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Thema: R/2R DAC - Elektronische Grundlagen?

  1. #1
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    R/2R DAC - Elektronische Grundlagen?

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    Hi,

    ich bin gerade ueber das Prinzip des R/2R-Netzwerkes gestossen, um einen Digital-Analog-Converter zu machen.
    Hier mal ein Bild:


    Kann mir bitte jemand einen Denkanstoss geben, wie das ganze funktioniert?
    Fuer mich sind das viele, viele Spannungsteiler, jedoch frage ich mich, wie eine Spannung abfallen soll, wenn zwei benachbarte Pins auf High sind, wieso gerade 2*R und R WIderstaende und wieso das ueberhaupt funktioniert und und und.

    Ich bitte um ein wenig erleuchtung

    MfG
    Alexander "crock" Surma

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Lege doch einfach mal beliebige Eingänge auf 1 und auf 0 und berechne jeweils die Ausgangsspannung. Und dann versuche, eine allgemeingültige Formel dafür zu finden.

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Das hatte ich gestern versucht, aber ich glaub', da war's einfach zu spaet. Mir ist jetzt erst aufgefalle, dass LOW-Pins ja ebenfalls als V- fungieren und somit der Spannungsteiler ganz anders zu berechnen ist. Ich werd' mir das heut' in aller frische noch mal zu gemuete fuehren

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hi Crock,
    es gibt mehrere Ansätze das Problem zu lösen. Mit dem ohmschen Gesetz und den Kirschhoffschen Regeln alleine kommst du aber hier nicht weit. Eine Möglichkeit wäre es das Superpositionsprinzip anzuwenden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Superpositionsprinzip
    Eine weitere Möglichkeit ist die sog. "Node Methode":
    http://video.google.de/videoplay?doc...arch&plindex=2
    Start bei ca 33:00.
    Sehr interesannt zum ansehen.

    Gruß,
    SIGINT

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Danke fuer das Video - das war _echt_ mal interessant. Auch wenn es ein wenig seltsam ist, Stroeme prinzipiell wegfliessen zu lassen, und dann lieber mit Vorzeichen zu arbeitn. Aber das ist ja auch ohne weitere Probleme akzeptierbar. Dann versuch ich mich jetzt mal daran Danke

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Nö, das ist völlig normal. In einen Knoten fliessen Ströme immer rein oder raus, meinetwegen auch beides, nur ohne klare Konvention wird es am Ende noch verwirrender. Mit einer Richtung auf den Knoten bezogen weiss man schon im Vorwege, dass man mit mindestens einer Richtung falsch liegt, aber das macht das Vorzeichen ja wieder gut. Bei vielen Schaltungen weiss man vor der Rechnung eh nicht, welcher Strom in welche Richtung fliesst.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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