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Thema: des Fahrraddynamos erzeugten Strom speichern?

  1. #1

    des Fahrraddynamos erzeugten Strom speichern?

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    Ich bin eine Studentin und hoffe jemand hat Lust mir einige Fragen zu beantworten!
    Ich müßte für mein Projekt einen Fahrraddynamo (den zu 6V oder gegebenenfalls den zu 12V?) an einem Kinderfahrrad anbringen und dessen erzeugten Strom beispielsweise tagsüber auf eine Batterie speichern, wahrscheinlich nur mit Ladegerät möglich,
    für mein Vorhaben wäre es aber notwendig die erzeugte Energie ach sofort und direkt nutzen zu können.
    Ich möchte nämlich die Möglichkeit haben abends das Licht zur Verfügung zu haben und tagsüber z.b. Musik abspielen...
    Bitte könntet ihr mir ein paar Infos liefern, mir wäre sehr geholfen,
    vielen dank im voraus

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ob das mit dem Musik abspielen geht, weiß ich nicht, kommt ja auf den Strom an. Darauf kommt es auch an, ob du den Akku laden und deine Musik abspielen kannst, denn der Akku braucht zum Laden 1/10 seiner kapazität (Coulomb). Das kann auch mal schwanken, steht auf größeren Akkus aber drauf.
    Das Problem ist halt, dass du es eventuell nicht schaffst, gleichzeitig das 1/10 C aufzubringen und deinen mp3-player oder was auch immer. Dass du gleichzeitig Akkus laden kannst und ne Lampe oder nen Radio zu betreiben, sieht man ja schon daran, was man zu Hause macht. Hier Kaffeemaschine, da Akku laden, da Computer. Die Frage liegt wirklich darin, wie gut dein Dynamo ist und wieviel du strampeln willst
    o
    L_
    OL
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    http://de.youtube.com/watch?v=qV1cZ6jUeGE

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    - der Fahrrad-Dynamo erzeugt Wechselspannung, der Akku hat Gleichspannung. Die Dynamospannung muß deshalb über eine Diode am Akku-Pluspol angeschlossen werden
    - der Fahrrad-Rahmen ist die 'Rückleitung'. Deshalb kann kein Brückengleichrichter verwendet werden. Der Akku-Minuspol wird am Rahmen angeschlossen
    - die Verbraucher / Lampen sollten über einen Schalter abgeschaltet werden können
    - der Akku sollte einen Tiefentlade-Schutz bekommen, damit er nicht kaputt-entladen wird
    - ob der Akku auch einen Überlade-Schutz benötigt, weil jemand 24 Stunden am Tag auf dem Fahrrad 'strampelt', ist zu klären
    MfG Karl-Heinz
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    @kalledom
    Kannst du mir bitte Erklären warum kein Brückengleichrichter verwendet werden kann. Was hat das mit dem Fahrradrahmen zu tun?
    Hubert

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Wenn man an der bestehenden Anlage nichts ändern will, besteht das Problem, dass ein Pol des Wechselstromgenerators sowie ein Pol der nun mit (Akku!) Gleichspannung gespeisten Beleuchtungsanlage leitend mit dem Rahmen verbunden wäre. Abhilfe: Dynamo oder Lampen mit separater Masseleitung einsetzen.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Ich habe vorausgesetzt das man das Licht so lässt wie es ist, dann kann man es natürlich nicht mit dem Akku betreiben.
    Hubert

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    @Hubert.G
    Wenn man die Anlage so läßt, kann man es sehr wohl mit Akku betreiben: mit einer Diode !
    Nicht mit Brückengleichrichter !
    Schließ doch bitte mal einen Brückengleichrichter an:
    ~1 an Dynamo-Anschluß
    ~2 an Fahrrad-Rahmen
    + an Akku Pluspol
    - an Akku Minuspol
    Und jetzt schließ mal die Fahrrad-Lampe an:
    Draht (über Schalter) an Akku Pluspol,
    die Rückleitung der Fahrradlampe ist der Fahrradrahmen; dort befindet sich aber auch ~2 vom Brückengleichrichter und nicht der Akku Minuspol.
    Wie bekommt die Lampe jetzt Minus ?
    MfG Karl-Heinz
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    hm, stimmt schon, würde gehen, is aber unschön..
    mal von dem miesen (stiftung warentest??) leistungsergebnis der 6V
    Reibdynamos abgesehen.

    Ich würde front und hecklicht mit ner neuen 2poligen leitung anschließen, das ist in 10minuten (isoliert) gemacht und wahrscheinlich kommt sogar mehr strom an den lichtern an weil weniger leitungsverluste da sind.
    dann nen brückengleichrichter mit kondensator und allem, und anschließend die Spannung die rauskommt messen..
    Da das Ding ungeregelt sein dürfte, mußte schauen ob du nen überspannungsschutz einbaust. (über 6,9V)

    Ich hab an meinem Fahrrad seid jahren nen 6V/3Ah bleigelakku dran, den ich allerdings immer daheim lade, weil mir die beknackten dynamos auf die nerven gegangen sind,
    geeiere , jaulen, schlechter kontakt, kein ausreichnde helligkeit der leuchten, enormer tretwiderstand -etc..

    Dann noch das Hecklicht umbauen auf rote LEDs, 4xlow Current reicht da
    .. das vorderlicht am besten noch gegen so ne 3V halogenbirne aus nem tragbaren tauschen, der grund kommt gleich.

    zum weiteren aufbau.

    Ein 12V bleiakku kann permanent an 13,8V (14V kfz) hängen,
    ohne probleme da selbstregulierend über den innenwiderstand.
    also kann ein 6V Bleiakku permanent an 6,9V hängen ..
    Mit gleichrichterdioden (ca - 2x0,4V Spannungsabfall) nach dem Dynamo solltest du da eigentlich nicht drüber kommen, brauchst also nichtmal ne ladeschaltung.. überspannungschutz evtl, wenn man den dynamo dauernd überdreht...

    so, zur Beleuchtung..
    Ich würde nen 3V Birnchen aus sonem tragbaren ansteckding verbauen.
    davor setzt du einen lowdrop spannungsregler, am besten step down, ansonsten linear, der verbrät aber den spannungsabfall als wärme.
    somit hast du immer 3V am leuchtobst, und somit immer volle helligkeit.
    mit der 6V Birne gehts natürlich auch, dann halt ohne regler, wie original..
    (so hab ichs)

    Ob man in dem Fall wirklich ne unterspannungsabschaltung verbauen muß..
    ich hab keine, so komme ich auf alle fälle mit restlicht heim, und der akku hats bisher überlebt. Merken tut mans am licht selbst
    Was man machen könnte wäre eine "akku-leer-warn-led" hinterm schalter.
    Als Hauptschalter am besten nen doppelschalter,
    der im AUS zustand den akku abkoppelt, und den rest wieder auf original umschaltet, also Betrieb wie früher nur dynamo+licht...

    hmmm,s oviel geschrieben

    nur mit einer diode isses auf alle fälle noch uneffektiver..

    PS.:
    Welcher selbsverstümmelnde mensch würde denn die ganze zeit, auch tagsüber mit sonen reibdynamo rumfahren?
    nabendynamo ok, der geht dann noch lastgeregelt, wenn der akku leer würde, aber son billigteil ..
    neee, dann lieber keine musik..

    Das der Akku am besten vorher geladen wird ist wohl klar,
    bis der nämlich mit dem dynamo (wieder) voll wird,
    wirds schon wieder dunkel ..


    EDIT:
    brauche ich mit dem akku als puffer dran überhaupt nen glättungs-elko?
    ich denke da vorallem an den kriechstrom durch den elko, wenn lichter aus, dynamo steht, und der elko imer am akku hängt..
    im auto gibts da doch (?) auch keinen elko..
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

  9. #9
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    es handelt sich vermutlich um einen dieser alten Fahraddynamos aus Metall(Masse) und mit nur einem Abgang.
    wenn man da einen Brückengleichrichter verwendet und dazu noch den minuspol des Akkus auf Masse legt, bekommt man während der negativen Halbwelle nen Kurzschluss über eine der Dioden im BGl.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Mit einer Diode zur gleichrichtung würdest du ja 50% der erzeugten Spannung ungenutzt über den Jordan jagen, macht wenig Sinn wenn sie eh schon viel Strom benötigt..
    Dann eher nen B4.. o.o
    Nam et ipsa scientia potestas est..

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