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Thema: Goldwaagendisplay mit Atmega auslesen

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Goldwaagendisplay mit Atmega auslesen

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    Hallo!

    Da dies mein 1. Post ist hoffe ich das mir helfen könnt um den ruf des Forums zu bewaren !
    Ich möchte das Display einer Standart Goldwaage mit einem Atmega XY auslesen.

    Ich habe die Waage 2mal! Das Foto sollte aufschlußreich sein:


    Da ich aber nur direkt an die Anschlusspins des Displays komme wird dies komplizierter als gedacht.

    Das Diplay hat 14 Anschlüsse und 5 einfache dezimalstellen mit komma (wie beim taschnerechner).
    Problematischerweise laufen LCDs ja mit Wechselspannung und die Logik ist mir auch noch nicht bekannt!
    Wisst ihr wie man das macht? Ich bin auch nicht unbedingt >der< Elektronfreak und werde bestimmt MOnate brauchen um das alleine rauszufinden.

    Grüße,
    Thomas

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zuerst würde ich mal klären, ob das Display eine oder mehrere Backplanes hat. Im Falle gemultiplexter Darstellung ist die Logik nämlich gar nicht mehr so logisch, weil mit verschiedenen Spannungen gearbeitet wird. Da ich im Flachbandkabel zum Display nur ca. 15 Leitungen sehe, scheint es in der Tat gemultiplext zu sein, man müsste also erstmal alle Leitungen ausfindig machen und sich dann mit einem Mehrkanal-Oszi hinsetzen und die Pegel auswerten. Danach dann eine Schaltung entwickeln, die diese auswerten kann, Timing ist nicht so kritisch, die Frequenzen liegen im Bereich <100Hz. Man könnte also mit Controller, schnellem A/D und Multiplexer sowas realisieren, ist aber schon ein Stück weit krank Ich würde doch eher die gesamte Elektronik entsorgen und die Wägezelle direkt auswerten, ist zwar nicht einfach, aber sicher besser angelegte Zeitinvestition als die Ausgangspegel von einem Klecks Epoxyd auswerten zu wollen, mit dem Risiko, bei Defekt den ganzen Entwurf intonnieren und neu anfangen zu dürfen.

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Wooow...

    Ich glaube verstanden zu haben was du meinst und werd mich wohl deinem Vorschlag anschließen.

    Die Wägezelle ist ein ein Plattenkondesator der bei Last seine Kapazität ändert.

    Hast du irgendeine Idee wie ich da afange oder ob es schon sowas wie einen fertigen Ic gibt den man da verwenden kann?
    Werde demnächst mal dei Kapazität von dem Ding messen.

    Viel Grüße,
    Thomas

  4. #4
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Grundsätzlich kann man so Kapazitäten messen:
    http://www.klausrohwer.de/privat/hob...mess/index.htm

    Im Bereich Feuchtigkeitssensoren gibt es Schaltungen zur Messung kleiner Kapazitäten.

    Als Spezialschaltung gibt es auch dieses UTI
    http://www.smartec.nl/interface_uti.htm

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Hallo!

    Hab mir nochmal alles durchdacht.

    Danke Manf! Aber ich glaube ich fange lieber doch nicht bei null an. Bei der Waage ist bestimmt schon ne ganze Menge Feinarbeit im auslesen der Wägezelle angewendet worden.
    Schließlich hat die Waage 2 Stellen hinterm Gramm-Komma.

    Meine neuste Idee ist es, einfach das Display mittels Photoddioden/Transitstoren/Wiederstand auszulesen.

    Jede Ziffer hat 7 Balken aber 5 davon reichen um die Zahlen von 0-9 zu unterscheiden.
    Und zwar diese:

    _ooo
    o___o
    o___o
    _ooo
    o
    o
    o

    Also brauche ich dann "nur" 20 Inputs eines uC um das 4-stellige Display auszulesen!

    Ich möchte 20 (Photodioden) nehmen, mir ein kleines Aluplätchen in der größe des Displays mit Löchern versehen (das wird schon präzise. Hab AUTOCAD und ne ordentliche Fräse )und das dann mit den Photodingern in den Löchern auf das Display schrauben.

    Durchmesser der Photdinger ist maximal 3mm wegen dem kleinen Platz.
    Was für Teile würdet Ihr empfehlen Photo- Dioden, Transistoren, Wiederstände? iche kenn mich da kaum aus! Und wie schließe ich die dann an um einen High bzw. Low Pegel an meinem uC zu erhalten?
    Die Bauteile sollten natürlich nicht zu teuer sein! Also max. 50 Cent pro Photoding!

    Vielen vielen Dank und schönes Wochenende,
    Thomas

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Webcam und Bilderkennung?
    Im nächsten Schritt könnte man dann einen Spionagesatelliten kapern, der die Bilder vom Display auswertet und das angezeigte Gewicht zur Erde funkt

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