-         

Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: Akku-Kontrollschaltung mit MOSFETs

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von sunshine
    Registriert seit
    12.06.2006
    Beiträge
    14

    Akku-Kontrollschaltung mit MOSFETs

    Anzeige

    Hallo,
    ich bin noch eine „Schaltungstechnik-Anfängerin“ und bräuchte einen prüfenden, erfahrenen und kritischen Blick auf meine Schaltung.
    Ich habe einen Li-Ionenakkupack, der einen Spannungsarbeitsbereich von 26-16V besitzt. Sobald der Taster S2 gedrückt ist, soll der MPOSFET Q1 durchschalten und die Mikrocontroller, sowie das angeschlossene Gerät mit Power versorgen. Der Mikrocontroller schaltet die Leitung VSELBST auf 3.3V, so das die Schaltung in die Selbsthaltung geht und vom Mikrocontroller abgeschaltet werden kann, sobald die Spannung VAKKU unter 16V fällt.

    1)Würde die Schaltung so funktionieren?
    2)Passen meine gewählten MOSFETs, ober würdet ihr andere wählen?
    3)Im ausgeschalteten Zustand soll die Schaltung so gut wie keinen Strom verbrauchen. Kann ich da noch eine zusätzliche Maßnahme treffen, sonst besteht doch der Verbrauch aus den Leckströmen von Q1 und Q2.
    4)Irgendwelche sonstigen Verbesserungsvorschläge?
    Viele Dank!!

    Gruß Sunshine
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken test_189.jpg  

  2. #2
    Moderator Roboter Genie
    Registriert seit
    26.08.2004
    Beiträge
    1.228
    Hi!
    Also ich hätte da ein paar Kritikpunkte:
    - Die MOSFET-Gates vertragen allerhöchstens 20V. Geht die Spannung darüber, wird das Gate (und damit der FET) zerstört. Vor allem bei Q1 musst du z.B. mit einer Z-Diode die Spannung begrenzen (10V ist hier ein guter Wert).
    - Der Pullup kommt mir zu klein vor und R9 zu groß. Ich würde für R9 3,9k und für R8 39k verwenden (oder gleich ne kleine Push-Pull Stufe, ist am Sichersten).
    - Die Spannungsfestigkeit von Q2 ist zu gering. Wenn S2 offen ist, liegt an ihm die volle Akkuspannung an. Q2 ist außerdem ein N-Kanal FET...ist im Schaltplan falsch geschrieben. Q2 ist auch noch extrem überdimensioniert, er muss ja nur ein paar mA verkraften können. Ein BSN20 oder ähnlich würde reichen.
    - Bei Q1 lieber ein wenig Spielraum mit der Spannungsfestigkeit lassen. 30V sind hier etwas knapp, ich würde einen FET mit min. 35-40V verwenden.

    Das wären meine Empfehlungen erstmal, mal schaun was die anderen dazu meinen

    MfG
    Basti

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    14.11.2003
    Beiträge
    813
    Hallo
    16-26Volt fuer LiIo Pack ist schon recht hoch. Was ist das denn fuer eine Batterie und was fuer eine Anwendung?
    Hast du schon mal ueber Relais nachgedacht. Wenn die Spannung unter einen bestimten Wert fallen oeffnen die automatisch und haben keinen Leckstrom.

    MFG

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von sunshine
    Registriert seit
    12.06.2006
    Beiträge
    14
    Vielen Dank für die hilfreichen Tipps!!!
    Ich dachte R8 und R9 sind als Spannungsteiler zu sehen und darum hab ich das Verhältnis so gewahlt, das VGS von Q1 nicht größer als 16V werden kann.
    Ich verstehe auch nicht, dass an Q2 mal die komplette Spannung anliegen kann, da sind doch die beiden Widerstände drüber, oder nicht?

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von sunshine
    Registriert seit
    12.06.2006
    Beiträge
    14
    @nikolaus10

    Ha schon mal an Relais gedacht, kenn mich da aber (auch) gar nicht aus.
    Kannst du mir hier einen vorschlagen? DANKE

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
    Registriert seit
    09.02.2005
    Ort
    München
    Alter
    32
    Beiträge
    389
    Der Schalter ist im offenen Zustand, sehr sehr hochohmig. Da fällt der Spannungsteiler nicht ins Gewicht. D.h. wenn der Schalter offen ist und der Q2 sperrt liegt nahezu die gesammte Akkuspannung am Gate. Du könnest R9 parallel zum Schalter hängen dann würde deine Rechnung aufgehen.

    MfG Matthias

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    17.04.2006
    Beiträge
    2.193
    Der P-MOSFET ist falsch herum gezeichnet, bitte zumindest richtig herum einbauen, sonst ist die Schaltung etwas witzlos.
    Nimm lieber eine Z-Diode, die Gates sind relativ empfindlich, da würde ich nichts riskieren. Bewährt hat sich, zwischen S und G eine Z-Diode, parallel dazu einen Widerstand und (bei Lasten mit sehr hohem Einschaltstrom) auch noch einen Kondensator zu schalten. Der Widerstand vom Gate zum Schalter sollte wirklich etwas größer werden und der untere MOSFET ist überdimensioniert, aber das wurde ja schon alles gesagt.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •