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Thema: PT 100 Temperaturfühler bei 500° Cel.

  1. #1
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    PT 100 Temperaturfühler bei 500° Cel.

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    Hallo,

    beim Roboterbau werden zwar nicht diese hohen Temperaturen benötigt, aber ich habe da mal eine Frage zu.

    Wir haben ein Schrumpfgerät mit einer Schrumpftemperatur von 500°.
    ( Infrarotheizung mit Quarzgutstrahlern )

    Zum Kalibrieren des Gerätes wird ein Tool in den Schrumpfraum eingelegt.
    Das Tool besteht aus einer Metallaufnahme und den daran befestigten PT 100 Fühler.
    Der Fühler ist von der Firma Jumo und soll schon der beste in Sachen Toleranz sein !!
    Auf dem Fühler wurden schon verschiedene Röhrchen aufgebracht, um die Temp. besser messen zu können.

    Wir, beziehungsweise unsere Elektriker, haben schon mehrere Fühler zur Kalibrierung zur Verfügung gestellt, diese zeigen aber alle unterschiedliche Werte an, so 15 bis 25° Unterschied.

    Meine Frage:

    .. der PT 100 ist ja bei 100° geeicht, muss doch eigentlich für unsere Anwendung bei 500° erfolgen ...

    .. ist der PT 100 überhaupt für diese Temperatur geeignet, oder ist ein NiCrNi besser ?

    Ist es ratsam bei einem PT100 diesen mittels Poti im Schrumpfgerät vielleicht zu eichen ?


    Für Eure Mühen besten Dank im voraus,

    Hallimasch

  2. #2
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Ein PT100 Fühler an sich geht schon bis über 500°C, es käme noch auf das Gehäuse und die Zuleitung an, aber wenn er dafür angegeben ist dann kann man wohl auch davon ausgehen.

    In einer anderen Beziehung kommt es sicher noch auf das Gehäuse des Fühlers an, nämlich beim Wärmekontakt. Ein Fühler im glänzenden Gehäuse wird natürlich nicht so viel Strahlungswärme aufnehmen wie einer im schwarzen Gehäuse und eher später eine Endtemperatur erreichen die auch von einer möglichen Wärmeableitung abhängt.

    Was wird gemessen? die Lufttemperatur, die Werkstücktemperatur, (nach welcher Zeit) oder die Erwärmung des Fühlers durch den Strahler?
    Manfred

  3. #3
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    Wir messen mit einem schwarzen PT100 die Strahlerwärme als auch die Konfektionswärme ... so gut es halt geht.

    Was mich mittlerweile nervt sind die Unterschiede gleicher Fühler ( 3 Stück ) in dem gleichen Schrumpfgerät.

    Gruß Hallimasch

  4. #4
    Benutzer Stammmitglied
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    Hallo,
    schau doch mal unter "de.wikipedia.org" nach dem Stichwort "pt100". Dort wird anschaulich Funktion, Temp.-Bereich und vor allem Kennlinie beschrieben. Vielleicht hilft dir das weiter.
    Gruß
    m
    ... er ist tot, Jim !

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Zitat Zitat von Magic_X
    Hallo,
    schau doch mal unter "de.wikipedia.org" nach dem Stichwort "pt100". Dort wird anschaulich Funktion, Temp.-Bereich und vor allem Kennlinie beschrieben. Vielleicht hilft dir das weiter.
    Gruß
    m

    Hallo,

    was ich Suche ist ein Praktiker, der sich damit schon mal rumgeärgert hat.
    Das Problem ist halt immer die Lücke zwischen Theorie und Praxis .... und in der Lücke hänge ich jetzt.

    Gruß Hallimasch

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Also die PT100 Fühler an sich sollten keine so großen Differenzen haben. Ein Problem bei PT 100 sind oft die Zuleitungen: sind sie zu dick, wird viel Wärme über die Zuleitungen übertragen, sind sie zu dünn, haben die Zuleitungen einen merklichen Widerstand und verfälschen die Messung. Abhilfe schaft hier eine 4-Leiter Verbindung oder eventuell ein PT1000 falls das Anzeigegerät das mitmacht.

  7. #7
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    Ihr bringt da einiges durcheinander.
    Zu einer genauen Überprüfung muss das Messmittel zusammen mit einem genaueren Referenzmessm. (mit gültigem Zertifikat einer Prüfstelle, z.B von Jumo - ist aber dennoch nicht eichen.) mittels der Anwendung entsprechend Prüfpunkte getetstet werden.
    Erst danach wird gegenbenenfalls justiert (Messm. eingestellt) und wieder kalibriert. Eichen ist technisch das selbe, wird aber von einer staatlichen Stelle durchgef.
    Ein PT100(1000) ist schon sehr genau (zB Class A, sehr teuer, dann aber auch unbedingt 4-Draht). Wir kalibrieren immer auf +- 1C, (Ölbad oder Alcohol bei Minusgraden)gibts eigentlich nie Probleme.
    Aber muss es denn bei 500° überhaubt so genau sein?
    Also schmeiss mal alle in einen Behälter und vergleich ob die Drifts auch dann so hoch sind. Vermute eher den Einbauort oder die Anschlussart für deine Messfehler.

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