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Thema: Filterung eines Signals

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Filterung eines Signals

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    Hallo,

    ich hoffe diese Frage ist für euch nicht zu trivial und ich langweile euch.

    Ich bräuchte einen Tip. Ich habe dieses Signal:

    [img=http://img139.imageshack.us/img139/2486/10165151px7.th.jpg]

    Nun will ich aus diesem Signal über LabVIEW die maximale Steigung ermitteln.
    Nun spielen aber die Peaks sehr stark in die Steigung mit ein. Also will ich es
    filtern, nur darf sich die Kurve nicht in der X-Achse und Y-Achse verschieben, sonst ändern sich meine Messwerte.

    Die hier gegebene X-Achse sind die einzelnen Messpunkte also hat die gesamte Steigung einen Zeitwert von ca 0,5 sekunden.

    Ist die Lösung ein einfacher Tiefpass? Auf welcher Frequenz?

    Vielen Dank für eure Hilfe
    Vincenzo Nuzzi

    p.s.
    Wenn noch angaben fehlen sollten einfach bescheid geben.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hallo,

    das Rauschen in dem Signal hat eine relativ hohe Frequenz (im Vergleich zum Nutzsignal) und kann daher gut mit einem Tiefpass herausgefiltert werden. Allerdings muss man beachten, dass ein Tiefpass normalerweise auch eine gewisse Phasenverschiebung und damit eine leichte Verschiebung in X-Richtung verursacht. Wenn die Frequenz des Nutzsignals wesentlich geringer als die Grenzfrequenz des Tiefpasses ist, dann kann man das aber vernachlässigen.

    Da das ganze Signal von Anfang an bekannt ist, kann man auch einen nicht kausalen Filter wie einen idealen Tiefpass verwenden. Dieser hat keine Phasenverschiebung und filtert nur hohe Frequenzen heraus. Dazu könnte man eine Fourier Transformation durchführen, im Frequenzbereich alle Frequenzen über einer gewissen Grenzfrequenz entfernen und das Ganze wieder zurücktransformieren.

    Einfacher und eventuell auch ausreichend ist es, einfach den Mittelwert aus einigen aufeinanderfolgenden Messwerten zu bilden.

    Gruss
    Jakob

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Felix G
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    Einfacher und eventuell auch ausreichend ist es, einfach den Mittelwert aus einigen aufeinanderfolgenden Messwerten zu bilden.
    Was dann auch wieder nur ein Tiefpass ist, und das Signal dementsprechend verschiebt...


    Aber:
    da die Verschiebung die ein Tiefpass erzeugt bekannt ist, spricht ja nichts dagegen das ganze Signal vor der Weiterverarbeitung einfach wieder zurück zu schieben.
    So viele Treppen und so wenig Zeit!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ja klar, Tiefpass. Die größte Steigung ist ca. 1,1V/s, die höchste Signalfrequenz ganz grob geschätzt 1Hz. Wenn Du mit 50 oder 100 Hz filterst, ist die Phasenversciebung gering.
    Um die Unterschiede deutlich zu machen, kannst DU in LabView ja beide Signale (gefiltert und ungefiltert) plotten und vergleichen. Dann siehst Du es.
    Gruß

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    29.10.2007
    Beiträge
    12

    Danke

    Hey vielen Dank für die rasend schnelle Antwort.

    Hab verschiedene Filter mal in LabVIEW durchrattern lassen und mir
    beide Ergebnisse angeschaut.

    Müsste klappen.

    Vielen Dank
    Vincenzo Nuzzi

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