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Thema: Lästige wiegerei automatisieren/Wiegeroboter bauen

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Lästige wiegerei automatisieren/Wiegeroboter bauen

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    Hallo zusammen,

    ich würde gerne eine Automatisierte Anlage bauen die mir das wiegen von gleichartigen Mengen abnimmt. Gewogen werden soll rieselfähiges Material das dann per Vibrationsrinne in die Wiegeautomatik gelangt. An dieser sollte dann das Abzuwiegende Gewicht eingestellt werden. Wenn dann das eingestellte Gewicht erreicht ist dreht sich das Wiegerad möglichst schnell weiter so das das nachrieselnde Schüttgut in die nächste "wiegekammer" fällt. Gewogen werden sollte im bereich von 20 bis 100 gramm.
    Hab das mal so grob aufgezeichnet wie ich mir das gedacht hatte.
    Hat jemand eine Idee wie man so etwas umsetzen könnte? Bin natürlich auch für Vorschläge offen die von meinem Zusammengesponnenen Bild abweichen

    Grüße Klaus
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken waage_725.jpg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    Hallo!

    NUr auf die Schnelle: ich weiß zumindest, dass es Laborwaagen mit RS232 Schnitstelle gibt, damit wäre ein Wägeergebnis immerhin relativ leicht an eine zentrale Steuerung zu übergeben.

    Gruß
    Malte

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Re: Lästige wiegerei automatisieren/Wiegeroboter bauen

    Zitat Zitat von Anfä
    ... eine Automatisierte Anlage bauen die mir das wiegen von gleichartigen Mengen abnimmt...
    So etwas gibt es zu tausenden als Bandwaagen - also ein Transportband mit Wiegefunktion. Such mal danach - die Laborwaage kann heute zwar fast schon standardmässig über ne RS232 - aber die eher einfacheren machen das nur als "Datenausgabe bei Gewichtskonstanz" - das wird Dir nix nützen.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Vielen Dank schonmal für die Antworten.
    Die Lösung mit der Laborwaage ist im grunde genommen das was ich gerne automatisieren würde, mit einer Bandwaage kann ich mir die Lösung gerade nicht vorstellen.
    Vieleicht hab ich das Problem oben zu ungenau beschrieben.
    Der Punkt in der Mitte des Kreuzes soll eine Drehachse sein, sobald sich das Gewicht x in der ersten sektion des Kreuzes befindet soll sich das kreuz drehen, die abgewogene Portion fällt dann nach unten durch in einen Behälter und in der nächsten sektion des kreuzes wird die nächste Menge des Gewichtes x abgewogen.
    Bei der Laborwaage müsste man das abgewogene Gut ja trotzdem noch manuell wieder von der Waage runternehmen und genau das soll wegfallen.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Hallo Klaus,

    ich würde in Behälter füllen, die auf der Waage stehen. Ob die Behälter mit Drehkreuz oder Band bewegt werden, ist egal. Ob das die endgültigen Gebinde sind oder Zwischenbehälter, das ist auch egal, hängt von den Randbedingungen ab. Bei erreichen des Gewichts wird die Zufuhr mit einer Klappe unterbrochen. Etwas Rückstau ist sogar erwünscht, muss aber von System laufend geprüft werden. Wenn der nächste Behäter positioniert ist und nicht mehr vom Transport gehalten wird, öffnet sich die Klappe wieder.

    Wo siehst du eigentlich die Probleme, und wie sieht die vorhandene manuell bediente Anlage aus?

    grüsse,
    Hannes

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen
    Hab da ja viel zu kompliziert gedacht! Ist tatsächlich am einfachsten die Klappe direkt an der Rinne anzubringen.
    Das Problem das ich jetzt noch sehe ist das ausgleichen des Mehrgewichts der auf die Waage fallenden Stücke und wie man das am einfachsten löst das man das Gewicht bei dem die Klappe schließen soll variabel einstellen kann.

    Im Moment wird einfach komplett Manuell abgewogen.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Manuell heisst mit Schaufel oder mit manuell bedienter Förderrinne oder was?

    Was meinst du mit Mehrgewicht?

    Informiere dich über Gewichtssensoren und über Waagen mit Datenausgang. Der Genaue Aufbau der Apparatur häng davon ab, wie das Gewichtssignal aussieht. Das Ausganggssignal wird verglichen und beim 1. Grenzwert wird gedrosselt und beim 2.Wert wird geschlossen. So sollte das genau werden.

    vohopri

  8. #8
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    Ja mit Schaufel. Ist eben extrem nervig wenn man x mal hintereinander das selbe gewicht abwiegen muss, deshalb hab ich angefangen zu überlegen wie man das alternativ lösen könnte.
    Denke für das automatisierte einfüllen müsste eine vibrierende Förderrinne am besten sein da durch eine Schnecke oder ähnliches das Fördergut zerrupft werden würde.

    Mit mehrgewicht meinte ich die Fallenergie der auf die Waage auftreffenden Teilchen.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Die Fallenergie wurd verringert durch ein Prallblech knapp oberhalb vom Endniveau des Füllgutes und durch das erwähnte Drosseln vor Erreichen des Endgewichtes.

    grüsse,
    Vohopri

  10. #10
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hört sich so mal logisch an!
    Hab inzwischen auch einen Hersteller der die besagten Waagen zu erträglichen Preisen im Sortiment hat gefunden! Vielen dank an alle die geholfen haben!

    Grüße Klaus

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