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Thema: habe ein problem mit den stromarten

  1. #1
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    habe ein problem mit den stromarten

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    Also eigentlich finde ich die frage schon fast peinlich aber ich kapiere es nicht.
    Also es geht um Wechselstrom und Gleichstrom.

    Beim Gleichtrom fließen die elektronen vom - Pol der Spannungsquelle nach + also geht es durch den verbraucher und z.B.: die lampe leuchtet.
    Aber wie ist das beim Wechselstrom?
    Besonders wenn es durch den Trafo in Gleichstrom wie beim PC nötig ist gewandelt wird wie geht es da?
    Fließt es da auch von - nach +? das würde doch aber dann zum trafo zurück müßen... kapiere das nicht.

    Dazu kommt noch wie wird der Strom verbraucht der geht doch nur durch den verbraucher und dann weiter und ist doch nicht dann futsch...
    Also wie ihr seht kapiere ich das nicht ganz

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Grundlegendes Physikwissen sollten schon da sein... Jetzt aber ganz trivial erklärt.

    Strom wird nicht verbraucht. Die Energie wird verbraucht die durch den Potentialunterschied zwischen den Polen entstanden ist. Strom ist nach der Last gleich, aber die Spannung ist abgefallen --> Energie wurde verbraucht.

    Trafo funzt nicht mit DC, und wandelt nicht AC in DC. Ein Trafo wandelt AC in AC (setzt zB die Spannung herunter), danach wird der Strom gleichgerichtet.

    Beim Wechselstrom wechselt die Polarität ständig, d.h. die Elektronen fliessen einmal in die eine, dann in die andere Richtung. Dabei wird wieder Energie transportiert.

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Hallo Saruto:
    Also elektronen überschuss fliessen zum elektronen mangel , deswegen fliest der technische strom richtung von - nach +.

    Der strom wird so verbraucht:
    Stellt dir mal die schwerkraft , du hast wasser , die lässt du auf ein drehflügel fallen , der drehflügel dreht sich , das wasser fehlt auf den boden , (der boden ist vergleichbar mit null potential beim strom), das wasser ist nur durch den verbraucher und dann weiter , ist die energie vom fallender wasser am boden futsch oder nicht ?.
    Ich hoffe dich geholfen zu haben

    Gruss Carlos

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hallo
    Die sogenannte 'technische Stromrichtung' führt von Plus nach Minus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Benno
    Wo man nicht mit Vernunft handelt, da ist auch Eifer nichts nütze; und wer hastig läuft, der tritt fehl.
    Ein König richtet das Land auf durchs Recht; wer aber viel Steuern erhebt, richtet es zugrunde

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Beim Gleichtrom fließen die elektronen vom - Pol der Spannungsquelle nach + also geht es durch den verbraucher und z.B.: die lampe leuchtet.
    Richtig, diese Betrachtungsweise kommt allerdings eher aus der Chemie.

    In einer Batterie gibt es vereinfacht gesagt zwei unterschiedliche Substanzen. Eine die dazu neigt Elektronen abzugeben und eine die dazu neigt Elektronen aufzunehmen. Wenn du die Pole der Batterie leitend verbindest, können die Elektronen von der einen Seite zur anderen fliessen. Irgendwann kann dann die eine Seite keine Elektronen mehr abgeben und die andere keine mehr aufnehmen und deine Batterie ist leer.
    Wenn ein Material Elektronen aufnimmt oder welche abgibt, findet dabei eine chemische Reaktion statt, d.h. das Material verändert sich.
    In Akkus werden Materialien verwendet, bei denen die chemische Reaktion reversibel ist, d.h. man kann die chemische Veränderung wieder rückgängig machen indem man dem einen Stoff wieder Elektronen entzieht und dem anderen zuführt. Daher kann man einen Akku wieder aufladen.

    In der Elektrotechnik interessiert man sich meist nicht so sehr ür die chemischen Reaktionen, Anoden, Kathoden usw.
    Hier spricht man meist von Potentialen und davon, dass der Strom immer vom höheren zum niedrigeren Potential fliesst.
    Dabei entspricht + dem höheren und - dem niedrigeren Potential.
    Die Bezeichnungen + und - sind aber oftmals auch verwirrend oder sogar völlig falsch.
    Aber wie ist das beim Wechselstrom?
    Die meiste elektrische Energie die wir verbrauchen wird nicht chemisch in Batterien erzeugt sondern über grosse Generatoren in Kraftwerken.
    In einem Generator wird der Effekt genutzt, dass sich Elektronen in einem Leiter bewegen, wenn man diesen Leiter durch ein Magnetfeld bewegt.
    Wenn man diesen Leiter immer hin- und herbewegt, oder abwechselnd durch entgegengesetzt ausgerichtete Magnetfelder bewegt, fliessen die Elektronen immer hin- und her und man erzeugt einen Wechselstrom.
    Um grössere Mengen elktrische Energie vom Kraftwerk zum Abnehmer zu übertragen hat Wechselstrom gegenüber Gleichstrom wesentliche Vorteile, z.b. dass man ihn in Trafos transformieren kann.

    Besonders wenn es durch den Trafo in Gleichstrom wie beim PC nötig ist gewandelt wird wie geht es da?
    Fließt es da auch von - nach +? das würde doch aber dann zum trafo zurück müßen... kapiere das nicht
    Die Funktion einer Glühbirne kannst du dir in etwas so vorstellen, dass die Elektronen wenn sie durch den dünnen Glühfaden fliessen Reibung und damit Wärme erzeugen, der Glühfaden anfängt zu glühen und die Lampe leuchtet. In welche Richtung die Elektronen dabei fliessen ist egal.

    Vielen elektronischen Bauteilen ist es allerdings nicht egal in welche Richtung der Strom fliesst und dann muss man den Strom gleichrichten.

    Die einfachste Methode ist eine Einweggleichrichtung:

    In der linken Spule des Trafos fliesst ein Wechselstrom immer hin und her.
    Dabei versucht er quasi den Strom in der rechten Spule mitzuziehen.
    In der rechten Spule sitzt aber eine Diode die den Strom nur in einer Richtung durchlässt.
    D.h. die Energie die die linke Spule aufwendet um zu versuchen den Strom in der rechten Spule Rückwärts zu bewegen ist verschwendet. Daher ist diese Art Gleichrichrichtung nicht so toll.

    Auf deine Frage bezogen fliessen die Elektronen hier aber auch aus der Trafospule in dieselbe Trafospule zurück, sie fliessen halt nur nicht mehr hin- und her.

    Eine bessere Art der Gleichrichtung ist die Brückengleichrichtung:

    Hier werden mehrere Dioden so verschaltet, dass der Strom über zwei Dioden hin und über zwei andere zurückfliessen kann.
    Dadurch fliesst er in der rechten Spule immer noch hin- und her, durch den Widerstand fliesst er aber immer in derselben Richtung.


    [quote]Dazu kommt noch wie wird der Strom verbraucht der geht doch nur durch den verbraucher und dann weiter und ist doch nicht dann futsch... /quote]

    "Strom" = "Bewegung von Ladungsträgern"

    Wenn die Batterie "alle" ist, der Generator im Kraftwerk sich nicht mehr dreht oder der Stromkreis unterbrochen, bzw. abgeschaltet wird, sind die Ladunsträger nicht futsch. Sie bewegen sich aber nicht mehr und damit ist der Strom irgendwie schon futsch.


    Also wie ihr seht kapiere ich das nicht ganz
    Das dürfte noch ein paar Milliarden Menschen genauso gehen.
    Richtig verstehe ich das auch nicht alles und wissenschaftlich korrekt ist das was ich da zusammengeschrieben habe sicher auch nicht alles.
    Aber vielleicht hilft es dir wenigstens ein bischen.

  6. #6
    Benutzer Stammmitglied
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    Also erstmal danke, für die hilfe... das hat mich schon ein ganzes stück weitergebracht... das das Problem halt nur im verständlichem liegt.

    Da wäre dich aber och etwas:

    Also fließt der glechgerichtete von der rechten Spule zum Verbraucher gibt dann dort seine Energie ab und fließt zur Spule zurück. Wird der Strom an der Spule dann wieder mit Energie versorgt, also kriegt der Strom wieder neue Ladungen zum verbrauchen, von der linken Spule?
    oder besitzt der elektrische Strom immer Energie/Ladungen? Bloß wieso würden wir dann vom verbraucen reden? Könnte es auch sein das der Strom eine gewissen maß an enrgie verfügt und dieser dann halt immer von verbraucher zum verbraucher geringer wird... doch was passiertr wenn der strom keine energie mehr transportiert?

    und

    Der Wechselstrom fließt sinusförmig zum Verbraucher, durch den Verbraucher und dann wieder zurück in die Steckdose? Ist das richitg... kommt mir nämlich etwas spanisch vor... fließt es dann durch die leitung weiter zum nächsten verbraucher?

    Mein problem ist immer wenn ich von Strom rede stelle ich mir das so vor das halt vom höheren Potntial zum niedrigen Potential Strom fließt... Wie mit einer Batterie. So haben wir das auch in der schule immer gemacht eine Spannungquelle gezeichnet ob Gleichspannung oder Wechselspannung und dann halt das eine ende mit dem anderen ende verbunden und dazwischen halt die verbraucher.
    Daher muss (für mich) der Strom ja immer zurückfließen... das wäre doch aber auch wieder unlogisch wenn es zum kraftwerk zurück müßte.

  7. #7
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    Natürlich geht der Strom zum Kraftwerk zurück - und verbraucht wird er auch nicht. Das ist umgangssprachlich, Strom wird nicht verbraucht, genausowenig wie das Wasser, dass das Rad antreibt. Das Wasser plätschert tiefer, aber verschwindet ja nicht! Nur die Energie ist weg, da der Höhenunterschied weg ist. Sollte ich natürlich anch dem Rad ein Loch buddeln und da wieder ein Rad reinhängen, kriegt das Wasser beim drauffallen wieder Energie, da es einen Höhenunterschied gibt und die Schwerkraft es nach unten zieht. Die ist beim Strom natürlich wurscht, und es gibt auch keinen Höhenunterschied, aber es gibt Potentiale, Spannungen, und die sinken. Dass heißt, du wirst vor der Kaffeemaschine 240 Volt haben, danach aber nicht mehr, da da Potential weg ist, da das Wasser eben runtergefallen ist. Trotzdem hast du NACH und VOR der Kaffeemschine den gleichen Strom. Und der Strom fließt (durch den Boden, da Null in den Boden geleitet wird, ist aber egal) ins Kraftwerk zurück und wird da "wieder höher gepumpt", das heißt, im Generator entsteht Spannung, die du dann wieder benutzen kannst um deine Kaffeemaschine zu betreiben. Und alle Geräte hängen parallel, das heißt, der Strom fließt nach einem Verbraucher nicht in den nächsten, da logischerweise die Spannung ja futsch ist. Wenn man das in Gedanken doch macht, würde beiden keine volle 240 Volt zur Verfügung stehen laut ohmschen Gesetz. Das setz ich als bekannt voraus!

    MFG
    Lunarman
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    http://de.youtube.com/watch?v=qV1cZ6jUeGE

  8. #8
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    Zitat Zitat von Lunarman
    Dass heißt, du wirst vor der Kaffeemaschine 240 Volt haben, danach aber nicht mehr, da da Potential weg ist, da das Wasser eben runtergefallen ist.
    Wenn du einen Verbraucher an eine Spannungsquelle angeschlossen hast wie misst du dann danach die Spannung ?
    Trotzdem hast du NACH und VOR der Kaffeemschine den gleichen Strom. Und der Strom fließt (durch den Boden, da Null in den Boden geleitet wird, ist aber egal) ins Kraftwerk zurück und wird da "wieder höher gepumpt", das heißt, im Generator entsteht Spannung, die du dann wieder benutzen kannst um deine Kaffeemaschine zu betreiben.
    Was meinst du mit wieder hochgepumt? perpetuomobile ?
    MfG Christopher \/


  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von Saruto
    Daher muss (für mich) der Strom ja immer zurückfließen... das wäre doch aber auch wieder unlogisch wenn es zum kraftwerk zurück müßte.
    Klingt komisch, ist aber so. Das ist übrigens auch der Grund, warum die Stromindustrie im Jahre 1932 das letzte Mal Strom produziert hat. Seit dem verkaufen die uns nämlich immer und immer wieder denselben Strom, den wir, nachdem wir ihn genutzt haben, wieder an sie zurückschicken!

    Kleiner Scherz!

    Zu Deiner Frage:
    Wie der Name "Strom" schon sagt, fließt dort etwas, nämlich Elektronen. Dadurch, dass sie fließen, gleichen sie ihre ungleiche Verteilung an Plus (weniger Elektronen) und Minus (viele Elektronen) aus, denn sie fließen wie schon erwähnt, von Minus nach Plus (außerhalb der Batterie). Durch den Ausgleich sinkt die Spannung der Batterie oder des Netzes (Steckdose), denn sie ist ein Maß für die Ungleichheit. Um die Spannung stabil zu halten muss nun etwas (im Kraftwerk oder in der Batterie) wieder Elektronen zurück verschieben, nämlich von Plus nach Minus. Dazu benötigt er diejenige Energie, die Du später wieder verbrauchst.
    Strom hat nur Energie, solange er fließt. Wenn keiner fließt gibt es ja auch keinen "Strom" mehr. Das Wort Strom kann man hier wörtlich sehen (Strom kommt von stömen)! Beim Fließen kommt es aber immer auf den gesamten Kreislauf an, denn der Strom im Kreislauf fließt an jeder Stelle gleich schnell, d. h. die Stromstärke ist überall gleich, zumindest bei einer Reihenschaltung. Wenn Du also mehrere Verbraucher hintereinander schaltest, dann verbrauchen die zwar alle Strom, aber jeder einzelne bekommt weniger, als wenn Du nur einen im Kreislauf hast. Du kannst den Strom also nicht 2 mal nutzen!
    Verbraucher am Steckdosennetz sind immer parallel geschaltet, weshalb der Strom nicht von einem zum nächsten Verbraucher fließt, sondern wirklich zurück zum Kraftwerk. Es ist ein Kreislauf.
    Die Energieentnahme beim Strom besteht darin, dass man den Stromfluss bremst, nämlich mit einem Widerstand. Je weniger wir ihn bremsen, desto mehr Strom fließt und desto teuerer wird es. Wenn wir ihn garnicht bremsen, gibt es einen Kurzschluss. Das ist deshalb gefährlich, weil die Leitungen selbst dann die einzige Bremse sind. Die haben schließlich auch einen Widerstand. Da sie dafür aber nicht ausgelegt sind, können sie durchbrennen. Bevor das geschieht, brennen aber die Sicherungen durch, die weniger stabil sein müssen als die Leitungen. Wenn man den Strom stark bremst (geringer Verbrauch), dann fließt nur wenig. Dazu braucht man einen großen Widerstand. Wenn man den Stromfluss unterbricht indem man die Leitung öffnet, dann stoppt der Fluss komplett, weil es keinen Ausweg aus der Leitung gibt. Der Strom kann nicht in Luft fließen, zumindest nicht bei 230V.
    Gruß

  10. #10
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    eeeeh...
    natürlich kann man nach der Kaffeemaschine nicht messen, da dummerweise das Kabel unzugänglich ist, aber theoretisch könnte man am nullpol messen (nicht zwischen phase und null, sodnern nur das Messgerät an zwei Punkte des nullkabels halten, wie ein zweiter Verbraucher, der seriell mit der Maschine und parallel zum Kabel ist) und wahrscheinlich 0 Volt messen...
    Nein nix perpeto mobile, das hochegumpt war aufs Wasser bezogen. Um das Wasser wieder zum antreiben des Rades zu benutzen, müsste man es wieder hochpumpen, also hab ichs in " gesetzt.
    o
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