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Thema: Wasserstandsanzeige f. Brunnen

  1. #1
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    Wasserstandsanzeige f. Brunnen

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    Hallo,

    ich möchte eine Füllstandsanzeige für einen Brunnen realisieren.

    Hier ein paar Infos:

    Brunnentiefe: 17m
    Anzahl Sensorwerte: 5-10
    Erfassung der Werte mittels Microcontroller und weitergabe an PC und Auswertung mit VB

    Nun zur Frage:

    Wie kann ich zu den Daten kommen, meine Überlegung ist folgende:

    Je 2 Drähte für einen Messpunkt in einem Abstand von 1 Meter in den Brunnen. 1 Draht an VCC und der andere an einen DigiPort vom µc.
    Das ganze habe ich jetzt schonmal mit ner C-Control und im Waschbecken getestet, klappt alles bestens. Mit VB funktioniert auch alles.

    Gibt es noch eine bessere Alternative ? Meine Angst ist, dass vielleicht die Drähte korrodieren könnten und das ganze dann nicht mehr funktioniert.

    Andere Möglichkeiten wie Drucksensor (zu Teuer >200€) oder Ultraschall (für 17m entfernung nichts gefunden) scheiten wohl aus.

    Edit: Achja, das ganze soll dann mal auf einen AVR (deutlich mehr IOs und Interupts) laufen und mit diesem mein erstes AVR Projekt werden.
    CU Ronny

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Mit dem korrodieren hast Du recht Gleichstrom und Wasser oxidiert wunderbar. Ne Möglichkeit währen Schwimmschalter da könnte man die Spannung aus dem Wasser raushalten.

    Was würde eigentlich mit Edelstahlelektroden passieren?

  3. #3
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    Hallo,

    das mit den Schwimmschaltern habe ich auch schon überlegt, aber der Schalter bei z.B. 5 Meter ist bei einen Wasserstand von 10 Metern ja völlig unter Wasser. Es gibt also auch keine einfache lösung wenn der Schalter auch unter Wasser ist.

    Wobei es ja auch diese Schwimmschalter an den Tauchpumpen gibt, weiss jemand wie die funktionieren, da ist ja scheinbar sowas wie ne Kugel drin, oder ?

    Ronny

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Tido
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    Re: Wasserstandsanzeige f. Brunnen

    Hallo dr_Bal,

    Zitat Zitat von dr_Bal
    Meine Angst ist, dass vielleicht die Drähte korrodieren könnten und das ganze dann nicht mehr funktioniert.
    ja, das wird passieren. Hatte letztes Jahr dasselbe Problem bei der Messung des Wasserstandes in einem Ufergraben.
    Ich habe 2 Edelstahlstäbe in einem Edelstahlrohr isoliert befestigt (Messung Wasserstand minimum, maximum).
    Das Rohr liegt an Masse, an den Stäben die Basen von je einem pnp-Transistor, die wiederum Optokoppler schalten, und damit den Wert eines Spannungsteiler verändern.

    Leider war das ganze nach wenigen Tagen korrodiert und funktionierte nicht mehr.

    Habe seit ein paar Tagen eine 'neue' Variante in Betrieb. Jetzt wird nur alle 15 Minuten die 5V-Spannung allpolig eingeschaltet, 1 Sekunde gemessen und wieder abgeschaltet. Natürlich kann ich die Zeit auch erhöhen.
    Ich nehme mal an, dass unter diesen Umständen viel längere "Standzeiten" bis zur Korrosion möglich sind.
    MfG
    Tido

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  5. #5
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    Hallo Tido,

    dachte ich mir fast mit der korrosion, halte mich mal auf den laufenden wie es mit der neuen Methode läuft.

    ich habe gerade noch etwas interessantes gefunden, habe aber keine Ahnung wie das wirklich funktioniert.

    http://forum.electronicwerkstatt.de/...bz420_bs0.html

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    ...in meinen Wassertank im Bully wird der Stand so gemessen, dass in einem senkrechten Rohr im Tank in regelmässigen Abständen kleine Reedschalter angebracht sind, die durch einen schwimmfähigen Magnetring je nach Wasserstand schalten und ausgewertet werden. Da kann nix korrodieren, da nix Relevantes mit Wasser in Berührung kommt.

    Eine Alternative wäre noch eine Ultraschallmessung : Sender, Empfänger - Signallaufzeit.
    Danke an Alle, die uns bei der erfolgreichen 1.000€-Aktion der IngDiba unterstützt haben! | https://www.hackerspace-bremen.de | http://www.pixelklecks.de |

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Wenn das Wasser nicht grob verschmutzt ist und der Brunnen öfters leer wird, nimmt man Drucksensoren mit Schlauch und nem Trichter der nach unten offen ist. Entweder einen analogen oder n digitale, die aus alten Waschmaschinen sind z.B. super geeignet. Nachteil: Wenn das Rohr nie ganz leer wird füllt sich der Schlauch langsam mit Wasser.

    Wenns doch mal dreckig wird kann man Schwimmerschalter verwenden, da is meist ne Kugel mit Mikroschalter und Hebel in einem wasserdichtem Kunststoffgehäuse drin, 30 cm vor dem Schwimmer ein Gewicht dran und das Kabel oben aufhängen. Nachteil: Irgendwann gibts Kabelbruch.

    Es gibt aber auch Spezialdrucksensoren zum versenken, haben schon öfters welche eingebaut, die geben dann 4-20 mA raus und sind aber schweineteuer

    Grüsse, Stefan

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Zitat Zitat von Andree-HB
    ...in meinen Wassertank im Bully wird der Stand so gemessen, dass in einem senkrechten Rohr im Tank in regelmässigen Abständen kleine Reedschalter angebracht sind, die durch einen schwimmfähigen Magnetring je nach Wasserstand schalten und ausgewertet werden. Da kann nix korrodieren, da nix Relevantes mit Wasser in Berührung kommt.
    Auch ne coole Idee, macht man meist bei Schwimmbadbehältern heutzutage. Aussen die Elektr. Schalter und innen ein Schwimmer.

    Im Brunnen könnte man es andersrum machen, ein Rohr nach unten, innen die Schalter und aussenrum nen Schwimmenden Ringmagneten

  9. #9
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    Hallo @all,

    ich teste jetzt erstmal mit den Plastik Eiern aus Überaschungseiern als Schwimmschalter.
    Muss nur noch was geeignetes als Schaltmedium finden, Alufolie tuts nicht wirklich gut.

    Ronny

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Tido
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    Zitat Zitat von dr_Bal
    Hallo @all,
    Muss nur noch was geeignetes als Schaltmedium finden, Alufolie tuts nicht wirklich gut.
    Hi,

    wie siehts denn z.B. mit einer Stahl-/Eisen-mutter (besser wär vllt. ne Stahlkugel) o.ä.
    Aber willst du dann in den Brunnen alle paar cm so ein Ei reinbasteln?

    Habe mal irgendwo eine Konstruktion mit einem Schwimmer, Schnur nach oben über eine Umlenkrolle und am anderen Ende ein Gegengewicht gesehen.
    An der Umlenkrolle saß dann der Sensor für die Wassertiefe.
    MfG
    Tido

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