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Thema: Motor steuern mittels NPN-Transisitor

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Motor steuern mittels NPN-Transisitor

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    Hallo

    Ich würde gern einen Gleichstrommotor mit einem Darlington NPN steuern (
    nicht nur schalten). Meine Frage ist jetzt:

    1.benötige ich einen Basis-Widerstand

    2. welche Schaltungvariante, wenn überhaupt, macht am ehesten Sinn
    (siehe Anhang)


    3. Benötige ich parallel zum Motor eine Freilaufdiode?

    4. Habe ich was vergessen, Kondensator oder so?

    (das der OP in der Skizze keine Betriebsspannung hat ist mir bewußt
    )

    Danke im Vorraus

    xkris
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken motorsteuerung_108.jpg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo xkris!

    Die Antworten sind nur allgemein, da die Parameter von Motor, Transistor und OP unbekannt sind.

    1: Es hängt von o.g. Parameter ab.

    2. Die Wariante B, da der Widerstand paralell zum Motor unnötig ist.

    3. In jedem Fall.

    4. Es werden Kondensatoren zum Entkopplung der Betriebspannungen und wahrscheinlich ein Kühlkörper für den Transistor nötig.

    Bei solcher Steuerung ist nur eine Drehrichtung möglich.

    MfG

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Zitat Zitat von PICture
    Hallo xkris!

    Die Antworten sind nur allgemein, da die Parameter von Motor, Transistor und OP unbekannt sind.

    1: Es hängt von o.g. Parameter ab.

    2. Die Wariante B, da der Widerstand paralell zum Motor unnötig ist.

    3. In jedem Fall.

    4. Es werden Kondensatoren zum Entkopplung der Betriebspannungen und wahrscheinlich ein Kühlkörper für den Transistor nötig.

    Bei solcher Steuerung ist nur eine Drehrichtung möglich.

    MfG
    Alles klar, super, Danke

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von wawa
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    hi,

    zu 1.) ja
    zu 2.) keine, komme noch darauf zurueck
    zu 3.) wenn du nicht schaltest brauchst du keine aber du schaltest doch auch AUS oder ? dann wird die im Motor gespeicherte magnetische Energie frei, also besser doch eine, uebrigens Schottky Dioden sind die Besten !!
    zu 4.) jo, an der OP Versorgung direkt, und den Motor entstoeren

    nun zu 2.) denke mal daran den Motor an Plus zu haengen, das hat den Vorteil, dass der OP nur die Steuerspannung fuer den Darlington aufbringen muss. Im anderen Fall muss er immer um ca. 0,9V hoeher als die Motorspannung liegen. ganz schoen viel.
    ich hoffe das hat ein wenig geholfen
    mfg

    wawa

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Zitat Zitat von wawa
    hi,

    zu 1.) ja
    zu 2.) keine, komme noch darauf zurueck
    zu 3.) wenn du nicht schaltest brauchst du keine aber du schaltest doch auch AUS oder ? dann wird die im Motor gespeicherte magnetische Energie frei, also besser doch eine, uebrigens Schottky Dioden sind die Besten !!
    zu 4.) jo, an der OP Versorgung direkt, und den Motor entstoeren

    nun zu 2.) denke mal daran den Motor an Plus zu haengen, das hat den Vorteil, dass der OP nur die Steuerspannung fuer den Darlington aufbringen muss. Im anderen Fall muss er immer um ca. 0,9V hoeher als die Motorspannung liegen. ganz schoen viel.
    ich hoffe das hat ein wenig geholfen
    Danke für die Antwort.
    Wenn ich den Motor zwischen Betriebsspannung und Kollektor klemme kann ich nicht mehr steuern, sondern nur noch an und aus schalten. Die 0.7 oder 0.9V Verlust kann ich verkraften.

    Gruß
    xkris

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Man kann auch Steuern, wenn man den Motor am Kollektor anschließt, die Schaltung sieht dann aber deutlich anders aus und wird etwas aufwendiger (Rückkopplung vom Motor, extra Kondensator).
    Man gewinnt ca. 0.7V und den spannungsverlust des OPs dazu. Die Freilaufdiode würde ich zur Sicherheit einbauen, auch wenn es ebentuell auch ohne gehen würde (hängt von der Stromversorgung ab). Auf den basiswiderstand kann man verzichten, wenn der Transistor den maximalen Ausgangsstrom des OPs verträgt, das hängt halt von den Typen ab (ein TIP142 kann da z.B. bis 0,5 A vertragen).

  7. #7
    Benutzer Stammmitglied
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    Zitat Zitat von Besserwessi
    Man kann auch Steuern, wenn man den Motor am Kollektor anschließt, die Schaltung sieht dann aber deutlich anders aus und wird etwas aufwendiger (Rückkopplung vom Motor, extra Kondensator).
    Man gewinnt ca. 0.7V und den spannungsverlust des OPs dazu. Die Freilaufdiode würde ich zur Sicherheit einbauen, auch wenn es ebentuell auch ohne gehen würde (hängt von der Stromversorgung ab). Auf den basiswiderstand kann man verzichten, wenn der Transistor den maximalen Ausgangsstrom des OPs verträgt, das hängt halt von den Typen ab (ein TIP142 kann da z.B. bis 0,5 A vertragen).
    Sorry, hast natürlich Recht. Man kann dann auch steuern, aber dann muss man sie anständig dimensionieren, ich wollte mal eben schnell was basteln.

    Mal noch eine andere Frage. Wie groß müssen die Entkoppelkondensatoren sein? Hab grad welche dran gehängt, 100nF (keine Elkos) mit 35V Spannungsfestigkeit, da ist mit einer um die Ohren geflogen, aber heftig, stinkt gut

    Naja, ich geh mal feiern. Guten Rutsch

    Gruß

    xkris

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    ouh mann ich weis ich sollte das jetzt nicht schreiben ....

    bau es doch mal mit einer buchsenleiste auf und kauf die ne 100er packung von den kondensatoren >_< billigböllern halt >_<

    guten rutsch noch

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von robocat
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    der eine zündet raketen und böller, um das neue jahr zu feiern, der versierte elektronikbastler lässt lieber stimmungsvoll ein paar bauteile in rauch aufgehen

    sry 4 offtopic..
    allen roboternetzlern einen guten rutsch

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Dumme Frage:
    Warum denn keinen Mosfet?
    Der Wirkungsgrad ist doch erheblich besser.
    Durch eine PWM kannst Du den Motor doch auch weich steuern.

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