAM, ein EEPROM sowie einen weiteren Quarz benötige?

    [highlight=yellow:07bfdb3c18]Zu bedenken ist:[/highlight:07bfdb3c18] dass ich in der ersten Version mindestens 16 Kanäle benötige, um eben soviele Relais anzusteuen. Später möchte ich am liebsten diese durch Dimmer ersetzen.

    Viele Grüße Fritz

  6. #6
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    Hallo!

    Zum EasyTCPkann dir leider nicht viel sagen. Das gibt es bereits als fertiges Modul - so hätte ich es verwendet.

    Hauptunterschied zwischen 8051 und AVR? - AVR ist eine neue Variante von Controller. Er dürfte dank der RISC Architektur schneller sein (bei gleichem Quarz) als der 8051. Die 8051 sind am aussterben, glauben viele - die ATmega Reihe ist sehr gut geeignet.

    Bei den AVRs brauchst du nicht unbedingt ein externes SRAM oder EEPROM. Nur wenn das interne nicht reichen sollte. AVRs haben das schon im Chip mit drin. Einen Quarz benötigst du nicht unbedingt. Die Mega Serie von Atmel hat einen internen Resonator. Allerings nicht bis 16MHz. Außerdem ist dieser relativ ungenau. Vielleicht ist es notwendig, exakt zu takten (wegen dem Ethernet). Dann bräuchtest du einen externen Quarz.

    16 Kanäle mit Relais ist kein Problem. Willst du das ganze Dimmen, müsstest du mit MOSfets (oder Triacs) und Phasenabschnitt (oder -anschnitt) arbeiten. Dann wirds aber aufwändiger und auch nicht mehr so einfach mit vielen Kanälen.

    Viele Grüße
    Flite

  7. #7
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    Hi!
    Gut dann sehe ich den Unterschied zum 8051. Werde einen AVR nehmen und diesen extern takten.

    Werde erstmal bei der Variante mit den Relais bleiben, bzw. diese durch Transistoren ersetzen (leiser und kleiner).

    Da ich nicht vorhabe, bei dem nächsten Update eine neue Platine zu entwickeln, denke ich, dass es sinnvoller wäre, diese gleich mit ein wenig mehr Speicher auszurüsten (wenn dieser nicht so teuer ist).

    Kannst du mir einen AVR empfehlen, denke die von Atmel sind ganz gut oder?
    Ich nehme mal an, dass einer mit 24 Output-Leitungen reichen sollte, dann kann ich vielleicht immer noch nen kleines Display oder nen IR-Sender für Hifi-Geräte anschließen...

    Wie programmiert man den AVR denn, wenn er auf der Platine sitzt?
    Funktioniert dies nur über ne Serielle Schnittstelle (in Verbindung mit nem Max 232) ?

    Vielen Dank und noch nen schönen Abend
    Fritz

  8. #8
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    Richtig - du musst zum Dimmen keine Triacs verwenden. Ich habe überlesen, dass du Halogenlampen nehmen willst. Die arbeiten ja bereits mit Gleichstrom. Zim Dimmen kannst du einfach mittels PWM und Transistor oder Mosfet arbeiten.

    Wozu benötigst du den Speicher. Nimm lieber eine größere Version des Controllers - da ist dann schon mehr Speicher mit drin.

    Als AVR würde ich den MEGA16 nehmen. Im Problemfall kannst du ihn problemlos durch den Mega32 (mit mehr Speicher) ersetzen, da er pinkompatibel ist. Den gibts sowohl in der SMD Version, als auch in der DIP Version (die sich für einen Probeaufbau gut eignet).

    Du kannst ihn enteder über ISP programmieren (In System Programming), über einen Bootloader (also wie du vorschlägst über RS232). Man kann ihn außerdem über ein JTAG interface als auch über einen High Voltage Parallel Programmer programmieren. Am meisten verwendet dürfte ISP sein - bei dir würde sich der Bootloader eignen.

    Viele Grüße und auch noch einen schönen abend!
    Flite

  9. #9
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    Welchen Modus?

    Moin mal wieder,
    habe mich jetzt weiter belesen und sitze schon an der ersten Konzeption in Eagle. Ich habe mich jetzt erstmal über AVRs informiert und bin nun zu einem Punkt gekommen, wo ich Hilfe benötige.

    Konkret geht es um die Verbindung zwischen W3100a und dem Mega64.
    Das Datenblatt zum W3100a gibt es hier: http://www.dacomwest.de/pdf/w3100a.pdf.

    Mir ist noch nicht ganz klar welchen Modus man verwenden soll um die beiden ICs zu verbinden. Es gibt wohl prizipiell drei Möglichkeiten:
    Direct Bus I/F Mode, Indirect Bus I/F Mode, I2C I/F Mode

    Hab nen paar Beispiele hier um über den I2Bus nen EEProm zu schreiben und zu lesen, deswegen hört sich die Möglichkeit noch ganz human an.

    Oder ist die direkte I/F Bus Methode besser geeignet?

    Vielleicht kann mir jemand helfen.

    Letzte Frage: Woher kann ich son Netzwerkphy z.B. RTL8201 beziehen. Reichelt bzw. Conrad haben den nicht.[/b]

  10. #10
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    So, ich hol den Thread mal wieder ausm Graben ^^

    Wie hast dus nun realisiert?

    Ich stehe nämlich gerade vor dem Problem "wiznet per i2c" und bräuchte ein paar Tipps oder von mir aus auch ein paar Zeilen Quellcode

    MfG Gurunzler
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