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Thema: Maus ausschlachten

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Maus ausschlachten

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    Hallo!

    Bei einer müllreifen Maus dachte ich, bevor ich sie wegschmeisse, versuch ich noch ein paar Bauteile zu ergattern.

    Vor allem die Odometriesensoren hätte ich gerne. Anbei ein Bild davon.

    Was ich nicht verstehe ist warum die Sender LED 3 Beinchen hat und die Empfänger Einheit gar 4!!! Leider weiß ich ja nicht mal nach welchem Datenblatt ich suchen soll also hab ich da wohl bei Euch eher Chance eine Antwort zu bekommen!
    Also, weiß jemand zufällig die Pinbelegung der kleinen IR Einheit?


    P.S.: Das ganze entstammt einer Fujitsu Maus, wenn Euch das weiterhilft.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken m2.jpg   m1.jpg  
    Grüße,
    Harri

  2. #2
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Schwer zu sagen, möglicherweise sind das doppelte Lichtschranken die auch gleich einen Phasenversatz messen. Dann dürfte es aber nur ein Paar pro Rädchen sein. Außerdem würden die dann in einer kleinen Führung sitzen. Da hilft wohl nur Leiterbahnen verfolgen. Zeig doch mal ein Bild von beiden Platinenseiten.

    Gruß

    mic

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  3. #3
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    In der Maus werden üblicherweise 2 Phasen mit 90° Versatz ausgwertet.
    LQ ist die Bezeichnung für die Empfänger.
    Ich überlege nun noch was die drei Anschlüsse bei der Lichtquelle machen.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    hast du ein schätzgerät bei der hand um die diode zu befragen?
    Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt. Die andere summt die Melodie von Tetris...

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Zitat Zitat von Manf
    In der Maus werden üblicherweise 2 Phasen mit 90° Versatz ausgwertet.
    LQ ist die Bezeichnung für die Empfänger.
    Ich überlege nun noch was die drei Anschlüsse bei der Lichtquelle machen.
    Also sozusagen 2 lichtempfindliche Bauelemente(z.B. Fototransistor) in einem?

    Ich werd mal schauen ob ich mit dem Messgerät was rausfinden kann.
    Grüße,
    Harri

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    sind denn die drei dioden-pins überhaupt irgendwo angeschlossen? also leiterbahnmäßig?

  7. #7
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    Angeschloßen sind alle Pins.

    Die IR Diode hab ich zum Laufen gebracht. Es ist so eine Art Transistor, zwischen den äußeren beiden Pins liegt die Spannung zum Treiben der LED an, und der mittlere Pin ist der Steuereingang, wo man nach Anlegen einer Spannung die Helligkeit der IR Diode steuern kann.

    Aus dem IR Empfänger werd ich immer noch nicht schlau. Ich hab mal die Widerstände zwischen den Pins gemessen und einen Diodentest gemacht, was dabei rauskommt ist die angehängte Schaltung. So stellt sich das Bauteil laut Messung dar(stellt natürlich nicht den wahren Aufbau dar!!!).

    Wenn man zwischen Pin 1 und Pin 2 den Widerstand misst so ändert er sich, wenn man den Empfänger mit einer IR-Fernsteuerung "beschießt", geringfügig um 2-3Ohm, bei einer Größenordnung im Bereich kiloOhm.
    Also nicht der Rede wert.

    Anbei die Bilder der IR LED, des IR Empfängers mit seinen 4 Beinchen(aufgrund des glänzenden Lötzins leider nicht allzu gut sichtbar), und dem gemessenen "Innenleben" des Empfängers.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken ir_empfaenger.gif   ir_s.jpg   ir_e.jpg  
    Grüße,
    Harri

  8. #8
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Fotodioden kann man sonst ganz gut an der Fotospannung messen die entsteht wenn sie beleuchtet werden.
    Es könnten 2 Fotodioden sein die sehr eng benachbarte Empfangsflächen haben die ohne die Lochscheibe schwer einzeln anzusteuern sind.
    Immerhin sollte eine Fotospannung auftreten. Vielleicht ist die leichter zu messen.
    Manfred

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Zitat Zitat von Manf
    Fotodioden kann man sonst ganz gut an der Fotospannung messen die entsteht wenn sie beleuchtet werden.
    Es könnten 2 Fotodioden sein die sehr eng benachbarte Empfangsflächen haben die ohne die Lochscheibe schwer einzeln anzusteuern sind.
    Immerhin sollte eine Fotospannung auftreten. Vielleicht ist die leichter zu messen.
    Manfred
    Stimmt, diese liegt so im Bereich von etwa 5-10mV.
    Grüße,
    Harri

  10. #10
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Es geht ja dabei nur erst einmal um die Identifizierung der Anschlüsse.
    Nachher sollen die Dioden dann schon mit der Spannung in der anderen Richtung mit dem Fotostrom betrieben werden.
    Manfred

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