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Thema: Multivibrator - Kanns mir wer erklären?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Multivibrator - Kanns mir wer erklären?

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    Ich weiss, um was für einen großen Aufwand ich bitte, jedoch fände ichs schön, wenn mir jemand in ähnlicherweise, wie das Monoflop erklärt wurde, auch noch den Multivibrator erklären könnte. Wie bekommt man eigentlich einen Blick dafür wie derartige Schaltungen funktionieren?
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken scannen0004.jpg  

  2. #2
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    Es gibt ja einige Beschreibungen im Netz.
    Ganz neu schreiben ist sicher auch nicht sinnvoll.
    Fang mal mit einer an.

    http://www.mathe-schule.de/download/...vibratoren.pdf

  3. #3
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    Ok, ich habe jetzt wieder eine Vorstellung die korrigiert werden muss:
    Im folgenden nenne ich den linken Transistor T1 und den rechten Transistor T2.

    Bei einem astabilen Multivibrator handelt es sich um eine Art Tauziehen um den Basisstrom zwischen 2 Transistoren. Angenommen, dass T1 zuerst "öffnet" so entzieht er T2 solange über den oberen Kondensator den Basisstorm, bis dieser voll ist. Danach bekommt T2 Basisstrom und öffnet, wodurch er über den unteren Kondensator T1 den Basisstrom entzieht. Währenddessen entläd sich der obere Kondensator wieder. Sobald der untere Kondensator voll ist kann T2 T1 nicht mehr den Basisstrom entziehen, sodass dieser "öffnet" und über den mittlerweile wieder oberen Kondensator T2 den Basisstrom entzieht. Und so geht es dann weiter bis ans Ende aller Tage...

    Richtig so?

    Wie berechne ich, wie lange es dauert einen Kondensator bei einer bestimmten Spannnung über einen bestimmten Wiederstand zu laden?

  4. #4
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Es ist vielleicht auch hilfreich die Transistoren als Verstärker zu sehen die das Signal an der Basis invertieren, verstärken und an die andere Stufe weitergeben.
    Mit zwei Inversionen ergibt sich eine Mitkopplung die nur binäre Zustände an den Ausgängen zuläßt.

    Zur Zeitkonstanten des RC Glieds (einfach R*C)
    http://de.wikipedia.org/wiki/RC-Glied

  5. #5
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    Warum steht in der Zeichung eigentlich Bistabiler Multivibrator?

  6. #6
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    Die Zeichnung stammt aus "Franzis Grundwissen Elektronik" einem seehr dicken Schmöker mit vielen Schaltungen, deren Erklärungen ich nicht verstehe ^^

    Hab ich die Schaltung jetzt richtig verstanden, oder nicht? (laut obriger bBeschreibung)

  7. #7
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    Crock will sagen, es müsste wohl eher "Astabiler Multivibrator" heißen Die zitierte "Schularbeit" gefällt mir übrigens sehr gut!

    Wesentlich - wie schon beim Monoflop - ist das, was in dieser PDF als "Spannungssprung am Kondensator" bezeichnet wird. Das ist im Wesentlichen auch das Prinzip hinter Ladungspumpen. Ohne diesen Effekt würde die Rückkopplung nicht funktionieren und keine scharfen Rechtecke entstehen, höchstens mal ein lascher Sinus...

    @Barthi: Ja, wie liest man Schaltungen? Man lernt Muster auswendig und erkennt sie wieder... Die 4 wichtigsten Muster sind Hochpass, Tiefpass, Kollektorschaltung, Emitterschaltung... Dann gibt es noch ein paar weitere mit Spulen und Dioden...

  8. #8
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    Kannst du besagten Spannungssprung nochmal erklären? Das sagt mir überhaupt nichts. Des weiteren verstehe ich nicht wirklich, was diese Schaltungen mit einer Rückkopplung zu tun haben. Rückkopplungen kenne ich von Radios (Rückkopplungsspulen) und Mikrofonen, aber hier weiss ich nicht was gemeint ist.

  9. #9
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    Guck, auf der Seite 3 der zitierten Arbeit ist das alles beschrieben (Bild 2), das kann ich gar nicht besser sagen... Es ist natürlich keine Hausarbeit aus einer Schule, sondern ein Uni-Praktikumsbericht... Ich hatte mich auch schon schwer gewundert

    Die Kondensatoren sind als Hochpass geschaltet, wie schon beim Monoflop! Dass heißt, dass sie die ÄNDERUNG einer Spannung sehr schnell auf die andere Seite der "Platte" weitergeben, und dort - an der Basis des "anderen" Transistors - den "Effekt" verstärken.. Es handelt sich hier um (positive) Mitkopplung, nicht (negative) Gegenkopplung, wie Du sie kennst.

  10. #10
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    Das Problem ist, dass ich die Schilderung, wie sie dort steht nicht verstehe. Ich bin zwar in der 12. Klasse am Gymnasium, aber ich hatte maximal 1 Jahr lang "E-Lehre", wie es sich damals nannte. Da hat man mit Glück gelernt, was ein Transistor ist und was p und n Dottierungen sind. Ich habe keine wirkliche Ahnung wie Wechselstromschaltungen funktionieren und kann mir nicht wirklich vorstellen, wie manche Bauteile mit dem Rest einer Schaltung arbeiten. Was ich weis:

    Die Ladung C ist die Menge an Elektronen.

    Die Stromstärke I ist die Ladung, die pro Zeiteinheit einen Leiter durchfliesst.


    Die Spannung V ist die Differenz zweier Potentiale, bzw. zweier Ladungen. Sie stellt die eigentliche Kraft dar, die die Elektronen dazu veranlasst sich von einem hohen Potential zu einem niedrigeren Potential zu bewegen. Bei höherer Spannung kann der gleiche Strom mehr Arbeit verrichten.

    Das Ohmsche Gesetz: U=R*I oder U/I=R. Der elektrische Wiederstand ist eine Größe die den Strom am fliessen hindert. Bei einer Reihenschaltung von Wiederständen bleibt die Stromstärke gleich. Die Spannung teilt sich jedoch zwischen den unterschiedlichen Wiederständen auf. Will man die Stromstärke ermitteln muss man die Spannung durch die Summe aller Wiederstände teilen. Will man den Spannungsabfall an einem einzelnen Wiederstand ermitteln muss man die zuvor ermittelte Stromstärke mit dem Teilwiederstand multiplizieren.
    In einer Parallelschaltung verhält es sich genau andersherum. Die Stromstärke teilt sich auf die einzelnen Zweige auf und die Gesamtspannung jedes Zweigs ist gleich.

    Ein Transistor hat 3 Eingänge: C(ollector),B(asis),E(mitter). Wenn zwischen C und E eine Spannung anliegt, die die C-E Breakdown Voltage nicht überschreitet, so kann der Strom nur fliessen, wenn zwischen B und E ebenfalls eine Spannung anliegt. Diese Spannung muss nur sehr gering sein. Je größer die Spannung zwischen B und E, desto mehr Strom darf auch von C zu E passieren.

    Ein Kondensator besteht im Grundlegenden aus zwei Leitern, die durch ein Dielektrikum von einander getrennt sind. Legt man an ihn eine Spannung an, so läd er sich entsprechend dieser Spannung auf. Ein Kondensator hat eine Kapazität Q, die ausdrückt wieviel Ladung C der Transistor bei einer Spannung V maximal aufnehmen kann. Was ich nicht so richtig weiss ist wann der Kondensator wieder entladen wird. Logischerweise muss hierfür jedoch die Spannung, die ihn geladen hat weg sein. In einem Wechselstromkreis wirkt ein Kondensator nur als (kapazitiver) Wiederstand, weil er den Stromfluss durch ständiges Auf- und Entladen drosselt.

    Eine Diode ist ein Bauteil, dass den Strom nur in eine Richtung passieren lässt, allerdings muss dafür eine Mindestspannung erreicht werden.


    So, der Roman ist vorerst zuende. Ich hoffe ihr seid noch nicht eingeschlafen. Mit diesem (Halb?-)Wissen versuche ich mir Schaltungen zu erarbeiten. Fehlen mir noch irgendwelche grundlegenden Kenntnisse zum Vertändnis der obrigen Schaltung? Ich weiss, dass ihr nicht dazu da seid das nachzuholen, was mir in der Schule nicht beigebracht wurde jedoch komme ich einfach nicht weiter.

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