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Thema: Spannungsversorgung 5V

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Spannungsversorgung 5V

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    Hallo

    Ich brauche für meinen Mikrocontroller eine Festspannung von 5V. Mein Roboter hat einen 12V Akku (10 Zellen).
    Bis jetzt habe ich immer einen 7805 benutzt um die 5V zu erzeugen. Dieser wird jedoch ziemlich heißt (200mA Strom).
    Deshalb wollte ich mal fragen wie ihr die Spannungsversorgung machen würdet. Ist der Einsatz eines Schaltreglers sinnvoll und wenn ja habt ihr eine Bauanleitung für einen?
    Dann hätte ich auch noch eine Frage zur Spannungsrelgung mit dem 7805. Welche Kondensatoren sollte ich einsetzen? Ich habe da ziemlich unterschiedliche Angaben gefunden.
    Welche Kondensatoren sollte ich vor den Regler und welche hinter den Regler schalten. Irgendwo habe ich auch mal gesehen, dass da noch eine Diode verbaut wurde. Wozu ist diese gut, welche kann ich da nehmen?

    schon mal Danke für eure Antworten

    Andreas

  2. #2
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    hallo,
    ich würde den 7805 beibehalten und vielleicht nen spannungsteiler vorschalten falls dir der 7805 zu heiss wird. heisst lass 4,5volt am spannungsteiler abfallen, dann haste genau die minimal spannung für den 7805, damit der richtig arbeitet.
    beschalten würde ich den 7805 wie im datenblatt !!!!!!!
    und die freilaufdiode ist ein schutz, damit beim ausschalten der spannungquelle, nicht ströme über den 7805 rückfliessen, was passieren kann, wenn auf der ausgangsseite des 7805 grössere kapazitäten anliegen als auf der eingangsseite!!!!!
    also datenblatt schaltung + freilaufdiode mein tipp, hat bis jetzt bei mir immer toll gefunzt.

    gruss fubu

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Das ist nicht Dein Ernst, oder? Ein Spannungsteiler impliziert auch noch einen Querstrom, das bedeutet noch mehr Verluste. Einen Vorwiderstand alleine würde ich auch nicht empfehlen, denn dort hast Du immer einen bestimmten Spannungsabfall, heisst: entweder bringt der Widerstand nicht viel Wärmeeinsparung am Regler oder die Akkuspannung darf nicht zu weit fallen. So oder so verlagerst Du die Verluste nur von einem Bauteil ins andere, ob ein 7805 nun heiss wird, ein Vorwiderstand oder eine Reihe von Si-Dioden bzw eine Z-Diode in Reihe ist eigentlich erstmal egal und bei Akkubetrieb erst recht unnötige Energieverschwendung.
    In der Industrie hat man bei Anwendungen, bei denen ein gewisser Strom immer garantiert ist, einen Kompromiss zwischen Reglerverlusten und Unempfindlichkeit ggü Eingangsspannungsschwankungen gefunden: ein Widerstand zwischen Reglereingang und -ausgang, der so bemessen ist, dass bei Uein_max und Iaus_min die Nennausgangsspannung gerade noch nicht erreicht wird spart einiges an Wärmeentwicklung am Regler ein und lässt dafür einen Widerstand, der das leichter wegsteckt, kochen.

    Dir würde ich dringend einen Schaltregler empfehlen, entweder einen SimpleSwitcher von National (LM25irgendwas) oder den billigen und verbreiteten MC34063. Oder ganz was anderes, die Vielfalt am Markt spiegelt den Bedarf wieder

  4. #4
    Moderator Roboter Genie
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    Hi!
    Der Aufwand, einen kleinen Schaltregler zu konstruieren, ist heute relativ gering. Mit einem LM 2576 (-5) kannst du dir ganz einfach einen Schaltregler für 5V (und bis zu 3 Ampere!) zusammenlöten. Du brauchst nur eine Diode (z.B. 1N5822 von Reichelt für 16ct), eine 100µH Spule (z.B. 77A 100µ auch von Reichelt für 92ct) und den LM2576 T5,0 (bei Reichelt für 1,65€ oder bei Pollin für 95ct). Dann noch vorne nen 100µF/35V und hinten einen 1.000µF/35V Elko, am besten noch mit je einem 100nF Kerko verfeinern.
    Fertig ist der Schaltregler für ca. 1A (für mehr brauchts ne andere Spule) für etwas mehr als 3€! Mit dem Wirkungsgrad von 75 bis 80% hält der Akku länger und man hat das Problem mit dem heißen Regler auch aus der Welt geschafft.
    Nachteil ist hier natürlich das hohe Gewicht durch die Spule, der relativ hohe Platzbedarf und die Kosten!
    Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihr Datenblatt oder das Forum

    MfG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von darwin.nuernberg
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    Auf meinem Protobed ATmega16 ATmega32 in RN-Standard Version 5

    habe ich einen Schaltregler L4960 (bis 2,5A) eingebaut und bin sehr zufrieden damit.

    Kannst Dir ja mal die Doku und den Schaltplan ansehen...

    http://www.roboternetz.de/phpBB2/zei...g.php?p=185431 Protobed ATmega16 ATmega32 in RN-Standard Version 5
    Gruss
    Darwin (meine Projekte sind auf meiner Pinnwand zu finden)

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von BMS
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    da braucht man sich nicht den kopf zerbrechen - es geht auch ohne vorschaltelektronik;
    die 10 Zellen hast du ja in Reihe - was hindert dich daran, eine spannung in der mitte abzugreifen?

    oder als ascii-bild symbolisch:
    das sind deine zellen(-+):
    A -+ -+ -+ -+ -+ -+ B -+ -+ -+ -+ C

    A = Minusanschluss; natürlich ans board; unverändert
    B = Mittelanschluss(z.b. zwischen 6. und 7. zelle) an 7805
    C = Plusanschluss (12.zelle) auch ans board(motortreiber)

    kleiner Nachteil ist, dass die Zellen zwischen A und B schneller entladen werden als die zwischen B und C;
    Dann musst du aber auch deinen Ein/Ausschalter anders verdrahten
    So haben wir das in unseren Bots auch gemacht (bin im soccer 2vs2-team "Jagd auf Mr.O")

    Mfg
    BMS

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