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Thema: Kondensator - Transistor offen halten

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Kondensator - Transistor offen halten

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    Moin

    Also, ich hatte es schon mal wo geschrieben, aber das ist irgendwie untergegangen.

    Ich möchte mit einem Taster (eine Taste in einer Tastaturmatrix, die einzeln verkabelt ist) einen Transistor schalten, dir die gesamte Schaltung mit Strom versorgt. Zum Entprellen und, falls der Taster zu kurz gedrückt wurde, damit der Mega48 den Transistor selbst durchschalten kann, möchte ich einen Kondensator anbringen.

    So, jetzt nochmal mit einfach Worten:
    Ein Transistor, wird zuerst über nen Taster, später über den Mega48 "auf" gemacht, so dass die Schaltung Strom bekommt.
    Um das ganze zu Entprellen und
    um den Mega48 genug Zeit zum starten zu geben,
    will ich den Transistor mit nem Kondensator an der Basis versorgen.

    Hier mal ein Bild, dass vielleicht auch sonst noch fragende Blicke vernichten kann...
    http://www.subms.de/files/vTech/erkl...-schaltung.jpg

    Meine Frage ist nun, wie groß der Kondensator sein muss. Im Abi hats in Physik zwar zu 13 Punkten gereicht mit dem Wissen, dass die Entladedauer des Kondesators RCln2 ist. ... Mein Problem ist, jedoch das R, da ich keine Ahnung habe, wie groß der Widerstand ist, der durch die Basis des Transistors und die Schaltung hindurch ist...

    Was empfehlt ihr? Ideen?

    Danke

    Andun

    P.S. Der Taster ist so vereinfach eingezeichnet, weil der Anschluß der Tastaturmatrix chaotisch aussieht...
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Ich empfehle rechnen.
    Wie groß ist der max. Stromverbrauch, Verstärkung des Transistor, nötiger Basisstrom, Widerstand. Das wäre die Abfolge.
    Einen Widerstand auch in die Leitung zum µC damit in einem ungünstigen Moment der Eingang nicht gegrillt wird.
    Hubert

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Andun!

    Warum nicht anders? Beim p-n-p Transistor hast Du ganze 5V und brauchst Du den Taster einfach so lange gedrückt halten, bis der µC schon läuft. Ohne Kondensator und Rechnen.

    MfG
    Code:
    
    
    
                                          T
       vom Spannungsregler +5V>----------   --------->+5V zur Schaltung
                                         v /
                                         ---
                                          |
                                         .-.
                                         | |R
                                         | |
                                         '-'
                                          |    D
                                          +---->|----> Low vom µC
                                          |
                                        | o
                                      |=|>  T
                                        | o
                                          |
                                         ===
                                         GND

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Moin

    Ich vermute es gab doch Missverständnisse.

    1. Also die Schaltung bekommt durch den Transistor ihre 5V sofort und komplett, wenn der Taster gedrückt wird. Der Kondensator (dessen Größe das Problem ist) soll lediglich dafür sorgen, dass der µC genug Zeit hat, auch tatsächlich anzugehen.

    Er soll also gegen ganz Flinke einschalter helfen.

    Wobei hier evtl. auch einfach eine Problemlösung ist: Wie lange braucht ein Atmega48, bis er das Programm in der Main ausführt und wie lange zittert ein normaler Mensch an der Taste?

    (Nebenbei gesagt, muss ich noch nen Schalter einbauen, um die Möglichkeit zu haben, ihn auch mit nem anderen Programm, bzw. beim programmieren zu betreiben...)

    Danke

    Andun
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi!
    Wie lange braucht ein Atmega48, bis er das Programm in der Main ausführt und wie lange zittert ein normaler Mensch an der Taste?
    Ein Blick ins Datenblatt sollte genügen. Da steht drin, nach welcher Zeit der Mega aktiv ist, wenn Du dann noch ein paar Takte für Deine Main Routine addierst und mit der Peridendauer multiplizierst, hast Du schon die Lösung. Dann glauben wir Dir auch die 13 Punkte.
    Andererseits willst Du bestimmt nicht erleben, wie noch vor Ablauf der mühsam errechneten Zeit zuerst Dein Transistor und dann Dein µC über den Jordan gehen, sofern das Layout wirklich die richtigen Pins miteinander verbindet...
    Anders gesagt: An die Basis gehört dringend ein R, vor den µCEingang auch!
    Außerdem kann ich nur empfehlen, in Eagle gewissenhafte Verbindungen zu machen, mit Junctions, wo sie hingehören und keine, wo nicht.
    Viel Spaß

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    @Gock
    Im Schaltbild von PICture ist ein Basis-Vorwiderstand (R).
    Die Diode (D) verhindert, daß GND bei betätigtem Taster zum µC-Ausgang gelangt.

    Was die Zeit bis zum Anlauf des µC betrifft, glaube ich kaum, daß jemand schneller als schätzungsweise 1ms drücken und wieder loslassen kann.
    Nach dem Einschalten werden zuerst die I/Os initialisiert. Bis der Portpin auf Ausgang gesetzt ist und Low augegeben wird, vergehen wenige µs.
    Ein Kondensator ist sinnlos.
    MfG Karl-Heinz
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von Gock
    Anders gesagt: An die Basis gehört dringend ein R, vor den µCEingang auch!
    Außerdem kann ich nur empfehlen, in Eagle gewissenhafte Verbindungen zu machen, mit Junctions, wo sie hingehören und keine, wo nicht.
    Viel Spaß
    Hi

    Ja ... Das ich in Eagle ncoh so ziemlich viele Fehler mache, dachte ich mir schon. Danke für die Hinweise. Ich versuch das mal zu beheben.

    Widerstand und Diode werd ich auch berücksichtigen.

    Zitat Zitat von kalledom
    Ein Kondensator ist sinnlos.
    Ah, ok. Das ist gut und ist auch meine Frage, dementsprechend gewesen. Ich werd mich aber nochmal hinsetzen und rechnen wie lang der µC braucht um bereit zu sein, nur weil ich das jetzt wissen will...

    Vielen Dank erstmal. Ich meld mich wieder

    Andun
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