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Thema: Antriebstechnik / Reibradantrieb

  1. #1

    Antriebstechnik / Reibradantrieb

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    Hallo erstmal,

    ich habe hier mal ne Studienaufgabe und ein paar Verständnisfrage und hoffe das einer helfen kann!

    Hier mal die Aufgabe:
    http://img444.imageshack.us/img444/4342/reibradal8.jpg

    Da ich nicht Recht wusste wie ich Rechnen muss, habe ich erstmal angefangen, bin aber nicht sicher ob´s richig ist:
    http://img242.imageshack.us/img242/7870/aufgabeby1.jpg

    Hoffe das ist schonmal soweit Richtig ?!?!?! Nun weiss ich aber leider nicht weiter, dh. wie bekommt ich die Kräfteübertragung hin?

    ---------------

    Nun meine Verständnisfragen zum Thema Antriebe:

    - Wenn man die Leistung des Motors bestimmt, wird nie die Übersetzung berücksichtigt. An diesem Punkt fehlt mir leider das Verständnis
    Mir jeder Übersetung ändern sich doch die Kräfte, also auch das Moment.

    - Was mir auch immer Spanisch vorkommt: Nehmen wir mal an, das die oben errechneten 40W richtig sind. Ich nehmen jetzt aber einen Motor mit nur 0,5W. Ich kann mir schlecht vorstellen, das die Scheibe dennoch in Schwung kommt, aber erst nach 400s !!!

    - Was auch nie verstehe, das nie irgendwie die Last und Antriebsmomente miteinander vergleichen werden, ist das nicht nötig ?

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    PS: Hatte die gleiche Frage auch in einem anderen Forum gestellt, aber leider keine brauchbare Antwort bekommen!

  2. #2
    Hallo nochmal, wenn mir bei dem Rechenweg keiner helfen kann, wäre es super wenn jemand die Verständnisfragen beantworten kann, damit ich zumindest ungefähr einen Plan von Antriebsauslegung bekommen, danke Jungs! [-o<

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    830
    so werde ich mir den rechenweg nicht antun, wenn du die faktoren auflöst und in grundeinheiten rechnest können wir gerne darüber reden.


    wenn leistung übersetzt werden könnte wäre ich mit meinem mofa zufrieden^^
    spass bei seite: P= w*M bei einem getriebe werden w und M im gleichen verhältnis geändert, die leistung kann nicht steigen (energie am anfang= energie am ende), sie kann nur um den wirkungsgrad kleiner werden.

    was kommt dir da spanisch vor? dass wenn die leistung des motors abnimmt, die anlaufzeit zunimmt klingt doch vernünftig.

    wozu etwas vergleichen, wenn ich das antriebsmoment auch direkt ausrechnen kann.

    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=29227


    mfg clemens
    Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt. Die andere summt die Melodie von Tetris...

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Wenn man die Leistung des Motors bestimmt, wird nie die Übersetzung berücksichtigt. An diesem Punkt fehlt mir leider das Verständnis
    Mir jeder Übersetung ändern sich doch die Kräfte, also auch das Moment.
    Das Moment ändert sich, und gleichzeitig die Drehzahl. Bei einem verlustfreien Getriebe bleibt das Produkt aus Drehzahl und Moment konstant. Das Produkt aus Drehzahl und Moment ist proportional zur Leistung, damit bleibt auch die Leistung konstant.
    Man kann sich das auch über den Energieerhaltungssatz überlegen. Leistung ist Energie pro Zeit. Bringt man über ein bestimmtes Zeitintervall eine bestimmte Leistung in das Getriebe ein, so hat man eine Energiemenge eingebracht. Da das idealisierte Getriebe keinen Energiespeicher hat, muß die eingebrachte Energie simultan auch am Ausgang des Getriebes erscheinen. Wählt man das Zeitintervall beliebig klein, so sieht man, dass Eingangsleistung und Ausgangsleistung zu jedem Zeitpunkt gleich sein müssen.
    Bei einem weniger idealisierten Getriebe kommen weitere Effekte hinzu, ein Teil der Energie wird in Wärme verwandelt (Reibung), außerdem kann mechanische Energie in Schwungmassen gespeichert werden. Diese Rechnung wird dann wesentlich aufwendiger.

    Was mir auch immer Spanisch vorkommt: Nehmen wir mal an, das die oben errechneten 40W richtig sind. Ich nehmen jetzt aber einen Motor mit nur 0,5W. Ich kann mir schlecht vorstellen, das die Scheibe dennoch in Schwung kommt, aber erst nach 400s !!!
    Ich habe das zwar nicht durchgerechnet, halte es aber durchaus für vorstellbar. Wir sprechen hier ja immer von einem idealisierten, also reibungsfreien Modell. Möglicherweise stört dich das Gefühl, dass es eben wegen der unvermeidlichen Reibung nicht geht, vielleicht hast Du auch andere Zusammenhänge noch nicht verstanden.
    Dass ein idealisiertes Modell in der Praxis allenfalls angenähert werden kann ist eine andere Sache. Der Vorteil eines solchen Modells liegt auf der Hand: es ist bequem zu berechnen.

    Was auch nie verstehe, das nie irgendwie die Last und Antriebsmomente miteinander vergleichen werden, ist das nicht nötig ?
    Im allgemeinen kann man eine Gleichung aufstellen, bei der das Lastmoment entgegengesetzt gleich dem Antriebsmoment ist. Das ist in der Mechanik auch eine sehr übliche Vorgehensweise.
    Formeln, die man in üblichen Formelsammlungen für einen solchen Lastfall findet sind häufig auch über diesen Ansatz hergeleitet worden (andere Ansätze wären z.B. der Energieerhaltungssatz). Der fertigen Formel sieht man das aber nicht mehr an, da muss man sich die Arbeit machen und die Herleitung selber machen um das zu verstehen.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    hallo,

    ob die zahlen stimmen, habe ich nicht nachgerechenet, aber die vorgehensweise stimmst so.

    Wir sprechen hier ja immer von einem idealisierten, also reibungsfreien Modell.
    reibungsfrei ist es hier nicht, sonst wäre ein antrieb mit einem reibrad ziemlich sinnlos. hier ist es so, dass immer ideale reibungsverhältnisse herschen und kein schlupf auftritt.

    mfg jeffrey

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