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Thema: Nennspannungen bei Motoren

  1. #1

    Nennspannungen bei Motoren

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    Hallo,

    ich bin nagelneu hier , absoluter Anfänger beim Roboterbau und möchte euch gleich mit einer blöden Frage belästigen.

    Die Motoren haben vielfach unterschiedliche Nennspannungen.
    Wenn ich nun verschiedene Modelle mit eben solchen verschiedenen Nennspannungen einsetze (geht das überhaupt ? ), wie wird das realisiert ?
    Ein Roboter muß ja eine (oder mehrere ? ) Spannungsversorgungen (Akku) haben.
    Was ist nun die beste Stromversorgung ? Muß ich verschiedene einsetzen für 6 und/oder 12 V ?

    So wie ich das kenne, laufen Motoren mit zu niedriger Spannungsversorgung möglicherweise überhaupt nicht und wenn man zuviel "versorgt", brennen sie durch, oder ?

    Für Antworten mit nicht allzuviel Fachchinesisch wäre ich dankbar !

  2. #2
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Vielleicht stehen hier auch ein paar nützliche Tipps:
    http://www.roboternetz.de/robotertutorial2.html

    Ein kleines Fahrzeug wie der Asuro kommt mit kleinen Motoren und mit kleiner Spannung aus. Bei größeren Motoren ist oft auch die Spannung etwas höher. Die Nenspannung eines Motors sollte nicht (oder nur vorsichtig) überschritten werden, oft kann man ihn aber auch mit 70% oder weniger gut betreiben.

    Beispiele sollte man sich auch ansehen, dann kommt man zu einer deutlichern Vorstellung welche Größe sinnvoll sein kann, um weiter zu planen und die Planung dann später zu ändern.
    Manfred

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Klingon77
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    hi,

    die meisten Robby´s hier arbeiten mit zwei Spannungen, welche aus einer Batterie abgegeben werden.

    Die Batterie hat z.B: 12V

    Mit diesen 12V werden dann oft die Motoren betrieben.

    Aus der gleichen Batterei wird dann die Spannung durch einen sog. Spannungsregler verringert um damit den Prozessor, Sensoren und ähnliches zu betreiben. Diese benötigen oft nur 5V.

    Suche mal hier unter Spannungsregler oder einfach nur 7805 ; 7812.

    Gruß, Klingon77
    Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln - http://www.ad-kunst.de

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das mit den spannungen und größen der motoren hängt auch physikalisch zusammen:
    Wenn man einen 5V motor mit 50Watt betreiben will, muß man 10A durch die drähte jagen, was schon ordentliche durchmesser erfordert.

    Wenn man da die spannung auf 12V erhöht, muß man nur noch 4,2A durch die drähte schicken, was leichter (kupfer) und billiger ist.

    deswegen wird auch hochspannung zur stromversorgung überland benutzt.. höhere spannung , weniger ströme, drch weniger ströme weniger verluste im kabel..

    Wobei bei Motoren auch immer wichtig ist:
    Es sind (fast imer) spulen, also induktivitäten.
    Beim anlegen der spannung fließt erstmal ein großer strom wegen dem magnetfeld und dem stehenden magnetkern (aufladen), und bei einer plötzlichen stromunterbrechung entlädt sich das magnetfeld auch wieder gegenpolig (funken)..
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

  5. #5
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Wobei bei Motoren auch immer wichtig ist:
    Es sind (fast imer) spulen, also induktivitäten.
    (Interessant wird es, wenn der Motor sich dann auch noch bewegt.)
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=2463
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/zei...motorkennlinie
    Man kann Motoren aber auch nach ihren Nenndaten einsetzen.

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