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Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Autonomer Temperaturlogger

  1. #1
    Murus
    Gast

    Autonomer Temperaturlogger

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    Hallihallo,

    mein aktuellstes Projekt ist ein autonomer, robuster Temperaturlogger.
    Er ist für extreme Umweltbedingungen ausgelegt und hat eine autonome Betriebsdauer von 100 Tagen.

    Hier die Daten:

    Gehäuse:
    Alurohr, 7cm Durchmesser, 5cm Innendurchmesser. Es ist hermetisch abgedichtet. Am einen Deckel befindet sich der Temperatursensor in einer Ausstülpung.

    Elektronik:
    Spannung: 3.3V
    Energielieferant: 4 Duracell Alkaline-Zellen, 1800mAh.

    Spannungsregler: Ultra Low Dropout ZLDO330, der hat ein paar Milivolt Dropout-Voltage. Leider benötigt er 0.5mA für sich selber, er verbraucht im Standby-Betrieb am Meisten Strom... leider. Man nehme für so eine Anwendung besser einen low-Quiescent-Current Regler.

    Controller: ATmega8 im TQFP Gehäuse, läuft intern mit 1MHz, hat einen 32kHz Uhrenquarz für Timer2, welcher den Controller aus dem Power-Safe Modus holt, um Temperatur zu messen.
    Schnittstellen: UART (PC: Befehle und Temperaturdaten); I2C für den Temperatursensor ; SPI für die SD-Karte

    Speichermedium: 1GB SD-Karte, hat Platz für 500 Millionen Messwerte, kann über einen PNP Transistor abgeschaltet werden.

    Ein Max3221 kommuniziert über die UART mit dem PC und kann auch abgeschaltet werden.

    Temperatursensor: DS1631Z, macht auf Befehl eine Messung, sitzt in der Ausstülpung am Gehäuse. Per I2C angesteuert.

    Im Power-Down Betrieb zieht die Schaltung 0.72mA. Messintervall zwischen 8 Sekunden und 542 Tagen wählbar...

    Alles in Allem funktioniert die Sache prima, im Innern hats noch ein paar Gramm Molekularsieb, um die Luft trocken zu halten (wegen der Kondensation).

    Leider ist mir vorhin eine Schraube auf der Platine rumgerollt ==> Kurzschluss ==> Spannungsregler übern Jordan gehüpft ==> alles wurde mit 6.3V befeuert ==> alles lebt noch, sogar die SD-Karte....
    Glück gehabt, muss nur den Spannungsregler ersetzen, dann gehts in den ersten Testbetrieb.
    Im Anhang ein paar Fotos. Weitere sind im Link in der Signatur zu finden (MSN Space....)

    Herzlichen Gruss
    Mario
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken geh_use.jpeg   sensor.jpeg   platine.jpeg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    04.04.2005
    Ort
    Hamburg
    Alter
    29
    Beiträge
    826
    Cool! Das Projekt sieht echt gut aus.

    Zwei Fragen:
    1. Wofür brauchst du das eignetlich?

    2. Wie hast du das ganze Metall und die Röhre verarbeitet?

    Andun
    www.subms.de
    Aktuell: Flaschcraft Funkboard - Informationssammlung

  3. #3
    Murus
    Gast
    1. Wollte mal ne SD ansteuern und I2C ausprobieren

    2. Mit den Fingernägeln.
    Nee, mit ner kleinen Fräse und ner Drehmaschine, Hobby-size.
    Die Rohmaterialien kauf ich bei nem Metallhändler, etwa 9 Franken (=5.6 Euro) für das Kilo.

    Den Hochglanz-Look des Gehäuses kriegt man mit ner Schwabbelscheibe hin, hält aber nicht lange, das Alu oxidiert bald mal wieder.

    In Zukunft werde ich für RS232 Anwendungn nur noch den MAX3221 nehmen, er ist sehr kompakt, nur 100nF Kondensatoren nötig und man kann ihn abschalten, er kann sich sogar selbst abschalten, wenn keine Kommunikation stattfindet.

    Das gesammte Programm braucht 3,7kB, programmiert wurde mit Bascom, wobei die Routinen zur Ansteuerung einer SD-Karte sehr nützlich waren...

    Per PC können Befehle zur Karte gesandt werden:
    - SD löschen : überall 0xFF reinschreiben
    - Messung starten: schaltet SD und MAX3221 ab, Mega geht in Power-Down, wacht ab und zu auf und misst
    - Daten ausgeben: Die Temperaturdaten werden von der SD gelesen und mit 1200 Baud an den PC geschickt

    Gruss
    Mario

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