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Thema: Einfache H-Brücke mit Relais

  1. #1

    Einfache H-Brücke mit Relais

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    Moin,
    ich habe hier zwei Motoren (12V, 4A) die ich gerne schalten möchte. (Drehrichtung, an/aus). Dazu habe ich im Wissen Bereich folgenden Artikel gefunden: http://www.roboternetz.de/wissen/ind...en_Ansteuerung
    Meine Frage ist, hat jemand eine komplette Stückliste für die benötigten Komponenten, die auch für die Leistung meiner Motoren ausreichen? Die Bezeichnungen im Schaltplan kann ich nicht wirklich entziffern, bzw. die Diode und der Widerstand sind ja z.B. garnicht beschriftet.
    Wie in dem verlinkten Artikel steht, ist noch ein weiteres Relais nötig, um die Motoren auszuschalten. Würde ich dieses Relais einfach zwischen die Betriebsspannung und die zwei Relais für die Drehrichtung schalten und über einen weiteren Ausgang des µ-Controllers steuern?
    Vielen Dank schonmal
    ROVAG

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo ROVAG,

    ich würde Dir eine andere H-Brückenschaltung als die in Deinem Link empfehlen, welche mit zwei Relais auskommt, eines für rechtslauf und eines für linkslauf.
    Bei der Schaltung, im Anhang hast Du links zwei Eingänge. Der eine ist für rechtslauf, der andere für linkslauf. Wenn keiner oder beide Eingänge angesteuert sind, dann bremst der Motor.

    Als Relais ginge zum Beispiel Finder 40.51.9. die halten etwa 10A aus und haben eine Spulenspannung von 12V, also kannst Du für deren Ansteuerung deine Motorspannung mit verwenden.
    Als Transistoren kommen alle möglichen Schalttransistoren in frage, wie z.B. BC337. der schafft 800mA, was für die Relais volkommen ausreicht.
    Als Schutzdioden reichen eigentlich 1N4007 vollkommen aus.
    Die Basisvorwiderstände sollten bei einer Ansteuerung mit 5V etwa 1K ausreichend sein.
    Eventuell solltest Du den Motor noch entstören. z.B. mit zwei Kondensatoren 47µF vom Anschlusspin zum Gehäuse und einen 470µF zwischen den beiden Anschlüssen. Alle drei Kondensatoren dann so nah wie möglich am Motor.

    Florian
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken h-bruecke_689.jpg  

  3. #3
    Hallo alter mann
    vielen dank für die schnelle antwort! ich werde mir die nötigen Teile mal besorgen und das ganze ausprobieren.
    Ich sag dann bescheid obs funktioniert hat
    viele grüße

    ROVAG

  4. #4
    Benutzer Stammmitglied Avatar von Johnes
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    Zitat Zitat von alter Mann
    Hallo ROVAG,
    Eventuell solltest Du den Motor noch entstören. z.B. mit zwei Kondensatoren 47µF vom Anschlusspin zum Gehäuse und einen 470µF zwischen den beiden Anschlüssen. Alle drei Kondensatoren dann so nah wie möglich am Motor.
    Florian
    Wäre 47nF bzw. 470nF nicht besser geeignet?

    Zudem ist in dem Schaltplan eingezeichnet, dass die Pins des Motors in Ruhelage immer auf UBatt. liegen! Besser wäre auf GND, um nicht ständig Spannung gegen Masse am Motor zu haben. Im Falle eines Fehlers im Motor und ausfall der Steuerung, gibt es so keinen Kurzschluss.

    MfG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo Johnes,

    ich muss Dir in beiden fällen Recht geben.
    Die Kondensatoren sollten natürlich 47nF und 470nF sein, da hab ich mich leider vertan.
    Und das der Motor im ausgeschalteten Zustand besser beidseitig auf Masse liegt ist nicht nur vom Kurzschlusschutz her besser sondern auch deswegen zu empfehlen, damit im Abschaltmoment nicht erhebliche Ströme und dadurch Spannungsspitzen über die Plusleitung vagabundieren. Diese können, eine Sinnvolle Masseführung vorrausgesetzt, auf der Masseleitung weniger Störungen hervorrufen.
    Geeignete Masseführung heisst in diesem Falle, die Masseleitungen zuerst auf den Relaiskontakten zusammen führen und erst von dort aus eine Leitung möglichst nahe zum Masseanschluss der Batterie. Auf der Plus-Leitung ist das schon wegen sinnvollerweise vorhandenen Sicherungen nicht möglich.

    Florian

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