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Thema: NTC eingiessen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    NTC eingiessen

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    Hallo!
    Bescheidene Frage: Habe eine Schaltung mit einem NTC gelötet, um die Temperaturen im Wasser bei 95°C zu messen (Thermostat). Anschlusskabel mit Silikonmantel.
    Aber: Worin soll ich den NTC eingiessen, um die Anschlüsse und den NTC vor dem Wasser zu schützen?
    Bis 40°C benütze ich 2komponentenkleber, das funktioniert auch. Aber was tun bei so hohen Temperaturen?
    Heißkleber? Wird auch zu früh weich.
    Dachte schon an "flüssiges Metall" aus der KFZ-Reparaturabteilung, aber das leitet ja. Gibts so etwas ähnlich hitzefestes in Richtung Kunststoff?

    In irgend ein Harz tunken? Welches?
    Oder reichts, den Sensor in Silikon zu tunken (Kartusche aus dem Baumarkt)? Das wäre angenehm billig...

    mfg
    Triti

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Normalerweise sollte Zweikomponentenkleber und auch übliches Gießharz die 95°C abkönnen. Oft wird auch eine Maximaltemperatur im Datenblatt angegeben.

    Ein etwas spezielleres Produkt (mit extra hoher Wärmeleitfähigkeit, bis 150°C anwendbar) wird hier angeboten:
    http://www.conrad.de/goto.php?artikel=814142

    Silikon kann man anwenden, wenn man einen elastischen Verguß haben will. Allerdings hat Silikon eine hohe Diffusionsrate für Wasser, für dauerhafte Anwendung unter Wasser würde ich es nur empfehlen, wenn man zusätzlich ein dichtes, metallisches Schutzrohr hat.

  3. #3
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Re: NTC eingiessen

    Zitat Zitat von triti
    Dachte schon an "flüssiges Metall" aus der KFZ-Reparaturabteilung, aber das leitet ja. Gibts so etwas ähnlich hitzefestes in Richtung Kunststoff?
    Das meiste was sich flüssiges Metall nennt ist ein nichtleitender Zweikomponentenkleber.

    Hat jemand Angaben zur Leitfähigkeit?

    Ich denke es wird nicht leitend sein.
    http://www.petec.de/Problemloesung/Dichtung_Metall.htm

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Es gibt Schmelzkleber der bis über 100°C fest bleibt, zusätzlich würde ich das ganze in ein Reagenzglas einbauen.
    schau mal dort : http://www.bickers.de/downloads/PI_K...amid_061_B.pdf

    Gruß

    p.s. Wenn Du da nett nachfragst bekommst Du (mit Glück) einen Stick als Muster

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

    Gruß aus dem Ruhrgebiet Hartmut

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    Epoxydharz währ auch ne Möglichkeit
    Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Wir reden hier aber nicht von Trinkwasser, oder?

    Wenn die Isolierung Lebensmittelecht sein muß, bleibt nicht all zu viel übrig.


    MfG

    Michael

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    In der Zahntechnik gibt es sehr harten, belastbaren Kunststoff für Zahnfüllungen und Prothesen.
    Man kommt daran eher über Labore (gibt es best. überall).
    Es wird denke ich mal kein Problem sein zu fragen, ob die das kurz machen könnten (bissel was für die Kaffekasse).
    Ein Kumpel hat damit sein Notebook (Schanier-Display) neu ausgegossen (1cm im Durchmesser).

    Es wäre neutral, nicht schädigend (da ja für den menschlichen Körper) und belastbar. Inwiefern es die Wärme schnell leitet - keine Ahnung.

    Gruß
    Stefan

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Crazy Harry
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    bevor du dir den kopf drüber zerbrichst, wie du das wasserdicht bekommst: wieso nimmst du keinen waserdichten fertigen fühler ?
    Ich programmiere mit AVRCo

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ha, vielen Dank!
    Die Links sind vielversprechend. Werde sehen, dass ich sowas auftreiben kann.
    Nur das Conrad-Produkt ist wie nicht anders zu erwarten schauerlich teuer.
    Dass Silikon eine hohe Diffusionsrate für Wasser hat ist übel. Also darf auch das Kabel nicht ins Wasser tauchen.
    Hmmm... Also unten geschlossenes Glas- oder Metallrohr mit was gut leitendem füllen und den Sensor reinstecken, Rohr aus dem Wasser schauen lassen. So könnte es gehen.
    Um Trinkwasser gehts nicht, ums Auskochen von Bodenproben im Schullabor.

    Merci
    Triti

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Nimm ein Reagenzglas oder eine Metallzigarrenhülle, schiebe den NTC möglichst weit rein, fülle Silbersand ein ( so das oben noch 1-2 cm für Vergußmasse bleiben ) und vergieße mit Schmelzkleber.
    Alternativ den NTC mit einem Abstandshalter in ein Reagenzglas stecken und mit dünn angerührtem Flexfugenmörtel für Aussenanwendung vergießen. Wenn das ausgetrocknet ist nahezu unkaputtbar.
    Gruß

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

    Gruß aus dem Ruhrgebiet Hartmut

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