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Thema: Entstörung den Versorgungsspannung

  1. #1
    Audio
    Gast

    Entstörung den Versorgungsspannung

    Hallo Zusammen,

    ich habe für die Soundausgabe auf meinem Roboter einen Verstärker von Conrad (Bestnr.: 130082 - U4) eingebaut.
    Leider gibt dieser unangenehme Störgeräusche (unregelmäßiges Brummen / Knacksen im unteren Frequenzbereich) aus.
    Da dies auch, zwar leise, aber zu hören ist, wenn ich den Eingang auf Masse lege, muß das wohl aus der Stromversorgung kommen.

    Wie kann man die Stromversorgung für einen Audioverstärker entstören ?
    (Ein großer Kondensator direkt an dem Stromversorgungseingang hat kein Effekt gebracht)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    504
    Es ist zwar naheliegend, dass die Störgeräusche über die Versorgungsleitungen in den Verstärker gelangen, es muss aber nicht zwangsläufig so sein.

    Es ist auch möglich, dass sie durch "Übersprechen" in den Verstärker eingekoppelt werden. Da bringt dann nur eine bessere räumliche Trennung und Abschirmung was. Audiokabel und Verstärker sollten nicht zu nah an Störquellen (Prozessor, Motorsteuerung etc.) sein.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    225
    ist der Masseanschluß am Eingang denn auch direkt Masse (ohne Bildung von Brummschleifen)?
    Lehrbuchmäßig schaltet man die Masseanschlüsse von Ein-/Ausgang und Stromversorgung so, daß sie vom Gleichrichter-Elko sternförmig weggehen

  4. #4
    Gast
    Es ist auch möglich, dass sie durch "Übersprechen" in den Verstärker eingekoppelt werden. Da bringt dann nur eine bessere räumliche Trennung und Abschirmung was. Audiokabel und Verstärker sollten nicht zu nah an Störquellen (Prozessor, Motorsteuerung etc.) sein.
    Räumliche Trennung ist weitgehend gegeben.
    Abschirmung besteht aus einem 3cm breitem Aluprofil, auf dem der Verstärker geschraubt ist.


    ist der Masseanschluß am Eingang denn auch direkt Masse (ohne Bildung von Brummschleifen)?
    Lehrbuchmäßig schaltet man die Masseanschlüsse von Ein-/Ausgang und Stromversorgung so, daß sie vom Gleichrichter-Elko sternförmig weggehen
    Es gibt nur einen Masseeingang an dem Verstärker und der ist direkt Batterie-Minus

  5. #5
    Gast
    Hey, hat keiner eine gute Idee ?

    Ich habe jetzt alles versucht was mit Abschirmung u.Ä. zu tun hat.
    Es liegt definitiv an der Stromversorgung.
    Hier nochmal eine kleine Beschreibung.

    Die Versorgungsspannung von der Batterie geht an
    -die 2 Audioverstärker
    -die Motorendstufe
    -und den Spannungswandler

    Der Spannungswandler liefer die ATX-Spannungen für das Motherboard
    eine 12V Leitung, die nicht so richtig gebraucht wird
    und die 5V Leitung für Laufwerke, AVR und Sensoren.
    Solange der Spannungswandler nicht durch den Powerschalter des Mainboards aktiviert wird ist alles ruhig.
    Erst wenn das Betriebssystem hochfährt, hinterläßt die Festplatte kleine Knackgeräusche, die Mausbewegungen sind durch ein "Wabern" zu hören, die Tastatus ist bei festgehaltener Taste als Tastenwiederholfrequenz wahr zu nehmen und es gesellt sich ein unregelmäßiges 50? Herzbrummen dazu.
    Alles nicht besonders laut im Verhältnis zur Musikwiedergabe, aber doch nervig, wenn keine Soundausgabe aktiv ist. Entspricht ungefähr dem Prozessorlüftergeräuschpegel bei abgenommener Abdeckung.

    Es bleibt die Frage, wie kann man vor den Verstärkern eine Art Stromfilter/Glättung bauen, möglichst ohne viel Spannung zu verbrauchen ?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo,

    nachdem du es mit einem Kondensator ja schon probiert hast, würde ich dazu noch in jede der Zuleitungen eine Spule vor dem Kondensator spendieren. Dadurch wird die Durchgangsdämpfung für HF-Störungen erhöht. Welche Spulen (Drosseln) kann ich dir leider auch nicht genau sagen, sie müssen auf jeden Fall den Strom aushalten, den dein Verstärker zieht.

    Oder gleich einen Handelsüblichen Netzfilter (gibts den für 12V ???)

    Code:
    --mm--+------
          |
          =              Verstärker
          |
    --mm--+------
    
    
    mm -> Spule
    =  -> Kondensator
    Ich hoffe man kann das erkennen

    Grüsse, Martin

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Hi,

    zum Entstören empfehlen sich Ferritringe. Also Plus- und Minusleitung zum Vertärker gegensinnig drei bis viermal um den Ring wickeln.

    Gruß Hartmut

  8. #8
    Gast
    Danke für den Tip, aber was meinst Du genau mit "gegensinnig" ?

    Das Pluskabel rechtsrum und das Minuskabel linksrum auf einen Ferritkern ?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Genau so

    Gruß Hartmut

  10. #10
    Gast
    Hallo Hartmut,

    ich hoffe ich nerve Dich nicht zu sehr, wenn ich jetzt auch noch frage,
    was für ein Ferritring ich am besten nehmen sollte.

    Geht auch so ein Ring aus einem Monitorkabel, oder ist der nur für höhere Frequenzen geeignet ?
    Wie berechnet man denn eigentlich die "Filterung" ?
    Was sagt die Einheit µI aus ?

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