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Thema: Suche Magnetspulen für Experiment

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Suche Magnetspulen für Experiment

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    Hallo Ihr Wissenden ...
    Für ein Experiment mit "schwebenden" Magneten Suche ich verschiedenste Formen von Magnetspulen.
    Sicher gibt es Hersteller die einem die Wunschspule wickeln aber da ich noch nicht einmal weiß, wie man Magnetismus berechnet fällt es mir doch ziemlich schwer sowas zu definieren. Ausserdem weiß ich noch gar nicht, wie ich überhaupt das gewünschte Ergebnis erzielen kann.
    Um also erst zu testen was geht und mich dem Ergebnis anzunähern möchte ich erstmal experimentieren.
    Hat jemand von Euch Erfahrungen und vielleicht ne Adresse, wo man mal einige Muster bestellen kann?

    Besten Dank im Voraus...
    Gruss Carsten.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Naja, also selberwickeln geht immer. Und in einigen Experimenten ala Transrapid kommen Spulen aus Relais zum Einsatz, einfach mal schauen, wo du welche z.B. aus Schaltschränken findest.
    ...

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Hallo Carsten,
    Spule ist gut, aber ein starker Elektromagnet hat auch einen Eisenkern. erst dadurch bekommst Du hohe Anziehungkräfte.
    Gruss Klaus.

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Jo, das stimmt zwar... ABER

    Ich hab natürlich schon etwas mit selbst gewickeltem experimentiert und hatte folgendes Phänomen....

    Eine Schraube als Kern und jede Menge Lackdraht drumrum...
    Diese Neodym-Magnete, die ich eigentlich abstoßen wollte haben so extreme Anziehungskraft, dass ich die nicht vom "Kern" weg bekam.
    Ohne Kern hingegen gabs keine Probleme.

    Ich hab auch gelernt, dass der Kern magnetisch wird und demnach abgestoßen werden müsste, die Praxis hat mich jedoch Anderes gelehrt.

    Vielleicht kann mir ja auch jemand dieses Phänomen erklären... ????

    Mit Relaisspulen hab ich auch etwas experimentiert, hatte jedoch zu wenig Kraft....
    Gibts hier irgendwo ein Projekt vom Transrapid? Das ist bestimmt auch interessant...
    LG Carsten

  5. #5
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    ...schade, das mit dem Längs-Motor wäre ein Ansatz gewesen aber der Threat ist nicht wirklich effektiv gewesen

  6. #6
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    Hallo Carsten,

    > Eine Schraube als Kern und jede Menge Lackdraht drumrum...
    > Diese Neodym-Magnete, die ich eigentlich abstoßen wollte haben so
    > extreme Anziehungskraft, dass ich die nicht vom "Kern" weg bekam.
    > Ohne Kern hingegen gabs keine Probleme.

    Das zeigt nur, Dein Elektromagnet ist zu schwach.
    Gruss Klaus.

  7. #7
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    ...offensichtlich...
    Da hilft nur mehr Strom oder mehr Wicklungen.
    Ich hab nun einige Spulen gewickelt, komme aber mangels Präzision beim Wickeln auf riesige Klumpen mit viel zu wenig Draht .
    Was mich beid er Geschichte verwirrt...
    Wie kann ein Magnetfeld im "Kern" schwächer sein als der Kern ?
    Wenn ich in Physik richtig aufgepasst habe baut sich im Kern ein Magnetfeld auf.
    Wenn das Magnetfeld dem Permanentmagneten entgegen gesetzt ist müsste es immer zur Abstoßung, in keinem Falle jedoch zum Anziehen kommen.

    Hab ich richtig aufgepasst?

    Gruss, Carsten

  8. #8
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    Hallo Carsten,

    > Wie kann ein Magnetfeld im "Kern" schwächer sein als der Kern ?
    > Wenn ich in Physik richtig aufgepasst habe baut sich im Kern ein
    > Magnetfeld auf.
    > Wenn das Magnetfeld dem Permanentmagneten entgegen gesetzt ist
    > müsste es immer zur Abstoßung, in keinem Falle jedoch zum Anziehen > kommen.

    Dein erzeugtes Magnetfeld und das vom Dauermagneten werden je nach Polung addiert, dann ziehen Sie sich an oder Sie stossen sich ab. Nur dazu muss Dein Elektromagnet ein Feld aufbauen, dass dem des Dauermagneten entspricht.

    Welche Abmessungen hat Deine Schraube? Wie dick ist Dein Draht und welche Stromstärke setzt Du ein?.

    Gruss Klaus.

  9. #9
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    Also der Lackdraht hatte glaub ich 0,2mm², die Schraube ist M6.
    Der Neody hat ca 5mm Durchmesser.
    Den Strom kann ich im Augenblick nicht sagen, das müsste ich nochmal nachmessen.
    Ich hab am Netzteil immer so hoch gedreht, dass die Spule gut warm wurde.
    Sehe ich es denn richtig, dass der Kern magnetisiert wird? dann hätte der Kern auf jeden Fall ein entgegen gesetztes Magnetfeld.
    Kann es sein, dass die magnetische Anziehungskraft zwischen Eisen und Neodym trotzdem da ist und dann natürlich höher als das entgegengerichtete elektromagnetfeld?
    Ich dachte immer, dass der Kern tatsächlich dann zum Magneten wird.

    Gruss Carsten

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Hallo Carsten,
    schau Dir mal dies an:

    http://www.conrad.de/goto.php?artikel=502290
    http://www.conrad.de/goto.php?artikel=503538

    Neodym hat bessere magnetische Eigenschaften als Eisen. Für die gleichen magnetischen Kräfte müsstest Du bei Eisen einen grösseren Querschnitt nehmen.
    Wenn Du mal die Magneten bei Conrad ansiehst kannst Du Dir vorstellen, dass die sehr viel mehr Lagen haben als Du auf Deiner Schraube.
    Wie gesagt, in Deinem Fall ist der Neodym so stark, dass er locker den Elektromagneten überlagert.
    Im Kern sammeln sich die Magnetfeldlinien. Deshalb sollte man gewisse Proportionen einhalten. Viele Lagen und ein zu kleiner Kern sind schlecht. Ebenso ein zu langer Kern. Die Magnetfeldlinien sind in sich geschlossen. Wenn sie weite Strecken durch die Luft haben nimmt der Fluss stark ab. Deshalb hat man hier http://www.conrad.de/goto.php?artikel=502290 so etwas wie ein U.
    Gruss Klaus.

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