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Thema: Eigenbau LED-Belichter - Ergebnisse

  1. #1
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    Eigenbau LED-Belichter - Ergebnisse

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    Hi,

    ich war fleißig die letzten Tage und habe den in einem anderen Thread beschriebenen LED-Belichter fertiggestellt. Ich werde mir noch ne HP einrichten mit ner detaillierten Beschreibung, aber das dauert wahrscheinlich noch, weil ich ab morgen arbeiten geh.

    Hier sind die ersten beiden Platinen meines Lebens:
    Erste
    Zweite

    Die Erste war zu lange im Ätzgerät, sodass die 0,1mm-Bahnen schon stark angefressen sind. Links im Bild in der sinnfreien Schaltung ist der Versuch (kaum noch) zu erkennen, Leiterbahnen zwischen TSSOP-Pads zu verlegen.

    Die Zweite ist mir schon besser gelungen. Allerdings befindet sich links oben ein Fleck, den ich mir nicht erklären kann. Er wollte sich beim Ätzen einfach nicht auflösen. Auf der Vorlage ist an der Stelle nichts Besonderes zu erkennen. Evtl habe ich an der Stelle nicht richtig entwickelt? Wäre schön wenn ihr mir eure Einschätzung dazu mitteilen könnten, da ich vorher noch nie Platinen selbst geätzt habe.

    Mein Equipment:
    Eagle 4.16
    Canon IP4200
    DIY UV-Led-Belichter
    NaOH-Entwickler(Arbeitsschale)
    Ätzgerät 1 von proMa

    mfg The Scientist

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Top Arbeit! Normalerweiße gilt als Faustregel "Die ersten fünf werden nix!"
    Manchmal auch mehr...
    Insgesamt lassen sich die Schaltungen vom Layout her noch etwas komprimieren. Auch zwischen den Leiterbahnen kann noch Kupfer stehen gelassen werden. So spart man Ätzflüssigkeit.
    Darf ich fragen was es mit "LCD- Tester" auf sich hatt?
    MfG Xtreme
    RP6 Test - alles zum Nachfolger des bekannten RP5 im neuen RP6 Forum!

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Danke. Das zweite Layout ist eine Schaltung, die ich mal entworfen habe und die einfach Zeichen auf einem LCD ausgibt. Beim Layouten hab ich mir keine Mühe gegeben, da es eher um die Platinenherstellung ging als um einen praktischen Nutzen.

  4. #4
    Moderator Roboter Genie
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    Hi!
    Also 0,05mm (50µm) zu belichten, entwickeln und ätzen beim zweiten Versuch ist schon sehr beachtlich! Ein Haar hat eine Dicke von rund 0,12mm...nur mal zum Vergleich.

    Die Ecke links oben schaut so aus, als wäre sie nicht komplett belichtet oder entwickelt worden. Beim nächsten entwickeln kannst du mit einem weichen Tuch (Zewa) die Platine nass abwischen um letzte Reste der Beschichtung zu entfernen.
    Wenn das nicht funktioniert, könnte es an der Ausleuchtung der Platine liegen.

    Noch ne Frage von mir: Auf was druckst du das Layout und welches Ätzmittel verwendest du?

    MfG
    Basti

  5. #5
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    Ich nutze so Standard-OHP-Folien für Tintenstrahldrucker. Es ist dabei aber anzumerken, dass ich zwar 0.05mm-Bahnen machen kann, aber nicht mit 0.05mm Abstand. Da ist selbst 0.1mm verdammt schwierig. Wenns nicht grade in der Mitte der Folie liegt, druckt er es zu unscharf. Es könnte daher sein, dass die Bahnen nicht genau 0.05mm haben. Unter dem Mikroskop auf der Firma sahen sie aber ganz in Ordnung aus.
    Als Ätzmittel verwende ich das für das Ätzgerät empfohlene Natriumpersulfat. Gibt's bei Reichelt netterweise abgepackt in der benötigter Menge für einen Ansatz.

    Hätte nochmal ne Frage zum Layouten: Gibt's da irgendwo nen Tutorial für weil bis jetzt habe ich nur so einzelne Tips auf Herstellerseiten gefunden.

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