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Thema: Gabellichtschranke als Unterbrecher

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Gabellichtschranke als Unterbrecher

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    Hallo,

    ich möchte eine Gabellichtschranke (Aufdruck: 1025 G29) als unterbrecher für einen Verbrenungsmotor verwenden. Die originale Schwunglichtmagnetzündung wurde schon durch eine CDI ersetzt, d.h. es werden weder große Ströme, noch Spannungen am Unterbrecher geschalten.

    Als ich eine LED an den Gabelkoppler angeschlossen habe, leuchtete sie Hell und ging auch am Unterbrechungszeitpunkt aus, wie ich es mir gedacht habe. Aber für die CDI Schaltung steuert die Lichtschranke nicht genügend durch, so dass sie praktisch dauerhaft unterbricht. Ich bin leider ein Elektronik-Laie und habe deshalb Schwierigkeiten. Ich habe mir schon gedacht einen Transistor als Schalter zu benutzen (BC54, habe es aber nicht hingekriegt.

    Ich brauche dringend hilfe,

    mfG OFFAN

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Neutro
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    Hallo Offan,

    das Problem kann man recht einfach mit einem Schmitt Trigger beheben.
    Man kann da z.B einen 40106 nehmen. Das ist zwar ein Invertierender Schmitt Trigger, aber wenn man zwei Gatter in Reihe schaltet geht das
    auch. Für das ganze Unterfangen braucht man an Außenbeschaltung nur
    noch einen Kondensator in der Spannungsversorgung zum entstören.

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hallo, danke für die Antowrt. Gibt es keine einfachere Möglichkeiten die Gabellichtschranke zum durchssteuern zu bringen ? Gibt es keine simple Transistorschaltung, das müsste doch auch irgendwie gehen ?


    mfG Offan

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Offan!

    Das geht sicher, wenn man genau weiß, wie großen Strom und Spannung geschaltet werden sollen...

    MfG

  5. #5
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    Das müsste sich ja errechnen lassen. Kann leider den Schaltplan nicht uploaden, also hab ich nen anderen Link gefunden.

    By Robert Kähne

    D2/D3 Zenerdiode ZD8,2
    T1 Triac 0,25W TIC226D
    T2 Thyristor TIC126N
    D1,D4-D8 Si-Diode 1N4007
    C1 Elektrolytkondensator 470uF/63V
    C2 MKP-Kondensator 1uF/630V
    C3 MKS-Kondensator 220 nF/100V
    R1 Widerstand 4,7 kOhm 0,25W
    R2 Widerstand 180 Ohm 2W
    Tr1 Transformator 6V/230V (ca. 1,5VA)

    An Klemme 59 kommen ca 6V AC an. T1, D2 und D3 habe ich weggelassen, da keine Spannungsspitzen entstehen. Die Schaltung funktioniert super und es kommt ein Käftiger funke (musste ich schon am eigenen Leib erfahren) !

    Kann man daraus etwas Ableiten. z.b., wie man die Gabellichtschranke ergänzen muss ?

    EDIT:
    Da R1 zur Strombegrenzung da ist, fließt etwa 0,001A, oder ?

    Zum berechnen bräuchte ich auch die Daten des Gabelkopplers, der ist aber aus einem alten Diskettenlaufwerk. Kommt man noch an solch ein Datenblatt heran. Ich habe mit dem Aufdruck nicht wirklich etwas mit Google erreichen können. Kann man das abschätzen oder mit anderen Kopplern vergleichen ?


    mfG Offan

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    O.K. Danke für den Schaltplan. Bei ca. 6V AC an der Klemme 59 fließen durch den R1 um 1.7 mA. Soviel müßte der Transistor in der Lichtschranke locker schaffen, wenn es sogar mit einer LED funktioniert hat.

    Es kann also ein anderes Problem sein, z.B. wenn das Licht der Lichtschranke nicht schlagartig und vollständig (z.B. durch Lichtreflexe) unterbrochen wird, kann die Amplitude zu klein bzw. die Flanke nicht genug steil sein um den Thyristor durch C3 zu zünden. Weil der Zündimpuls zeitlich sehr genau erfolgen muss, ist die Vergrößerung des C3 oder/und R2 nicht die beste Lösung, kannst du aber probieren.

    Sonst muß man die Flanke wirklich mit einem Schmitt-Trigger verstärken und "schärfen".

    Übrigens, durch ca. 1,7 mA und ca. 8V werden sich Parameter des Unterbrechers mit der Zeit nicht ändern.

    MfG

  7. #7
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    Als ich die Zündung an die Lichtschranke angeschlossen habe, hat sie nicht reagiert. Aber habe ich zusätzlich mit einem Schraubendreher den Anschluss, der an den Unterbrecher ran käme, mit Masse kurzgeschlossen, kam ein Zündfunke. D.h. doch, dass die Lichtschranke nicht genug durchsteuert, sondern dauerhaft unterbricht. Das beste wäre halt zu überlegen, wie man damit einen Transistor zum durchsteuern bringt. (Davon hab ich nähmlich unzählige hier, nur leider zu wenig Ahnung) Oder müsste ich die Lichtschranke mit mehr Spannung betreiben ???

    Zum Thema Flankensteilheit. Die war auch bei dem Unterbrecher nicht besser, eher schlechter würde ich behaupten.

  8. #8
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    Dein Experiment zeigt, dass die Lichtschranke zu hohen Widerstand beim Leiten bzw. zu niedrigen beim Unterbrechen (oder beides) hat.

    Um das herauszufinden, schließe, bitte, die Lichtschranke an die Anschlüße 3 und 4, klebe sie Lichtdicht zu und wiederhole das mit dem Schraubendreher.

    Danach mache es, bitte, bei leuchtender Lichtschranke mit durchgehendem Licht, diesmal unterbreche den Kontakt zum Anschluß 3 oder 4.

    Wann, wenn überhaupt, hat es ein Funke gegeben?

  9. #9
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    Hallo,

    habe es ja schon gemacht. Egal ob Lichtschranke unterbrochen oder nicht, die Zündung funkt nur, wenn ich mit dem Schraubendreher die Anschlüsse 3 und 4 kurzschließe und Anschließend diesen wieder aufhebe. Ich unterbreche also. Die Lichtschranke ist fast eine ganze Kurbelwellenumdrehung ununterbrochen (also sollte sie Durchschalten, was sie aber anscheinend nicht ausreichend macht). Und dann, kurz bevor der Kolben am oberen Totpunkt ist (18,5 Grad davor) kommt ein schwarzes Blättchen, welches die Lichtschranke unterbricht (sie darf nicht mehr durchsteuern, was sie aber leider auch bei ununterbrochener Lichtschrannke tut). Sie hat also einen zu hohen Widerstand beim Leiten. Ein Relay wäre auch gut, nur 5000u/min würde dieses nicht schaffen. Eine Transistorlösung wäre Ideal.

    mfG Offan

  10. #10
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    Hallo!

    Dann muss man mit einem Transistor anfangen, der ein Unterbrecher ersetzen kann und danach versuchen den Transistor mit der Lichtschranke zu steuern.

    Ich habe im Code eine einfache Schaltung zum ausprobieren skizziert. Als Schalter (U) kannst du wieder ein Schraubendreher benutzen. Den Rb1 kannst du eventuell auch niedriger (bis ca. 1k) probieren. Wenn das funktionieren wird, werden wir uns mit der Lichtschranke beschäftigen.

    Es wäre vorteilhaft, wenn du die Widerstände der Lichtschranke beim Leiten und Sperren messen könntest (Polarisation der Messspannung beachten).

    Es könnte auch sein, dass in der alten Lichtschranke am Ausgang nur eine Fotodiode ist. In dem Fall wird sie eine Spannung beim Beleuchtung erzeugen. Es kann man mit einem Ohmmeter herausfinden, da in dunkler Lichtschranke die Fotodiode nur in einer Richtung leiten wird. Das ändert natürlich die Art der Transistorsteuerung und dann brauchen wir bei beleuchteter Lichtschranke, anstatt des Widerstandes, die erzeugte Spannung.

    Ich habe im 2. Code bereits eine Schaltung skizziert, falls in der Lichtschranke sich nur eine Fotodiode befindet.

    MfG
    Code:
             + vom C1
    
                V
                |
               .-.
            Rb1| |
            10k| |    +---> 4
               '-'    |
                |   |/
            +---+---|  T
            |   |   |>
         \  o  .-.    |
        U \    | |Rb2 |
           \   | |1k  |
            o  '-'    |
            |   |     |
            +---+-----+---> 3
    Code:
                vom + C1
    
                    V
                    |
                    |
                    +----------+---+
                    |          |   |
                   .-.        .-.  |
                 R1| |      P | |<-+
                   | |     10k| |
                   '-'        '-'    +-----> 4
                    |          |     |
                    |          |   |/
                    |    +-----|---|  T
                   .|----|.    |   |>
                   ||    ||   .-.    |
          Licht-   |-    -|   | |R2  |
          schranke |^ -> ^|   | |10k |
                   ||    ||   '-'    |
                   '|----|'    |     |
                    |    +-----+     |
                    |    |     |     |
                    |   .-.    |+    |
                    |   | |R3 === C1 |
                    |   | |1k /-\    |
                    |   '-'    |     |
                    |    |     |     |
                    +----+-----+-----+-----> 3
                                     |
                                    ===
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