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Thema: Beschaltung des AVRs

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Beschaltung des AVRs

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    Hey,

    ich hätte mal eine Frage bezüglich er Beschaltung des AVRs.
    Also wie genau muss ich meinen AVR beschalten? Welche PullUp Widerstände eventuelle Kondensatoren.
    Ich habe auch schon das Datenblatt durchgeschaut, dort habe ich auch schon einen Teil der Informationen gefunden, aber nicht alles.

    Und zwar wie beschalte ich den Reset Pin? So das auch noch die Programmierung über ISP möglich ist?

    Zur Zeit beschalte ich meinen AVR nur mit einem 10k PullUp Widerstand am Reset eingang.

    Die Beschaltung ist natürlich klar!

    Würde mich sehr über Antworten freuen, wäre schön, wenn ihr mir vielleicht auch begründen könntet bzw. erklären könntet, warum er so beschaltet wird. =) Will ja auch was lernen

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Re: Beschaltung des AVRs

    Zitat Zitat von humus
    Also wie genau muss ich meinen AVR beschalten? Welche PullUp Widerstände eventuelle Kondensatoren.
    Hallo humus!

    Minimal:


    Und hier steht mehr darüber: http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Checkliste

    mfg
    Gerold
    :-)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Es sollte auch an AVCC/AGND noch ein Abblockkondensator.
    Lieber sollte man auf den Pullup verzichten. Wenn man einen Kondensator an Reset hat, braucht man eigentlich den extra Pullup nicht mehr, denn dann reicht der interne Pullup. Da reicht also entweder ein Kondesator (10n-100n) oder ein Wiederstand.
    Bei fest eingelötetem Controller würde ich auch die Dioden von Reset nach VCC einlöten, denn der Resetpin ist über den ISP Stecker exponiert und sonst ESD empfindlich. Man kann dann aber keine parallele Programmierung mehr machen, falls man mal die Fuses völlig falsch hat.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hey,

    ich habe mich nun ein bisschen Tiefer in das ganze eingelesen.

    nun hätte ich noch eine Frage an euch. Welche Spule/drossel muss ich wählen.

    Also Spule in reihe zu VCC und dazu Paralell ein Kondensator

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Vor die normale Versorgung (VCC pin) kommt normalerweise keine Spule, das kann gelegentlich aber trotzden sinnvoll sein. Wenn man empfindliche analoge dinge machen will, sollte eine Spule von VCC nach AVCC. Wenn man am AD wandler ein paar Störungen verkraften kann, oder den AD gar nicht braucht, kann man AVCC direkt am VCC legen. Einen extra Abblockkondensator sollte man trotzdem vorsehen. Die Größe der Spule ist relativ unkritischn irgendwas um 10uH-100uH werden normalerweise genommen, es kann aber auch eine Ferriteperle sein. Wie beim Abblock-kondensator kanns aber auch mehr oder weniger sein. Ein Kondensator sollte nicht parallel zur Spule, höchstens ein Widerstand (ca. 100 Ohm).

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hey,

    dankeschön für deine Antwort.

    Da ich meine Schaltung an einem USB anschluss betreiben möchte, dachte ich es wäre sinnvoll eine Spule in Reihe zu schalten, dass ich eine saubere Versorgungsspannung habe.

    Ich habe mal bei Reichelt geschaut. Dort muss ich dann in die Gruppe Funkentstördrosseln, oder kann ich eine "ganz" normale Festinduktivität nehmen?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Für den USB Anschluß ist es tatsächlich besser eine Induktivität dazwischen zu haben. Es muss keine extra Funkentstördrossel sein, die normalen Festinduktivitäten gehen auch, solange man auf den maximalen Strom achtet.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hey,

    vielen dank für deine Antwort.

    Welche Induktivität ist denn sinnvoll? Also welcher Wert?

    Nach was richtet sich der wert genau?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Der Wert der induktivität richtet sich danach, das man bei den zu sperrenden Frequenzen eine hohe Impedanz haben will. Wie hoch hängt von den Kondensatoren ab die dranhängen. Auf alle Fälle muß die Resonanzferquenz (SQRT(LC) / 2/ Pi) deutlich niedriger als die Betriebsfrequenz sein. Zu groß solle sie Induktivität auch nicht sein, denn Spulen mit hoher induktivität haben meistens auch eine eher niedrige Eigenresoanz, und diese Eigenresonanz sollte höher als die Betreibsfrequenz sein. Die Spule sollte einen Ferritekern haben, ein Eisenkern ist ungeeignet.

    Als Wert würde ich irgendwas von 10 uH bis 100 uH vorschlagen, so wie die typischen Funkentstördrosseln halt sind.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Dankeschön für deine Antwort.

    Ich werde es mal versuchen und mal schauen ob das so funktioniert!

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