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Thema: Spannung sicher begrenzen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Spannung sicher begrenzen

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    Hallöchen

    Aufgrund der Tatsache, dass ich noch kein Oszi habe, teils weil ich zuerst mal lernen sollte, wie man damit umgeht, andererseits ich eins für USB (PC) haben möchte und die billigen anscheinend nichts richtiges sind und die teuren ich mir nicht leisten will...

    Wie auch immer. Ich will zuerst mal was lernen und fange mit der witzigen Variante des Soundkarten-vergewaltigens an.

    Jetzt ist es so, dass es kostenlose Programme gibt und ich auch weiß, dass so eine Soundkarte ziemlich stur sein kann, was Spannung fern der 1,5 max. 2 Volt angeht.

    Tja. jetzt könnte ich grübel grübel 350 Ohm als Widerstand verwenden um ungefähr von der TTL-Spannung von 5 Volt runter zu kommen auf die Soundkartenverträglichkeit.

    Aber wenn ich "versehentlich" woanders "messe" zischt es und mein Rechner verstummt für immer.

    Jetzt ging der Gedanke zur Zehnerdiode. Aber trotzdem... Wie machen das so Digitalmessgeräte, die automatisch den richtigen Bereich messen?

    Ich habe da den Ausdruck "Shunt" schon gelesen, aber weiß nicht, wie ich das anstellen soll.

    Hat jemand eine Idee, einen Link, einen Hinweis oder womöglich eine Anleitung für mich, wie ich sozusagen automatisch den Bereich von 0-x auf 0-1,5 Volt "linear" runterbringe?

    Merci im Vorraus

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Shunt ist ein Reihenwiderstand, also was zum Strom messen.
    Multimeter sind im Eingang so hochohmig, dass es in jedem Bereich zu keinem gefährlichen Stromfluss kommen kann bzw sollte.
    Du bräuchtest vielleicht sowieso einen Impedanzwandler vor dem Eingang, weil die Eingangsimpedanz ziemlich undefiniert sein dürfte. Den kannst Du eigangsseitig ja so hochohmig machen, dass einfache Schutzdioden reichen, eventuelle Überspannung in Zaum zu halten.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    um den bereich einzustellen kannst du einen vorschaltbaren spannungsteiler verwenden, in die zuleitung eine sicherung einbauen und den eingang mit einer diode schützen. dir muss aber bewusst sein dass eine soundkarte zu kaum mehr als zu einem logik schreiber für einen bus taugt. am einen weiteren einsatzbereich abzudecken wäre ein flohmarktoszi natürlich hilfreich, da du dessen vorverstärker (ist meist auf der rückseite herausgeführt) nützen könntest, zudem hättest du dazu auch die möglichkeit schnellere, sich wiederholende signale ordentlich darzustellen.
    Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt. Die andere summt die Melodie von Tetris...

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    http://www.dse-faq.elektronik-kompen.../mawin.htm#103

    Grundsätzlich: Spannungsteiler + Schutzdioden.
    Durch den Spannungsteiler ist die Stromquelle hochohmig, d.h. der Strom ist begrenzt. Dann noch eine Schutzdiode (zener), die die Spannung begrenzt.
    Das automatische umschalten funktioniert mit mehreren solcher konstrukte. Im einfachsten Fall setzt du z.b. 8 mal den ADC eines atmels ein, überprüfst bei den kanälen, ob sie ausgelastet sind. wenn ja, weiterschalten, wenn nicht meßen. Wenn man gerade dabei ist, kann man aus dem Spannungsteiler gleich einen Tiefpass machen.

    Der line-in einer soundkarte ist realtiv hochohmig. Schau auf mikrocontroller.net, welche pegal der line-in verträgt, da gab es heute erst einen Thread dazu. Er ist außerdem mit einem Kondensator entkoppelt --> unter 10Hz nichts vernünftig meßbar.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    @shaun
    Shunt ist ein Reihenwiderstand, also was zum Strom messen.
    Hmm. Strom. Also Ampere nicht Spannung (Volt)
    Aha.

    @user529

    dir muss aber bewusst sein dass eine soundkarte zu kaum mehr als zu einem logik schreiber für einen bus taugt.
    Das wäre das erste was ich probiere und wozu ich es verwenden möchte.

    Also genau richtig.

    einen weiteren einsatzbereich abzudecken wäre ein flohmarktoszi natürlich hilfreich
    Na ja. Wenn mich sowas fast umsonst (wortwörtlich) über den Weg läuft, nehm ich das gleich mit.

    @avion23
    Cooler Link. Merci schon mal deswegen.

    unter 10Hz nichts vernünftig meßbar.
    Sobald die Vernunft in Form eines vernünftigen messgerätes bei mir zuhause einzieht, dann brauchts so spielereien mit der Soundkarte nicht mehr.

    Aber es geht mir darum, dass ich was lernen will und da kommt mir das gerade richtig.

    Wäre zwar schön, schon vernünftig die Frequenzen meines derzeitigen Equalizer Projektes messen zu können, aber ich gehe Schritt für Schritt vor.

    Leider habe ich eine Unart. In meinem Beruf bin ich immer (fast) Uptodate, was Technik angeht. Ich sitze als Beispiel vor 2 Dualcore Rechnern mit 3 Bildschirmen (mehr hat nicht Platz) und bin per Remote mit ca. 7 anderen Rechnern verbunden um meine Arbeit zu machen.

    Lege ich das um auf Elektronik, dann würde ich morgen ein Osiz um 3000 oder mehr kaufen, nur um die Blockbatterie auf dem Tisch zu messen.

    Also muss ich mich sehr zusammen reissen und langsam anfangen. Zuerst muss ich verstehen wie so etwas funktioniert. Dann wird kostengünstig was "Vernünftiges" besorgt.

    Bis dahin, fummle ich mit Soundkarte rum, denn die liegen genügend im Keller.

    Also das Zauberwort ist Spannungsteiler. Mal gucken.

    Danke schon mal.

  6. #6
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    Na super.
    Es ist passiert... Nein, nicht kaputt gemacht. Es funktioniert.

    Ich lasse mit Bascom geschrieben, auf einem Port mit "Sound" ein Signal ausgeben, höre es auch am Lautsprecher, sehe das Rechtecksignal am Bildschirm und kann trotzdem die Daten nicht richtig interpretieren.

    Es gibt mir eine andere Hertz-frequenz aus, als die ich ihm Programmiert habe.

    Also genau das ist eingetreten... Ich muss erst lernen, wie man mit einem Oszi umgeht und wie man eigentlich misst.

    Der Zweck des Soundkarten-vergewaltigen ist voll erfüllt. Ach ja. Kann ich jedem Anfänger empfehlen, sowas mal zu machen. Lernen tut man mehr als man Anfangs verträgt

  7. #7
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    Hallo pmaler!

    Es gibt mir eine andere Hertz-frequenz aus, als die ich ihm Programmiert habe.
    So weit ich mich mit µCs auskenne, ist es unmöglich.

    Du musst leider solange lernen, bis Du zum Ergebnis kommst:

    Es gibt mir eine Frequenz aus, die ich ihm programmiert habe.
    Dein letzter Satz stimmt!

    MfG

  8. #8
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    Zitat:

    Es gibt mir eine andere Hertz-frequenz aus, als die ich ihm Programmiert habe.

    So weit ich mich mit µCs auskenne, ist es unmöglich.

    Du musst leider solange lernen, bis Du zum Ergebnis kommst:
    Ich glaube...

    1. es war Mitternacht als ich es versuchte
    2. ich sehe sehr schlecht (um Mitternacht noch schlechter)
    3. kann ich die Daten noch nicht richtig interpretieren
    4. Bin unwissend, aber wissbegierig

    Gerade wegen des 4ten Punktes dénke ich mal, werde ich das hinbekommen

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo pmaler!

    Aber sicher!

    Alles in der Natur braucht eine gewisse Zeit

    Viel Spass und Erfolg!

    MfG

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Viel Spass und Erfolg!
    Siehe anderen Thread:
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=34685

    Es macht irre Spaß

    Und es ist seeehr gefährlich.
    1. Meine Freundin wills mir schon verbieten, weil ich bis spät in die Nacht rumlöte und bastle
    2. Tagsüber sollte ich mich um meinen Job kümmern und nicht interessantere Sachen machen

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