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Thema: Digitale Logik-Bausteine mit PIC realisieren

  1. #1
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    Digitale Logik-Bausteine mit PIC realisieren

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    Hallo,

    ich hätte mal gern gewusst wie man ein PIC-Controller benutzt um zB.: eine RS-Flipflop Schaltung nur mit dem PIC aufbaut. Und wie kann ich zwei Pins UND-Verknüpfen und das ergebnis an einen anderen Pin ausgeben? (z.B.: PIC16F8
    ich dachte immer mit einem µC kann man sowas machen, aber so einfach scheint es dann doch nicht zu sein
    ich programmiere in Assembler.

    Beispiel:
    -ein Taster an Pin RA0 (RA2 einschalten)
    -ein Taster an Pin RA1 (RA2 ausschalten)
    -ein Ausgang, RA2

    vielen Dank
    Marco

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Als Beispiel mit Parsic ein FlipFlop

    Geht alles,
    Habe mal mit Parsic ein Beispiel gemacht und übersetzen lassen.
    Lade dir die Demo von www.parsic.de und spiele mal damit.
    Schaue dir auch die anderen Beispiele an.
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Wie gross sind den mittlerweile die Preisunterschiede?
    Wenn uC nicht mehr viel teurer sind als Logikbausteine, wärs eine Überlegung wert, gänzlich auf letzteres zu verzichten.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Marco85!

    Mit einem PIC kann man ganze sogar kompliezierte Logikschaltungen realisieren z.B. Frequenzzähler, PLL usw.

    Das Problem ist, dass es alles softwaremässig "virtuell" ist, also eigentlich keine "echte" Logikbausteine, nur ihre logische Funktionen.

    Es gibt am Ein- und Ausgängen nur logische "H=1" oder "L=0" und die zwei Zustände müssen entsprechend benannt bzw. interpretiert werden.

    Wenn z.B. für Deinen RS Flip-Flop gedrückte Taste als "0" und am Ausgang eingeschaltet als "1" definiert wird, sieht der virtuelle Flip-Flop als Hauptprogramm z.B. so aus:
    Code:
    Flip_Flop	btfss	PORTA,0		; ist die Taste am RA0=0 ? (gedrückt)
    		      bsf	  PORTA,2		; wenn ja, RA2 auf "1" setzen, sonst überspringen
    		      btfss	PORTA,1		; ist die Taste am RA1=0 ? (gedrückt)
    		      bcf	  PORTA,2		; wenn ja, RA2 auf "0" setzen, sonst überspringen 
    		      goto	 Flip_Flop	 ; und wieder Tasten prüfen (endlos)
    Der PIC muss natürlich vorher konfiguriert und initialisiert werden.

    MfG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Ich sehe aber gerade bei komplexen Schaltungen Timing Probleme.
    Denn Interruptserviceroutinen können sehr viel Laufzeit haben.
    Deshalb wird ja in zeitkritischen Anwendungen viel mit PLD´s gemacht.
    z.B. Die Airbagsteuerung im Auto.
    Aber um in die Programmierung der PIC oder AVR einzusteigen ist Logiksumulation bestimmt eine gute Sache.
    Gruß

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

    Gruß aus dem Ruhrgebiet Hartmut

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    So ist es; wenn eine logische Verknüpfung (AND, OR, EXOR, ...) sofort durchgeführt werden muß, dann geht das nicht über einen µC, weil die Software erst die Eingangssignale verarbeiten und den Zustand an einem Ausgang setzen muß. Das dauert Mikro-Sekunden, evtl. Millisekunden.
    Für logische Verknüpfungen wird ein GAL genommen, das auch in (GAL-)Assembler programmiert wird, die Ausgangsbedingung aber in wenigen Nano-Sekunden zu Verfügung stellt, so wie ein TTL-Baustein.
    Für komplexere Aufgaben ist ein µC die bessere Wahl.
    MfG Karl-Heinz
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