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Thema: Moodlight im Eigenbau... aber wie?

  1. #1
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    Moodlight im Eigenbau... aber wie?

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    Hi,
    ich habe vor mir ein Moodlight für meinen PC Monitor zu bauen.
    D.h. LEDS oberhalb, links und rechts des Monitors und diesen Leuchteffekt zu realisieren wie auf diesem Video:

    http://de.youtube.com/watch?v=RxJ99g9U8HE

    Die Farbinformationen will ich vom PC aus über die serielle Schnittstelle an einen µC (ATMega32 ?!) übertragen. D.h. auf der PC Seite läuft ein Programm, dass permanent die Farbinformationen auf dem Bildschirm/Desktop überwacht. Die Software wäre kein Problem.

    Doch wie realisiere ich die Hardware? (jaaa ihr merkt schon, ich habs noch nicht so mit Hardware...)
    Welche LEDs würdet ihr nehmen? 12V LEDS, jeweils n-viele rote, grüne und blaue um die Farben zu mischen?
    Wie schalte ich ich von einem 5V µC eine 12V LED ein?

    Hm, das ist so eigentlich der Knackpunkt der mich von meinem Vorhaben abhält.. danke schonmal für jede Anregung

  2. #2
    Benutzer Stammmitglied
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    Nachtrag - oder würde ihr für solch eine Realisierung event. sogar Leuchtstoffröhren nehmen? Jeweils 1xRGB pro Seite?
    Hm, müssten sich damit doch auch schon einige Farben mischen lassen oder?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Da die ersten Ambilight-Glotzen CCFL-Röhren hatten, sollte man die letzte Frage getrost mit "ja" beantworten können. Die (analogen) RGB-Signale auswerten halte ich persönlich zwar für einfacher, als mal eben ein Programm zu schreiben, welches in Echtzeit den Bildschirminhalt gewichtet, aber bitte...

    Es gibt keine 12V-LEDs, LEDs benötigen einen definierten Strom, und den steuert man ab einem gewissen Strom sinnigerweise mit PWM. Du lässt Deinen Controller also mit je einem PWM-Ausgang pro Farbe eine einfache Konstantstromquelle tasten und damit steuerst Du eine LED-Kette, welche Spannung Du "oben" anlegst, entscheidet praktisch nur der für die Konstantstromquelle verwendete Transistor.

  4. #4
    Benutzer Stammmitglied
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    Hm, denke das Programm ist dennoch der schnellere Weg.. zumindest für mich...
    Hm, aber welche LEDs würdest du denn dann nehmen? Habe ihre welche LowCurrent 5mm LEDs, aber die werden es ja dann wohl nicht sein? hm?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hi Captain Kiwi, das sieht echt genial aus, gibt es dafür keine fertigen Bausätze? Möglicherweise sind schon ein paar Leute auf die Idea gekommen sowas zu vermarkten, außerhalb der Ambilight Glotzen ?

  6. #6
    Benutzer Stammmitglied
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    hm weis nicht.. bestimmt hatte schonmal jemand anders die Idee (man siehts ja an YouTube ) und viell. gibts da auch Bausätze.. hm, aber denke mal Philips wird sich das patentiert haben, oder?

    Stell mir das am PC beim Spielen besonders genial vor, z.B. man läuft in Oblivion über eine grüne Weide und das ganze Zockzimmer erstrahlt im Grün

    Egal, der wahre Reiz liegt ja darin es selber zu basteln, und immer weiter zu optimieren, deshalb ja dieser Post
    Deswegen wieder zu meiner Frage, welche LEDs würdet ihr nehmen und vorallem wie würdet ihr die LED - Ansteuerung dieser machen? Doch nicht etwa über die einzelnen OUT Pins des ATMega32 oder? Hm, da würde ja die Pins nicht mal reichen...

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Natürlich nur ein PWM-Pin pro Farbe, und dann die LEDs je nach Anzahl und Spannung gemischt hintereinander und über Vorwiderstände die Ketten dann parallel schalten.
    Was programmierst Du eigentlich so, dass Dir das Mitteln des Bildschirminhaltes so zufliegt?

  8. #8
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    Würde das ganze als kleine Applikation in C# entwerfen, würde mir über den DC des aktiven Fensters (z.B. der Desktop) in Abbild in den Arbeitsspeicher kopieren und hätte dann ein byte Array mit den RGB Werten (3 * Breite, 1 * Höhe).
    Danach könnte ich schön den Bildschirm/das Array in 3 Teile aufteilen und mir die Durchschnittsfarbe errechnen. Bzw. hab das schon gemacht, hat momentan 7% CPU Last auf meinem Rechner, auf meinem mediacenter müsste ich das ganze nochmals probieren, ansonsten würde ich es mit DirectX aufsetzen, das dürfte ja dann die Rechner CPU so gut wie gar nicht mehr antasten.

    Hm, es scheitert wirklich an der Hardware. Habe mir den Artikel zu PWM durchgelesen, zu Motoren kann ich mir das ganze ja noch ganz gut vorstellen, aber wie wende ich das auf meine LEDs an?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    LEDs sind toll. Uns zwar deshalb, weil sie nicht sehr träge sind. Wenn Du eine PWM drauflegst, dann blinken sie im PWM-Takt. Da das ganze aber so megamäßig schnell geht, nimmt unser Auge das als Dauerleuchten an. Wenn Du jetzt die low-Zeit der PWM vergrößerst, werden die Leuchtzeiten innerhalb dieser schnellen Blinkzeit kürzer. Unser Auge nimmt das als dunkleres Leuchten wahr.
    Habe ich schon ein paar Mal gemacht. Einfach genial! Das geht sogar mit einem Transistor als Treiber davor, der macht das auch ganz toll mit.

    Ergo: Verhältnis Low-Zeit zu High-Zeit der PWM = Helligkeit der LEDs.

  10. #10
    Benutzer Stammmitglied
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    hi @thewulf,

    erstmal vielen Dank für deine Antwort (endlich mal ein konstruktiver Beitrag ^.^).

    Hm, aber wenn an meinem ATMega32 doch nur 20 Pins habe, heist das ich könnte dann nur max. 20LEDs pro µC anschliessen? Oder kann ich da mit der PWM auch mehr rausholen?

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