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Thema: Fremdlichtgrenze bei Einweglichtschranken

  1. #1
    enfinity
    Gast

    Fremdlichtgrenze bei Einweglichtschranken

    Hi *,

    brauche in einer Anlage eine Einweglichtschranke und muss hier
    auf die Fremdlichtgrenze achten. Nur da gibt es ein Problem:

    In den meisten Datenblättern ist die Fremdlichtgrenze für Sonnenlicht (unmoduliertes Licht) und Leuchstoffröhren (moduliertes Licht) angegben.
    Für die eine 10.000 lx, für die andere 3.000 lx.
    Warum?

    Lux ist doch einfach Lichtstrom/Fläche. Naja, hoffe mir kann jemand helfen!
    Danke!!!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Re: Fremdlichtgrenze bei Einweglichtschranken

    Zitat Zitat von enfinity
    Hi *,
    ...
    In den meisten Datenblättern ist die Fremdlichtgrenze für Sonnenlicht (unmoduliertes Licht) und Leuchstoffröhren (moduliertes Licht) angegben.
    Für die eine 10.000 lx, für die andere 3.000 lx.
    Warum?
    Lux ist doch einfach Lichtstrom/Fläche. Naja, hoffe mir kann jemand helfen!
    Danke!!!
    Sonnenlicht weil draußen, Leuchtstoff weil drinnen.
    Unterschiedliche Empfindlichkeit weil der Sensor auf unterschiedliche Wellenlängen unterschiedlch empfindlich reagiert.
    Sonne und Leuchtstoff haben eben anndere Spektren.

    Gruß, Sonic
    http://www.dontfeedthetroll.de/images/dftt.gif
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Sonnenlicht ist ziemlich gleichmäßig. Leuchtstoffröhren flackern(wenn auch nicht sichtbar).
    Der Demodulator der Lichtschranke, der das Fremdlich ausfiltern soll, reagiert auf beides unterschiedlich.
    it works best if you plug it (aus leidvoller Erfahrung)

  4. #4
    enfinity
    Gast
    Danke für die Tipps!

    Dass es aber amSpektrum liegt, glaube ich nicht.
    Ich denke ja folgendes:

    Eine Halogenlampe wird moduliert (mit doppelter Netzfrequenz), d. h. sie kann einen "starken" Lichtstrom abstrahlen, da sie ja Pausen einlegt.
    Wenn ich jetzt an die Formel für die Empfindlichlkeit denke (variabler Lichtstrom E=dLichtstrom/dA), könnte das ja heißen, dass der Sender einen kurzzeitig auftretenden aber sehr großen Lichtstrom absendet und dann eine lange Pause macht. Der große Lichtstrom würde aber schon ausreichen um den Empfänger zum schalten zu bringen.

    Any comments welcome ;O)

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    2.674
    Was hälst du von ner Laserlichtschranke, die sind meines Wissens nach kaum empfindlich gegenüber Fremdlich.

    MFG Moritz

  6. #6
    Gast
    Daran habe ich auch schon gedacht... Möchte aber gerne die CX-411-P von SunX benutzen (Vorgabe von Boss...)

    Mich interessiert mittlerweile auch wirklich, wo die Ursache für diese unterschiedlichen Grenzen liegt.

    Hat vielleicht ein gescheites Buch, Internetadresse, pdf,... dass sich diesem Thema zuwendet?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von enfinity
    Danke für die Tipps!
    Dass es aber amSpektrum liegt, glaube ich nicht.
    Dann vergleich sie mal. Aber da wir jetzt ja wissen das es sich um einen Industriesensor handelt...

    Zitat Zitat von enfinity
    Ich denke ja folgendes:
    Eine Halogenlampe wird moduliert (mit doppelter Netzfrequenz), d. h. sie kann einen "starken" Lichtstrom abstrahlen, da sie ja Pausen einlegt.
    Wenn ich jetzt an die Formel für die Empfindlichlkeit denke (variabler Lichtstrom E=dLichtstrom/dA), könnte das ja heißen, dass der Sender einen kurzzeitig auftretenden aber sehr großen Lichtstrom absendet und dann eine lange Pause macht. Der große Lichtstrom würde aber schon ausreichen um den Empfänger zum schalten zu bringen.
    Any comments welcome ;O)
    Da es sich um einen Industriesensor als Modul handelt wird der sicher moduliert sein. Der Hersteller wird sich aber sicher was dabei gedacht haben und dem Sensor einen entsprechenden Filter spendiert haben.

    Die "großen Lichtströme" solltem dem Filter eigentlich nichts ausmachen.
    Aber mal so als Größenordnung.

    1000lx -> TV-Studio
    500lx -> Bürobeleuchtung
    100lx -> Flurbeleuchtung

    3000lx ist also schon sehr viel, wahrscheinlich zuviel im Vergleich zur Stärke der benutzten Sensorlichtquelle, das bringt den Filter wahrscheinlich an seine Grenzen...Die Leuchtstoffröhren müssten dann schon sehr nah drann oder sehr stark sein.

    Poste mal bitte den Link zum Datenblatt, ich habs leider nicht finden können ;-(

    Gruß, Sonic
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  8. #8
    Gast

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Als Ergänzung zu den Helligkeitswerten von Sonic:
    direkter Sonnenschein an einem Sommermittag -> 120000lx
    Tageslicht an einem bewölkten Wintermittag -> 1500lx
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