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Thema: Leiterbahnen porös

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Leiterbahnen porös

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    Hallo Leute, hab heute meine erste Platine selber geätzt.
    Nun musste ich feststellen das einige Leiterbahnen so porös sind das sie nicht mal durchkontaktiert sind.

    Was mach ich falsch?
    Zum Ablauf:
    1. Layout auf Inkjet Folie drucken.
    2. Folie in Belichtungsgerät einlegen (das vom grossen R) mit der Seite auf der sich die Farbe befindet liegt die Platine auf. Die gegenüberligende Seite der Folie (ohne Farbe) liegt am Glas.
    Liegt es vieleicht daran das die Druckfarbe die porösen Stellen verursacht?
    Soll ich die Seite auf der sich die Farbe befindet besser am Glas liegen haben als direkt auf der Fotoseite?
    Hoffe ihr könnt mir folgen
    3. Entwickeln mit 25 Grad Celcius für ca. 0,5 - 1 min
    4. In Wasser abwaschen
    5. In Ätzkürvette einlegen und für ca. 10- 15 min brutzeln.
    Bei 45-50 Grad Celcius und belüftet.
    6. Ergebniss poröse Leiterbahnen.

    Wie macht Ihr das ??
    Verzinnt ihr die Leiterbahnen auch noch?

    Danke
    Gruß
    Beppe

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Neutro
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    Moinsen,

    Die Qualität deiner Platine hängt von weiteren Faktoren ab die du nicht beschrieben hast:
    -Belichtungszeit> sollte je nach Platinenhersteller 3-5 min betragen
    -Qualität deines Druckers (Beim Layout dürfen keine Streifen vom Tintenstahldrucker zu sehen sein!)

    Mehr könnte man sagen wenn du ein Foto machst
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    (Mark Twain)

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Belichtungszeit 2:40 Min
    Epson Stylus DX4850 . Ausdruck ist sehr gut und keine Streifen zu erkennen.
    Liegt es nicht daran das die Farbe direkt an der Fotoseite anliegt??

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Neutro
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    Nö, prinzipiell ist das egal, aber so wie du das gemacht hast ist das schon der bessere Weg.
    Ich denke mal das deine Belichtungszeit zu kurz war. Bei Platinen von Bungard kannst du ruhig 5 min belichten.
    Wie sah denn das ergebnis nach dem Entwickeln aus? da kann man doch schon die Spätere Qualität gut erkennen.
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Das Problem kenne ich.
    Bei mir was das letztens auch so.

    Nach etwas probieren bin ich dann zu dem Schluss gekommen, das die Belichtungszeit etwas zu kurz war und meine Entwicklerlösung zu kalt.

    Letzten habe ich wieder mal ein paar Platinen hergestellt. Diesmal etwas länger belichtet, den Entwickler etwas erwärmt (35°) und das Ergebnis war viel besser.

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    OK dann probier ich mal mit einer längeren Belichtungszeit.
    Kann man es auch überbelichten?
    Muss der Raum beim Entwickeln abgedunkelt sein?

  7. #7
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    Klar kann man auch überbelichten. Wenn deine Folie aber absolut schwarz ist, sollte das nicht das Problem sein denke ich.

    Der Raum muss nicht unbedingt abgedunkelt sein. Du solltest nur darauf achten, dass du keine direkte Sonneneinstrahlung hast und es auch sonst nicht übermäßig hell im Zimmer ist. Es reicht eigentlich völlig, wenn man das Licht ausschaltet.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Neutro
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    "überbelichten" geht auch, dann haste halt keine Leiterbahnen mehr sondern nur noch Epoxid harz in der Hand.
    Abdunkeln brauchst du deine Räume im Normalfall nicht. Der UV Anteil
    der normalen Glühbirnen/Leuchtstfflampen ist eher gering so das das keinen Einfluss hat. Nur ein längeren Aufendhalt in der direkten Sonne solltest du vermeinden, Sonneneinstrahlung durchs Fenster ist nicht so wild
    da Mineralglas UV Anteile ausfiltert
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  9. #9
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    Ich belicht die Platinen 9 min.
    Druck die Vorlage mal ein 2. Mal aus, leg die beiden übereinander und versuchs so nochmal. Evtl kommt noch zu viel Licht durch.
    #ifndef MfG
    #define MfG

  10. #10
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    OK Danke an alle für die schnelle Hilfe.
    Werde die nächsten Tage mal testen und melde mich dann wieder.

    Gruß
    Beppe

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