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Thema: Platinen ätzen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Platinen ätzen

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    Hallo! Ich würde gerne Platinen selber herstellen. Ohne grossen Aufwand (teuren Schnickschnack).

    Habe mich dazu ein Video angeschaut http://www.youtube.com/watch?v=tTxPnZLpp_8 was ich sehr interessant find, und habe dazu ein paar Fragen.

    - kann ich die geduckte Schaltung auch mit ein Tintenstrahldrucker drucken?
    - wie bekomme ich noch die Farbe aufs Kupfer, ohne solch eine Presse?
    - wie wird die Säure dosiert, wie oft kann ich damit Platienen ätzen, und wie wird diese danach entsorgt?
    - mit was behandelt Ihr danach die Leitebahnen?

    Und im allgemeinen: Wie stellt Ihr eure Platinen her?
    --------------

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    ....das sind ja alles gaaanz neue Fragen !

    -> kann man bitte einfach mal vorher ins Wiki gucken, da haben sich schon ganz viele Leute ganz viele Mühe gegeben.
    Danke an Alle, die uns bei der erfolgreichen 1.000€-Aktion der IngDiba unterstützt haben! | https://www.hackerspace-bremen.de | http://www.pixelklecks.de |

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hi,
    Das Tonertransferverfahren funktioniert, wie der Name schon sagt, nur mit Toner. Also brauchst du einen Laser Drucker oder einen Kopierer oder ähnliches. Die Farbe bekommst du auch mit einem Bügeleisen auf die Platiene. Das ganze ist unter Platinenherstellung im Wiki erklärt. Ich bin zwar auch kein erfahrener Ätzer, aber ich denke ich kann Natriumpersulfied (Feinätzkristall) empfehlen. Habe damit schon gute erfahrungen gemacht und auch davon gelesen. Ein Päckhen Pulver das man beim Reichelt oder beim Conrad bekommt, wird mit einem halben bis einem ganzen Liter wasser verdünnt. Entsorgung ist Sondermüll, Schadstoffhöfe oder ähnliches in deiner Umgebung müssten das annehmen.

    Gruß
    elayne

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Wie schaut´s aus mit belichten mit UV-Licht, die geräte sind ja von der Anschaffung her sehr teuer, kann man da auch ne Battrie von UV-LEDs nehmen. Ist doch das gleiche Licht.
    --------------

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Tido
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    Hallo,

    habe mir letzte Woche einen Gesichtsbräuner ersteigert (ist heute gekommen) aber bis zum ersten Belichtungstest wird es noch ein wenig dauern...
    Aber UV-LED's gehen auch (wie wie SUFU ausspuckt)!
    MfG
    Tido

    ---------------------------------------------------
    Have you tried turning it off and on again???
    ---------------------------------------------------

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    UV LED gehen im Prinzip, man braucht nur mehr als eine (ca. 20 oder mehr) und etwas Geduld (je nach Zahl der LEDs und Größe ca. 30 minuten). Eine billigere Alternative sind Gesichtsbräuner oder Geldscheinprüfer. Mit dem UV Licht aber aufpassen, das ist nicht gut für die Augen.

  7. #7
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Moin,
    Ich hätt auch noch mal ne Frage dazu, wie lange hält sonen Ausdruck bis er nicht mehr benutzt werden kann, trocknet die Tinte aus ?

    Gruß Cornu

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo! Ich noch mal.

    Wenn ich nun eine Ätzküvette besitze und eine Platine geätzt habe, ist ja die Säure noch nicht oder nicht unbedingt gesättigt. Kann ich die Säure drin lassen oder woanders aufbewaren um dann ein andermal weite zu ätzen?
    Sollte doch gehen, da ich mit der Ätzküvette die Säure wieder aufheizen kann, oder?

    Danke!
    --------------

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ich fülle die Ätzlösung immer in einen Kanister um, allein schon weil dann nichts ausläuft wenn die Küvette umkippt oder undicht wird. Ich hab dafür so eine billige Vakuumpumpe mit Schlauch.

    Damit sauge ich die Flüssigkeit an und lasse sie dann per Schwerkraft weiterlaufen. Dann sind die zwei Liter recht schnell draußen.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Du solltest dir halt überlegen wiiie lange du die Säure darin aufbewahren willst. Bis zu einem Monat würde ich es einfach drin lassen und sonst vielleicht ein großes Glasgefäß nehmen und es darin lagern.

    Man sollte aber, mMn, das Gefäß NICHT Luftdicht verschließen, da sich sonst Gase bilden können etc.

    (Bin aber kein ausgebildeter Chemiker)

    Die Direkt-Toner-Methode ist ganz simpel und reicht für die meisten Hobby-Platinen bei mir aus.

    Die Bilder im Wiki dazu sind auch von mir, wobei diese dort nicht mal die optimalen Ergebnisse zeigen.

    Andun
    www.subms.de
    Aktuell: Flaschcraft Funkboard - Informationssammlung

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