-
        

Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: Differenz-Verstärker Bandbreite am Eingang beschränken

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    04.01.2005
    Ort
    Bayern
    Alter
    31
    Beiträge
    795

    Differenz-Verstärker Bandbreite am Eingang beschränken

    Anzeige

    Hallo,

    ich würde gerne bei einer Strommessung die Eingangsbandbreite
    beschränken. Kann ich das wie flgt machen?



    Ich hab leider mein Steckbrett verliehen, sonst hätte ich es
    schon ausprobiert.

    Wo anders habe ich gehört, dass man zwei Kondensatoren parallel
    zu den 10K-Widerständen schalten soll. Das leuchtet mir aber nicht so
    logisch ein, weil es mehr dem Itegrator ähnelt...
    Gruß,
    Franz

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
    Registriert seit
    26.11.2005
    Ort
    bei Uelzen (Niedersachsen)
    Beiträge
    7.942
    Die Schaltung so funktioniert nicht gut und könnte evetuell sogar zu Schwingen anfangen.

    Die Widerstände parallel zu den beiden 10 K Widerständen ist schon besser, ist aber auch nicht ohne Probleme. Wenn die Kondensatoren leicht verschieden sind leidet die Gleichtaktunterdrückung bei hohen Frequenzen. Genaue Kondensatoren zu finde ist relativ schwierig, da müßte man eher welche ausmessen. Kondensatoren aus einer Serie sind zum Glück oft sehr ähnlich in den Werten.
    Die Ähnlichkeit zum Integrator ist kein Zufall, denn der Integrator ist ein Tiefpass mit Grenzfrequenz Null. Wenn man den unteren Eingang an GND hat, hat man auch den normalen invertierenden Tiefpass erster Ordnung.


    Man könnte die obere Schaltung abwandeln, die 1 K Widerstände in 2 mal 500 Ohm hintereinander teilen, und den Kondensator dann in die Mitte. Man hat dann einen passiven Filter vor dem Differezverstärker. Die angegeben 22 pF sind so klein, da wirkt eher die begrenzte Bandbreite des OP07.

  3. #3
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
    Registriert seit
    30.01.2004
    Ort
    München
    Alter
    64
    Beiträge
    12.365
    Der Einatz des Kondensators an den Eingangsklemmen an denen sich die Spannung prinzipiell nicht ändert kann nur zu Wirkungen bei Abweichungen von idealen Verhalten führen, (also besser lassen).

    Systematisch kann man den Tiefpass in der Rückführung aufbauen, wie beschrieben, nur eben gegen einen virtuellen Nullpunkt den es beim Differenzverstärker am Eingang nicht gibt.
    Man wird dann im (Zeitalter der Vierfach OPs) einen Inverter-Tiefpass nachschalten (und die Eingänge des Differenzverstärkers vertauschen damit das Vorzeichen wieder stimmt).

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    04.01.2005
    Ort
    Bayern
    Alter
    31
    Beiträge
    795
    Ok, ich danke für Eure Hilfe. Jetzt hab ich das auch besser verstanden.
    Ich mache es parallel zu den 10K Widerständen.

    Besten Dank!
    Gruß,
    Franz

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
    Registriert seit
    10.10.2005
    Ort
    Freyung bei Passau in Bayern
    Alter
    66
    Beiträge
    10.969
    Hallo!

    @ Kaiser-F

    Eigentlich reicht es ein Kondensator parallel zu R14 um Frequenzgang des Differenzverstärkers zu bestimmen.

    MfG

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
    Registriert seit
    26.11.2005
    Ort
    bei Uelzen (Niedersachsen)
    Beiträge
    7.942
    Aus Symmetriegründen sollte man den Kondesator bei R13 schon haben, sonst wird die Gleichtaktunterdrückung schlechter. Dann schon eher den passiven Tiefpass ganz vor dem Differenzverstärker.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    04.01.2005
    Ort
    Bayern
    Alter
    31
    Beiträge
    795
    Das was Besserwessi gesagt hat, habe ich auch herausgefunden.
    Gruß,
    Franz

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •