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Thema: Kopfhörerbuchse statt LSP, wie Masseproblem umgehen?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Kopfhörerbuchse statt LSP, wie Masseproblem umgehen?

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    Abend!

    Ich hätte mal ne Frage, was für ein Zufall :
    Ich hab hier'n altes Autoradio ('87) mit dem ich abends Radio höre.
    Original gibts 4 Ausgänge für Lautsprecher.
    2 LSP hab ich dran (in ner Holzbox alles), die würde ich schaltbar machen. (mit nem 10/16A Netzschalter (Restekiste))

    An den anderen Ausgang würde ich gerne ne Buchse für Kopfhörer machen.
    Problem dabei: Kopfhörer= gemeinsame Masse der Kanäle,
    am Radio ist es aber getrenntes + - für jeden Kanal.

    Ich hatte sowieso an Vorwiderstände gedacht,
    um leichtes Rauschen bei "leise" Betrieb etwas zu dämpfen,
    und um die Kopfhörer nicht zu überlasten.
    Hab hier noch 9W 4,9Ohm (Restekiste) rumliegen,
    sind evtl etwas zu hochohmig, sollten aber eigentlich reichen (4Ohm-LSP original) und sind auf der sicheren Seite in Sachen Belastung.

    Nur wie soll ich das mit der gemeinsamen Masse der Kopfhörer lösen?
    Die Widerstände an die - Pole der Ausgänge hängen?
    Falls es dann zu Ausgleichströmen kommt,
    sind die jedenfalls durch 8Ohm begrenzt,
    aber was passiert dann mit dem Klang?

    Kann man das mit C's entkoppeln..?

    Was tun?

    Bessere Vorschläge?

    Jemand Erfahrung mit der Problematik?

    Danke!
    Schönen Abend noch!

    edit:
    Oder sollte ich die Vorwiderstände deutlich höher wählen?
    ab 100Ohm wird wohl der Querstrom wurst sein...
    ob dann noch was aus dem Kopfhörer kommt .. mal messen..

    edit: Kopfhörer hat auf beiden Kanälen ca 42Ohm
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

  2. #2
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Das sicherste (fürs Radio) wären wohl zwei Tonfrequenz-Übertrager die auch die Impedanz anpassen würden. Die werden normalerweise bei Röhrengeräten verwendet um niederohmige Lautsprecher anzuschliesen. Die könnte man quasi rückwärts anschliesen. Die Ausgänge kannst du dann auf einer Seite verbinden für die gemeinsame Masse des Kopfhörers. Ein Beispiel vom C: http://www.conrad.de/goto.php?artikel=516104 Vielleicht findet sich das auch in deiner Restekiste, im Prinzip ist es wohl ein Trafo...


    Gruß

    mic

    [Edit] Das "Datenblatt" ist ja klasse *lol*

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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    aha...
    mal schauen ob noch weitere Ideen kommen,
    danke...

    hab keine tonüberträger,
    nur netzteilspulen, wird also nix mit Restekiste [-(
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

  4. #4
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    Also normal ist eigentlich bei unsymmetrischer Signalführung eine gemeinsame Masse für alle kanäle. logischerweise brauchen die Zwei boxen aber zwei einzelne Litzen für masse. Die sollten aber auf einem Potenzial liegen....

    Gerald

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Versuch macht kluch, habs mal mit messen versucht,
    komme zwischen den
    - auf knappe 0 Ohm (multimeter ungenauigkeiten)

    Zwischen + kanälen zu masse ca 5.. steigend..
    naja jedenfalls widerstand vorahnden..
    Schön, also keine Trennung.

    Schaumermal.
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

  6. #6
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Die sollten aber auf einem Potenzial liegen....
    Nein. Bei "High-Power"-Radios sind beide Lautsprecherleitungen massefrei. Verbindung untereinander oder zur Masse würde die Endstufe zerstören. Ich kann mich irren, es ist nicht mein Spezialgebiet, aber ich wäre vorsichtig und würde noch weitere Meinungen abwarten.

    Gruß

    mic

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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    das ist kein high power, das hat 2x7 watt (real vorhandene, echte, ehrliche...)
    und 4 ausgänge (parallel?)..

    werd mal schauen ob ich n schaltbild davon bekomme..
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

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