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Thema: Platinenherstellung -> Stempelmethode

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    Platinenherstellung -> Stempelmethode

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    Hallo Kollegen,
    als beständiger Sucher nach einer möglichen Vereinfachung von Prozessen ist mir für ein aktuelles Projekt eine neue Platinentwicklungsmethode in den Sinn gekommen.

    ...kann man nicht den aufwändigen Prozesse einer Platinenbelichtung/-Entwicklung optimieren, mit Hilfe eines Stempels, auf den das fertige Layout übertragen wurde ? Halt auf eine ganz normale kupferbeschichtete Platinen einfach das Layout draufstempeln ?

    Gesagt, getan....Layout bei einem Stempelunternehmen in Auftrag gegeben, 3 Tage später hatte ich den fertigen Stempel im Briefkasten. Meine Naivität wurde mir leider mal wieder schon beim ersten Einfärben des Stempels bestätigt...habe ich doch z.B. Leiterbahnen durch zwei Pins eines IC´s gezogen, was wohl einfach nicht in der Genauigkeit gefertigt werden kann. Ausserdem ist die derzeit zur Verfügung stehende Farbe völlig ungeeignet, da sie überhaupt nicht wasserfest ist. Ausserdem bekommt man zwar auf nichtfaserigem Fotopapier ein recht gutes Ergebnis, auf der Kupferschicht der Platinen verschwimmt die Farbe aber sofort und bildet keine zusammenhängende Farbschicht.



    Bilder dazu gibt es hier :







    Fazit - Idee gut, Ergebnis leider sehr mangelhaft...zumindest für die Platinenentwicklung !

    Denn - Eine recht ideale Methode ist die Stempelmethode hingegen sicherlich für einen Bestückungsaufdruck (einer Platinenserie), bei dem es nicht so ganz auf die Genauigkeit ankommt. Sie ist extrem kostengünstig (Stempelkosten etwa 7,- Euro) und sehr einfach in der Handhabung. Es gibt übrigens auch bei Stempelherstellern Farbkissen mit der Stempelfarbe weiss, für den besseren Kontrast bei der Betrachtung !
    Danke an Alle, die uns bei der erfolgreichen 1.000€-Aktion der IngDiba unterstützt haben! | https://www.hackerspace-bremen.de | http://www.pixelklecks.de |

  2. #2
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    Hi,
    Für Bestückungsdruck könnte das interessant sein, aber als alternative zu UV/Bügeln wird das so wohl nichts.
    Für 10 € gibts immerhin eine PERFEKTE Belichtungsvorlage von der örtlichen Druck-Firma. SMD kein Thema...

    Für Bestückungsdruck könntest du ja mal schauen, was für eine Farbe man nutzen könnte.
    Wie wäre es denn mit ganz normalem (Modellbau-)Lack?

    MfG Alex

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    hmm eine gute idee....kannst du da nicht stat normaler stempelfarbe die aus einem ätzfesten edding nehmen?? eventuell aus solchen nachfüllpacks??

    nur sone idee

    ja und so hast du wenigstens eine reproduzierbare belichtungsvorlage....(obwol man das mit einem drucker auch schon hinbekommt...)

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Michael
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    Hallo Andree-HB,

    super Idee, da kriegt der Begriff 'gedruckte Schaltung' etwas Greifbares

    Gruß, Michael

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    da kriegt der Begriff 'gedruckte Schaltung' etwas Greifbares
    ...yeahh....wan`e be back in time...

    War halt ein kleiner Versuchballon, der ja auch zumindest nicht ganz abgeschossen wurde.
    Danke an Alle, die uns bei der erfolgreichen 1.000€-Aktion der IngDiba unterstützt haben! | https://www.hackerspace-bremen.de | http://www.pixelklecks.de |

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hallo
    Was meinst Du, wo der Begriff 'gedruckte Schaltung' herkommt?
    Da wurde früher tatsächlich mittels leitfähiger Farbe per Siebdruck eine Leiterplatte 'gedruckt'.
    Mit freundlichen Grüßen
    Benno
    Wo man nicht mit Vernunft handelt, da ist auch Eifer nichts nütze; und wer hastig läuft, der tritt fehl.
    Ein König richtet das Land auf durchs Recht; wer aber viel Steuern erhebt, richtet es zugrunde

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    mittels leitfähiger Farbe
    ...nee, das glaube ich kaum - da wird auch früher schon nach Layoutübertragung (per Siebdruck) geätzt worden sein....
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hallo
    auch früher schon nach Layoutübertragung (
    Nein, das kam erst etwas später.
    Es hat, wie gesagt, mit dem Druck von leitfähigen Farben angefangen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Benno
    Wo man nicht mit Vernunft handelt, da ist auch Eifer nichts nütze; und wer hastig läuft, der tritt fehl.
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  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    Es hat, wie gesagt, mit dem Druck von leitfähigen Farben angefangen.
    ...wurde in dem Fall aber ja leider nicht weiterverbessert - wäre doch der aaaaaaabsolute Traum - ein "Leitfarbe"-Pisser, der direkt lötfähig und feinauflösend auf ein fast beliebiges Trägermaterial "drucken" kann.
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  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von darwin.nuernberg
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    Das mit den Farben könnte immer so eine Sache sein.
    Probier doch mal einen Kleber (z.B. Uhu) wenn dadurch der Stempel nicht beschädigt bzw. angelöst wird.

    Der Kleber sollte nicht so schnell austrocknen wie Farbe Edding-Farbe) und hinterlässt garantiert einen dickeren Druckfilm, welcher auch noch resistenter sein sollte wenn dieser fertig ausgehärtet ist.

    Klar die Auflösung eines Stempels ist nicht sehr hoch, besonders wenn die Matritze sehr weich ist,
    dann kommt es auch auf einen gleichmäßigen und nicht zu starken Anpressdruck und
    auf eine absolute Plane Oberfläche sowohl bei der Stempelplatte als auch bei der Leiterplatte an.

    Also ich könnte mir schon vorstellen dass das bei groben Layouts eine alternative zum Film sein kann, wenn eine entsprechende Menge benötigt wird und das Layout nicht feiner als 0.05" (1,27mm) im Raster ist.

    Übrigens ich habe auch schon wirklich große Stempel gesehen, welche nicht auf einer planen Platte sondern auf einer Zylindrichen Oberfläche befesticht sind, dadurch muss der Stempel über die Stempelfläche "gewippt" werden, was einen gleichmäßigeren Andruck gewährleistet.

    so etwa: Stempel =)| Platine/Papier ("Druckfläche")
    Gruss
    Darwin (meine Projekte sind auf meiner Pinnwand zu finden)

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