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Thema: Innenwiderstand A/D Eingang Mega32

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Innenwiderstand A/D Eingang Mega32

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    Hallo NG,

    mit wieviel Abfall muss man rechnen wenn man eine Spannungsquelle mit einem RI von 50 K an den/die Mega32 AD-Eingang hängt.
    Die Spannung ist mit einem Kondensator gepuffert.
    Kennt jemand den Eingangswiderstand des AVR?

    Kurt

  2. #2
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Vermutlich ist "Analog Input Resistance" (RAIN) der Eingangswiderstand. Er wird im Datenblatt im Kapitel "ADC Characteristics" (S.293) mit 100MOhm angegeben.

    Gruß

    mic

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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Dirk
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    ... mit wieviel Abfall muss man rechnen wenn man eine Spannungsquelle mit einem RI von 50 K an den/die Mega32 AD-Eingang hängt.
    Nicht mit Heimwerkermeßgeräten messbar.

    Kennt jemand den Eingangswiderstand des AVR?
    Ja: 100 MOhm

    Gruß Dirk

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hallo Mic, Hallo Dirk,

    danke für die schnelle und -gute- Nachricht.


    Kurt

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die 100 M Ohm Eingangswiderstand sind mit Vorsicht zu genießen. Erstmal sit das nur eine grobe Größenordnung da der Widerstand durch parasitäte Effekte zustande kommt. Dann gibt es auch an den AD Eingängen Leckströme, die je nach Temperatur bis 1 uA gehen können. Bei normaler Temperatur sind die Leckströme aber deutlich kleiner, wohl eher im Bereich 10 nA.
    Und dann kommt noch das nur kurzzeitige Abtasten durch die S&H-Stufe. Es wird jeweils nur kurz (1 Periode des AD taktes = 1 - 20 us) ein kleiner Kondesator vom Port aus Aufgeladen. Wie stark der Eingang dabei belastet wird hängt vonder Vorherigen ladung des Kondensators und damit von der vorherigen Messung ab. Damit es kein merkliches übersprechen vom lezten Kanal gibt, soll laut Datenblatt die Quelle höchstens 10 K Widerstand haben. Bei 50 K Quellwiderstand muß man also mit etwas Übersprechen von der vorherigen Messung rechnen, besonders bei hoher AD Taktfrequenz.
    Wenn man nur diesen einen Kanal mißt, dann sollte der Effekt noch zu vernachlässigen sein. Wenn man den Kanal umschaltet müßte man eventuell 1-4 Werte nach dem Umschalten verwerfen.

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von Besserwessi
    Die 100 M Ohm Eingangswiderstand sind mit Vorsicht zu genießen. Erstmal sit das nur eine grobe Größenordnung da der Widerstand durch parasitäte Effekte zustande kommt. Dann gibt es auch an den AD Eingängen Leckströme, die je nach Temperatur bis 1 uA gehen können. Bei normaler Temperatur sind die Leckströme aber deutlich kleiner, wohl eher im Bereich 10 nA.
    Und dann kommt noch das nur kurzzeitige Abtasten durch die S&H-Stufe. Es wird jeweils nur kurz (1 Periode des AD taktes = 1 - 20 us) ein kleiner Kondesator vom Port aus Aufgeladen. Wie stark der Eingang dabei belastet wird hängt vonder Vorherigen ladung des Kondensators und damit von der vorherigen Messung ab. Damit es kein merkliches übersprechen vom lezten Kanal gibt, soll laut Datenblatt die Quelle höchstens 10 K Widerstand haben. Bei 50 K Quellwiderstand muß man also mit etwas Übersprechen von der vorherigen Messung rechnen, besonders bei hoher AD Taktfrequenz.
    Wenn man nur diesen einen Kanal mißt, dann sollte der Effekt noch zu vernachlässigen sein. Wenn man den Kanal umschaltet müßte man eventuell 1-4 Werte nach dem Umschalten verwerfen.
    Gut zu wissen!

    Das mit der Belastung durch dem Innenkondensator hoff ich dadurch zu umgehen das der Eingang eigentlich einen 1 uF sieht.
    Das dürfte ausreichen um ihn schnell auf Vordermann zu bringen.
    Der 1 uF wird über den 50 k geladen, er hat dann wiederZeit um sich zu -erholen-.

    Kurt

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