-
        

Ergebnis 1 bis 10 von 10

Thema: Kapazitätsmessgerät bauen!

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
    Registriert seit
    14.02.2008
    Beiträge
    252

    Kapazitätsmessgerät bauen!

    Anzeige

    Hallo,

    weiß jemand von euch wie ein Kapazitätsmessgerät funktioniert oder hat jemand mal damit Erfahrung gemacht mit dem Bauen von so einem Gerät??
    mfg niki1

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von BurningWave
    Registriert seit
    22.12.2007
    Ort
    nahe Stuttgart
    Alter
    23
    Beiträge
    656
    Ich denke, dass so ein Messgerät nur sehr schwer zu bauen ist (wenn es auch noch genau sein soll) und würde lieber eins kaufen.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    09.09.2006
    Alter
    28
    Beiträge
    841
    Blog-Einträge
    1
    eventuell mal hier gucken...:http://www.michaelgaedtke.de/SubMenu.../L-Messung.htm


    so wie ich das verstanden hab wird mit der spule und dem kondensator ein schwingkreis gebildet der ein signal an die soundkarte gibt...
    statt einem bekannten C könnte man doch auch eine bekannte L nehmen un so C messen (prog muss angepasst werden)

    auswerten könnte man sowas vielleicht auch mit einem µC?! nur so als grobe idee...

    zu kalibrieren musst du halt paar messreihen machen.......ev. für verschiedene C bereiche umschaltbare L machen......

    edit: du suchst sowas hier....
    http://elm-chan.org/works/cmc/report.html

    hier noch ein thread dazu
    http://www.mikrocontroller.net/topic/86943

  4. #4
    Moderator Roboter Genie
    Registriert seit
    26.08.2004
    Beiträge
    1.228
    Hi!
    Eigentlich ist so ein Messgerät ganz einfach vom Prinzip her:
    Der unbekannte Kondensator wird über einen Widerstand bekannter Größe aufgeladen. Die Zeit die man zum laden auf eine bestimmte Spannung braucht, ist abhängig von der Kapazität des Kondensators.
    Wikipedia müsste da einige Informationen dazu hergeben können.

    MfG
    Basti

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
    Registriert seit
    03.07.2007
    Beiträge
    349
    Kondensator aufladen, und über einen großen Widerstand R entladen.
    Wenn du zu 2 Zeitpunkten t1, t2 die Spannungen U1, U2 misst kannst du dir die Kapazität ausrechnen:
    C=(t1-t2)/(R*ln(U2/U1))
    Grüße,
    Harri

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
    Registriert seit
    14.10.2006
    Ort
    Pasching OÖ
    Beiträge
    6.186
    Schau dir auch das mal an, funktioniert ganz passabel. Es hat nur den Nachteil das du für den PIC einen eigenen Programmer brauchst, oder einen GALEP.
    http://www.sprut.de/electronic/pic/p...er/lcmeter.htm
    Grüsse Hubert
    ____________

    Meine Projekte findet ihr auf schorsch.at

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
    Registriert seit
    26.11.2005
    Ort
    bei Uelzen (Niedersachsen)
    Beiträge
    7.942
    Es gibt im wesentlichen 3 Methoden:
    1) Einen Oszillator mit dem Kondensator (entweder als LC oder als RC) gemessen wird dann die Frequenz. Ähnlich ist auch das messen einer einzelnen Lade oder Entladekurve.

    2) Eine Wechselspannung anlegen, und den Strom messen. Die Spannung kann sinusförmig oder eine Dreicksspannung sein.

    3) Brückenschaltung mit Abgleich auf Null Signal


    Alle drei Methoden sind möglich und haben ihre Vorteile.
    Die einfachste ist wohl ein RC-Generator und ein Microkontroller zur Frequenzmessung. Abgesehen vom Problem genaue Referenzkondesatoren zu finden hat man mit der Genauigkeit wenig probleme (außer beim LC Oszillator). Oft geht es ja auch nur darum zu sehen ob eine SMD Kondensator 1 nF oder 100 nF sind.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    30.09.2006
    Beiträge
    734
    Hallo Besserwessi,
    kannst du die dritte Möglichkeit noch etwas erklären? Davon habe ich noch nie etwas gehört.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
    Registriert seit
    03.07.2007
    Beiträge
    349
    Wheatstone Brücke hat er wohl gemeint, google das mal.
    Man kann damit recht gut Widerstände messen, indem man die Differenzspannung zu 0 macht.
    Statt des zu messenden Widerstandes kann man auch einen Kondensator verwenden, man muss dann halt mit Wechselspannung arbeiten.
    Grüße,
    Harri

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
    Registriert seit
    10.10.2005
    Ort
    Freyung bei Passau in Bayern
    Alter
    66
    Beiträge
    10.970
    Hallo!

    Man kan auch Kapazitäten rein digital messen. Dazu werden 2 Monoflops (z.B. 74HC123) benötigt. Der eine erzeugt periodisch ein Impuls für Rb(Cx+Co) und der andere für RbCo, wobei Cx ist der zu messender Kondensator, der Co ist die Kapazität der Messleitungen usw. und der Rb ist ein Widerstand für bestimmten Bereich. Durch EXOR wird die Differenz ermittelt und ein Impuls proportional zu Cx erzeugt. Aus dem Impuls lässz sich der Cx berechnen oder direkt mit einem Multimeter messen, wenn die periodische Impulse durch glätten in Gleichspannung umgewandelt werden.

    MfG

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •