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Thema: Gameboy Printer Thermoprinter-Modul

  1. #1

    Gameboy Printer Thermoprinter-Modul

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    Hallo leute,

    Ich habe heute meinen Gameboy Printer auseinnander genommen und hab dabei dieses lustige ThermoDruckmodul gefunden.

    Es hat 2 Folienleiter mit Sockel

    Folienleiter 1:

    1:Endschalter
    2:Endschalter
    3:Motor1+
    4:Motor1-
    5:Motor2+
    6:Motor2-

    Folienleiter 2:

    1.-16. "Hitzepunkte" +
    17.,18. GND

    So ein Thermopapier bekommt man bei uns überall: 4 rollen a 100m für 70cent!

    Ich hab mir das so vorgestellt:

    Ich bau einen AVR Druckern daraus

    Also:

    Der PC oder ein anderer µC sendet über RS232 bzw UART ein Startzeichen z.b. @ und danach den Drucktext als string und dann wieder ein Startzeichen als Endzeichen:
    @Hallo, Test@

    Desweiteren solls auch so Steuerzeichen geben wie

    LF - LineFeed
    oder
    DL - DrawLine

    Doch wie viel Strom ziehen die "Hitzepunkte" des druckkopfes? bzw. wieviel spannung braucen sie

    Ich werd demnächst mal schauen, obs für das teil ein Datenblatt gibt, da niur die nummer 58DRA draufsteht.

    ein weiteres problem wird die erstellung von einer Schriftart sein

    hat vieleicht schon jemand mit so nem Teil gearbeitet?

    gruss Michael
    michaelwuehr.de

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  2. #2
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    Wenn nur die Hitzepunkte einzeln ansteuerbar sind, dann müssen im Controller alle Buchstaben als Punktmatrizen gespeichert werden, und diese dann zeilenweise an den Drucker weitergegeben werden.

    Wenn Du kein Datenblatt findest, kannst du die Hitzepunkte austesten, in dem Du eine regelbare Stromquelle anschliesst (Stromquelle, nicht Spannungsquelle), und dann den Strom langsam so lange erhöhst, bis die Punkte am Thermopapier spuren hinterlassen. Ist zwar mühsam, müsste aber gehen.

    mfg

    pongi

  3. #3
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    Den Gameboy-Drucker kenne ich nicht, aber ein anderes Thermodruckermodul habe ich schon zum Laufen gebracht. Wenn das Modul vom Gameboy-Drucker ähnlich ist, werden die 16 unbekannten Anschlüsse nicht direkt mit Heizpixeln verbunden sein (sonst hätte der Drucker ja nur 16 Pixel pro Zeile Auflösung).

    Was die Spannung angeht: die muß ja von der Ansteuerelektronik kommen. Wenn da kein heimtückischer Schaltregler drinsteckt, gibt das Netzteil bzw. Batterie/Akku eine Obergrenze vor.

    Als Schrift habe ich mir den 5x7-Zeichensatz aus dem Datenblatt eines "Laberdisplays" (HDD44780-kompatibles Text-LCD) abgetippt (und natürlich einige Buchstaben "tiefergelegt". Warum nutzen diese Displays das Bißchen Unterlänge, was sie immerhin haben, nicht aus?). Nicht gerade schön, aber zumindest erstmal lesbar.

  4. #4
    Hallo, Danke für die Antworten.

    Also der 2. Folienleiter geht direkt zu dem Druckkopf hab mal 5V dran gemacht und er Druckt.
    müsste also heissen, das er 16pixel vertikal pro zeile hat oder?
    Also das Gameboy Modul ist anders aufgebaut, als dass von Pollin!



    michaelwuehr.de

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  5. #5
    Die Druckpixel kann ich aber nicht direkt mit dem AVR verbinden?
    AVR-Basiswiderstand-Transistor-Col: Druckpixel
    |
    Em: GND

    mhh Braucht die Punktmatritzen nicht viel speicherplatz im eeprom?

    Michael
    michaelwuehr.de

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  6. #6
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    Ah ja, eindeutig anders als das Teil von Pollin.
    Dann ist es ein Druckkopf mit 16 direkt ansteuerbaren Heizpixeln übereinander, und sie werden wohl mit der Spannung betrieben, die im Gameboy zur Verfügung steht; ich vermute mal nicht mehr als 6V.

    Wahrscheinlich ziehen die Heizelemente mehr Strom, als ein AVR-Portpin liefern will, also muß Verstärkung dazwischen, z.B. ein PNP-Transistor (E auf +, B über Widerstand an Portpin, C an den Heizanschluß). Das klappt aber nur, wenn die Versorgungsspannung für den Druckkopf die gleiche ist wie für den AVR.
    Es gibt bestimmt geeignete Treiberchips, um das ganze mit drei ICs statt 16 Transistoren zu erledigen, ULN2003 fällt mir da ein, aber der ist NPN, also falschherum. Es muß aber auch einen mit PNP geben.

    Sonst wäre es noch einen Versuch wert, ob die Heizelemente nicht auch "rückwärts" funktionieren, d.h. der gemeinsame Anschluß an + anstatt GND; dann kann man die wie gewohnt mit NPN-Transistoren (oder ULN2003 oder so) steuern. Wenn es sich um einfache Heizwiderstände handelt, sollte die Polarität ja egal sein.

    Zitat Zitat von MichWuhr
    mhh Braucht die Punktmatritzen nicht viel speicherplatz im eeprom?
    Naja, ca. 100 Zeichen x 8 Byte... besser in den Programmspeicher damit, wozu gibt's schließlich den LPM-Befehl. Allerdings war es auch Verschwendung, die Zeichen mit 8 Byte zu codieren, wobei ich in jedem Byte nur 5 Bits genutzt habe, aber mit dem Pollin-Drucker ist die Bitwurstelei dann einfacher. Außerdem ist das sowieso alles nur vorläufig, für selbstdokumentierende Testausdrucke nämlich.
    Beim Gameboy-Drucker wiederum wird die Bitwurstelei einfacher, wenn man die Bytes "hochkant" nimmt, dann kommt man mit 5 Bytes pro Zeichen aus. Sollte also noch ins EEPROM passen, wenn man es denn da reinstecken will.

  7. #7
    Hallo Leudde,

    hab das zeig mal mit npn Tansistoren dazwischen angesteuert mit AVR.
    Funktioniert bestens.

    mhh mit dem Font-programmieren hauts nicht so hin, könnte mir vieleicht jemand ein Bascom beispiel geben?
    michaelwuehr.de

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  8. #8
    Hallo midnand,

    Ich hab jetz mal auf der Gameboy Printer Platine geschaut und hab folgendes gefunden:

    1 µC TMP87CM40AF
    1 SRAM-IC LC3564BM
    2 IC's 593A 812

    Die letzten 2 IC hängen zwischen Controllerpins und Folienleiterbuchse des Druckkopfes-werden warscheinlich auch so treiberIC's sein oder?

    Ich werd mich demnächst noch mit der SW ansteuerung der Hitzepixel beschäftigen, bin mom im Prüfungsstress...

    Michael
    michaelwuehr.de

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  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hi zusammen,
    ich beobachte diesen Thread schon eine Weile und bin fasziniert. Ein Drucker für meinen AVR wäre echt witzig. Nun bin ich am überlegen, ob man nicht einfach das Protokoll vom Drucker ermitteln kann und den unmodifizierten Drucker nutzen kann. Das serielle Protokoll vom GameBoy gabs irgendwo im Net... einen Sniffer zu bauen sollte dann ja machbar sein.

    Gruß,
    SIGINT

    P.S.: Uiiii, hier hat uns jemand die Arbeit fast abgenommen:
    http://www.fexx.org/gb/gb-printer.txt

  10. #10
    Hallo,
    @SIGNIT
    Dein Vorhaben wär super,(müsste nicht alles selbst machen...) nur, wenn man das Protokoll dieser 6poligen Schnittstelle nicht weis, is es halt ein bissl schlecht Ich hab mir auch schon den Ast gesucht nach den Protokolleigenschaften.
    michaelwuehr.de

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