-         

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 11

Thema: Schaltungsaufbau Dämmerungsschalter

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    26.02.2008
    Beiträge
    5

    Schaltungsaufbau Dämmerungsschalter

    Anzeige

    Hi,

    ich habe folgende Fragen zu untenstehendem Bild:

    1. Nach welchen Kriterien wähle ich den Fotowiderstand aus?

    2. Nach welchen Kriterien wähle ich die Leuchtdiode aus?

    3. Zu dem rot umrahmten Schaltungsteil wurde gesagt, dass er zu folgendem dient:

    3.a) den Transistor T3 sehr schnell durchzusteuern, sobald die Spannung am Eingang (Basis von T1) einen bestimmten Wert überschritten hat

    3.b) sie schaffen eine Hysterese, was den Vorteil hat, dass sich die Spannung am Eingang deutlich verändern muss, damit der Ausgangstransistor (T3) umschaltet

    Für den ein oder anderen sind diese Fragen vielleicht sehr einfach zu beantworten, aber ich bin noch Einsteiger. In diesem Sinne schon mal vielen Dank im Vorraus! =D>


  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
    Registriert seit
    14.10.2006
    Ort
    Pasching OÖ
    Beiträge
    6.183
    1 Wenn du nur mal die Schaltung nachbauen willst nimm den billigsten, bei Reichelt 0,42 sonst die Datenblätter studieren.
    2 Welche dir Freude macht, rot, grün, gelb, weiss........... hat auf die Schaltung keinen Einfluss
    3 Das ist grundsätzlich richtig, R7 gehört meiner Ansicht nach nicht mehr dazu.
    Bau dir die Schaltung auf und experimentiere ein wenig damit. Ein Steckbrett eignet sich dafür sehr gut.
    Grüsse Hubert
    ____________

    Meine Projekte findet ihr auf schorsch.at

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    11.03.2005
    Ort
    Kissing bei Augsburg
    Alter
    27
    Beiträge
    443
    Hallo,

    1. Ist eigentlich egal du kannst das mit dem Poti P1 und dem Widerstand R1 eintstellen
    2. Wie mein vorgänger schon sagt ist das egal.
    3. a),b) jep vollkommen richtig. Schau mal nach Schmitt Triger nach. D erfährst du dazu mehr.

    @ Hubert.G: Der Widerstand R7 gehört eigentlich schon noch dazu. Es ist ein PullDowm Widerstnad, der Verhindern soll, das T3 einen Nichtdefinierten Zustand hat. Kann aber eventuell weggelassen werden.
    Oh halt doch nicht da ist ja noch R6 im Spiel. Man die Schaltung ist doch nicht so einfach.
    @specter: Schau mal dazu im Netz nach oder schreib mir ne PN dann kann ich dir was einfacheres schicken.

    mfg
    Michael

    edit: Es gibt das Teil doch noch beim gorßen C: Hier der Link: http://www.conrad.de/goto.php?artikel=196037
    Das hätte ich dir auch geschickt (die Anleitung) aber so ist es halt nun für alle öffentlich. Schau dir mal den Schaltplan an und die Verwendeten Bauteile. Das Teil werkelt sehr gut. (Habe es für unsere Außenleucht im Einsatz (Man kann nur Licht anmachen wenn es dunkel ist (jetzt können die kleinen Kinder nicht mehr einfach "Klingelstreich machen" und dabei das Lichtankinpsen und es leuchtet 12h und mehr))
    Besuch mal meine HP: www.highcurrent.de

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    27.09.2007
    Beiträge
    162
    Na! Gemeinsamer Emitterwiderstand,, Einfach mal selber denken

    Fangen wir mal mit einem ausreichenden Strom an der T1 Basis an; als Versorgungsspannung hat sich der Entwickler offenbar etwas so um 10 V vorgestellt, diesen Wert wollen wir dann auch benutzen.

    Also fließt durch den CE-Kreis knapp 1mA: 9,7V fallen am R2 ab, 0,2 ab CE, 0,1 am R4

    Die 0,3 V reichen also bei weitem nicht zum Durchsteuern von T2, also bleibt der tot, durch die Basis von T3 flei0t ein kräftiger Strom (10mA), der völlig für jede Sorte LED ausreicht...

    Nun regeln wir den Strom an T1 zurück! Das wirkt sich auf den CE Widerstand aus und die Spannung am Kollektor von T1 steigt, bis dies ab 1,2 V zum einem merklichen Kollektorstrom bei T2 führt.

    Aber Holla!
    Das sind nun nicht mehr sanfte 1mA, sondern satte 10ma, da R6 ja viel kleiner als R2 ist!
    Was bedeutet das nun am gemeinsamen Emitterwiderstand R4?
    Nunm dem wird durch diesen irren Strom eine Spannung von 0,5 V aufgezwungen (von vorher fast nix), was heißt, dass die Spannung am Kollektor von T1 um diese halbe Vol ansteigt! Genug Reserve also, damit kleine Änderungen am Basisstrom nichts mehr am Schaltzustand ändern können.

    Und die arme Diode D2? Ja, die will auch mitspielen!
    Denn nun soll die LED doch ausgehen, oder
    Die 0,2V am CE von T2 sind o.k., aber nicht das zusätzliche halbe Volt an R4. Die 0,7 Volt am Kollektor sind gerade noch ein Tick zuviel für die Basis von T3(jedenfalls bei 10V Versorgngsspannung), also schnell etwas runter damit!!

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    26.02.2008
    Beiträge
    5
    Danke für die Erklärung @deSilva.

    Nur stellt sich mir die Frage, wie ich das ganze berechnen soll wenn ich die Schaltung selber entwerfen möchte. Wird der Schmitt-Trigger mit Operationsverstärkern aufgebaut, stellt sich die Sache ganz einfach dar. Aber welche Formeln benutzen, wenn es sich um einen Schmitt-Triggern mit Transistoren handelt (siehe Bild weiter oben)?

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    26.02.2008
    Beiträge
    5
    Ich bin immer noch nicht weitergekommen. Es geht um einen Schmitt-Trigger, zusammengestellt aus Transistoren. Wie berechne ich die Größen der enthaltenenen Widerstände? Probieren?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
    Registriert seit
    10.10.2005
    Ort
    Freyung bei Passau in Bayern
    Alter
    66
    Beiträge
    10.969
    Hallo specter!

    Du kannst alles selber berechnen und sich einen Schmitt-Trigger aufbauen. Die Schaltung aus dem von dir geposteten Schaltplan ist wegen geringem R4 eher ein Verstärker. Das habe ich durch googeln für dich gefunden:

    http://www.lammertbies.nl/comm/info/...t-trigger.html

    Viel Spass und Erfolg!

  8. #8
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    26.02.2008
    Beiträge
    5
    Wunderbar, damit konnte ich den Schmitt-Trigger gut verstehen. Die letzten Fragezeichen würde ich noch an die Diode D2 und den Widerstand R7 hängen.

    Wenn ich richtig liege, konnte die Diode nicht mit der Ausgangsspannung des Schmitt-Triggers versorgt werden und hat deswegen den Hilfszweig mit dem dritten Transistor bekommen... Aber wie passen Diode und der R7 dazu?

    Vielen Dank bis hierher erstmal! Ihr seid spitze!

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
    Registriert seit
    10.10.2005
    Ort
    Freyung bei Passau in Bayern
    Alter
    66
    Beiträge
    10.969
    Hallo!

    Die Diode D2 und der Widerstand R7 gehören nicht zum Schmitt-Trigger und dienen zur Ansteuerung des Transistors T3 vom T2. Der R7 erleichtet das Sperren des T3 für geringe Ströme die durch D2 fliessen können und die D2 erhöht die Spannung bei dem der T3 fängt zu leiten an. Die D7 ist nötig, da die Kollektor-Spannung des T2, wenn er leitet, kann wegen R4 schon genug hoch sein, dass der T3 nicht voll gesperrt wird.

    MfG

  10. #10
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    26.02.2008
    Beiträge
    5
    Über der Diode fallen 0.7V ab, inwiefern reicht das um die Spannung an der Basis zu manipulieren und kann man dafür nicht auch einen Widerstand benutzen? Und sry wenn ich dass nicht auf Anhieb sehe, aber inwiefern erleichtert der R7 das Sperren des T3?

    Woher wisst ihr sowas immer? Sind das Standardschaltungen oder etwas ähnliches?

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •