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Thema: Pins von A/D-Wandler

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Pins von A/D-Wandler

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    Hallo Leute
    Ich hab ein paar Probleme mit dem A/D-Wandler beim Atmega32.
    Ich werd aus dem Datenblatt nicht so ganz schlau.
    So wie ich das interpretiert habe, entspricht AVCC einer Referenz in der höhe der Versorgungsspannung. Ist das richtig?
    Falls ja, warum sind das in der Schaltung von AVR Grundlagen sowohl AVCC und AREF mit der Versorgungsspannung verbunden, AVCC würde ja dann genügen, oder?

    Im Datenblatt steht auch, das man an AREF nen Kondensator hängen soll, wenn man ihn es nicht benutzt. Warum? Wie groß soll der sein?

    Außerdem hab ich im Datenblatt noch folgenden schönen Satz gefunden:
    The internal voltage referenz options may not be used if an external referenz voltage is being applied to the AREF Pin.

    Sehe ich das richtig, das die internen Referenzen ev. nicht funktionieren, wenn an AREF was angeschlossen ist, oder hab ich da was falsch verstanden?

    Gruß Enton

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,

    also,
    AVCC ist die Versorgung für den ganzen ADC (und die dazugehörigen Pins), sollte im Prinzip mit VCC verbunden sein (mit Spule usw. wegen Genauigkeit).
    Als Referenz gibt es mehrere Möglichkeiten,
    wenn man die interne wählt, muss man einen Kondensator an AREF aussen anschliessen, der meist 100nF hat.
    Man kann allerdings auch direkt AVCC als Referenz wählen, dabei spart man sich eigentlich nix, AREF ist dann unbenutzt, bzw. ein Kondensator schadet nie.

    Das mit dem Satz, da ist nur gemeint, wenn man eine eigene Referenz von zB. 4V aussen an AREF anlegt, sollte man es vermeiden, den ADC auf interne Referenz zu stellen, da dieser immer auf den eigenen Wert regeln will (meist 2,56V), und natürlich nicht schafft wenn von aussen ein anderer Wert anliegt !

    Wenn man ein Board baut sollte man schon wissen wie man den ADC verwendet, um die richtige Beschaltung zu haben.

    Wenn man den AVR mit 5V betreibt, und die max. gemessene Spannung auch 5V ist, ist es am besten AVCC als Referenz zu verwenden, und an AREF einen 100n zu hängen. Dabei ist es dann auch möglich auf die interne Ref. umzuschalten, wenn das mal notwendig sein sollte.

    Wenn man sich ein Bastelboard für alle eventualitäten bauen will, sollte man einen Jumper vorsehen, der eine externe Referenz trennen kann.

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Danke dir.
    Werd gleich mal mein Board umbauen

  4. #4
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    Eigentlich ist ja schon alles gesagt. Das man AVCC nicht intern mit VCC verbunden hat, ist eigentlich nur dadurch begründet, das man so einen Filter einbauen kann. Im Datenblatt (DB) Pin Descriptions / AVCC, bzw. das Bild 106 in Analog to Digital Converters/Analog Noise Cancelling Technics.
    Im DB bild 98 sieht man deutlich, das entweder AVCC oder die 2,56V auf den 10Bit DAC geschaltet werden. Da der AREF Pin damit verbunden ist, ist der jetzt ein Ausgang, der aber nicht belastbar ist.
    Will man eine externe Referenz verwenden, so ist AREF ein Eingang und die internen Referenzen müssen per Software abgeschaltet werden.
    Will man sich alle Optionen offen lassen, muss der Anschluss an Pin AREF abschaltbar gemacht werden.

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hallo

    Kann mir bitte einer sagen was der 100nF Kondensator bewirkt?

  6. #6
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    Der 100 nF Kondensator dient zum glätten der Referenzspannung. Es werden also kruzeitige schwankungen der internen Referenz oder von AVCC raucgefiltert.
    Wenn man im Programm die Referenz umschalten will (2,5V - AVCC), sollte man den Kondensator ruhig kleiner machen (z.B. 10 nF), sonst muß man recht lange warten bis sich die neue Referenzspannung einstellt.

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