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Thema: Funktionsweise von Touch-Lampen

  1. #1

    Funktionsweise von Touch-Lampen

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    Hallo

    Ihr kennt doch sicher diese Lampen, die man nur leicht am Metallgehäuse berühren muss, und schon schalten sie ein oder aus.

    Jetzt die Frage: Weis jemand von Euch, wie diese Technik im Detail funktioniert?

    Mir ist nur bekannt, das der Mensch der die Lampe anfässt, in dem Moment als Antenne funktioniert. Die Elektronik erkennt ein geändertes "Radiosignal" und schaltet.

    Aber hat so etwas denn keine Probleme mit Signalrauschen, oder Rauschen an sich? Wie wird das Problem gelöst?

    Bin für alle Hinweise dankbar!!

    Gruß
    RapidPrototyper

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    544
    Also, ich kenn mich nicht wirklich gut damit aus. Aber ich meine mal folgendes Prinzip irgendwo gehört zu haben:
    Die Kapazität des Gehäuses und eine Spule bilden wohl einen Schwingkreis dessen Resonanzfrequenz sich ändert, wenn eine Person das Gehäuse berührt. Wie das technisch aber genau Funktioniert kann ich leider nicht sagen.

    Gruß,
    SIGINT

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Ich weiß nicht, ob das auch so in den Touch-Lampen gemacht wird, man kann aber den Strom, der durch die Erdung der Steckdose und der Person zum Gehäuse fließt mit einem OpAmp verstärken und auswerten.

    Den + Eingang des OpAmps dazu hinter das Netzteil (nicht direkt an die Steckdose!) und den anderen ans Gehäuse.
    Grüße
    Lars

  4. #4
    Hallo

    ich danke euch. Habe im Inernet noch folgende Erklärung gefunden:

    "Der Strom deines Körpers reicht aus, um die Elektrische Schaltung zu aktivieren.
    Dieses geschieht durch eine Kopplung von zwei Transistoren.
    Diese werden so miteinander gekoppelt, das der Strom deines Körpers vertausendfacht wird.
    Deshalb kann diese Schaltung einen Inpuls an weitere Elektrische Schaltungen geben.
    Und sind durch die Trennung der Schaltkreise auch in der Lage, sogar Starkstrom zu schalten, ohne Gefahr für deinen Körper.

    Ein Stift dagegen, liefert keinen Elektrischen Strom.
    Diese sind meistens Elektrische Nichtleiter."

    Was sagt ihr dazu? Ist es wirklich der vertausendfachte Strom des eigenen Körpers?? Wenn ich auf die Touch-Lampe ein langes Kabel fallen lasse, dessen Adern das Metallgehäuse berühren, dürfte dieses dann ja keine Schaltung auslösen. Es sei denn das Kabel hat nen eigenen Strom...

  5. #5
    Kann einer von euch hiermit etwas anfangen?

    http://forum.electronicwerkstatt.de/...ensorlampe.gif

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Ja




    Der 555 enthält einen Trigger der hier auf die vom Körper eingebrachte Störfelder reagiert. Fass mal die Prüfspitze vom Oszi an da kan mann das gut sehen, genauso wenn man den eingang eines Hochohmigen AidioVerstärkers anfasst hört man ein Brummen. Der 'Schmutzeffekt' wird hir zum Schalten ausgenutzt.
    Schaltet der Trigger seuert er den Ringzähler 4017 an der eine Position weiterschaltet und je nach Position die Lampe aus oder in 3 Helligkeitsstufen über die Optodiac-Triac Stufe einschatet.
    Einfache Schaltung aber wirkungsvoll.
    SO1 soll mit Sicherheit eine Buchse sein (obwohl das ja nach einem Kondensator aussieht doch der wäre ja da sinnlos) in die PL2 gesteckt wird.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    http://hackedgadgets.com/2006/06/02/...s-lightswitch/

    Wohl auch eine Möglichkeit so einen Schalter zu lösen, hab diese Art der Schalter schon selber wirklich gut in einen PIC verheiratet. Der Code ansich ist nichts aufregendes.

    Aja, der Gif wird bei mir nicht angezeigt
    MfG
    Mobius

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Irgendwelche Störungen (E-Feld) aus der Umgebung zu detektieren ist zu anfällig, dann macht jedes grunzende Handy das Licht an. Nee, es wird wie bei stinknormalen Sensordimmern einfach erkannt, dass ein Strom vom Sensor gegen Erde fliesst. Beim Sensordimmer ist das einfach, der hängt immer an "L" (sprich "Phase"), bei ortsveränderlichen Leuchten nimmt man halt einen Spannungsteiler zwischen den Netzpolen als Referenz und einen weiteren, den man hochohmig mit dem Gehäuse verbindet. Sobald ein Unterschied zwischen den beiden ist, wird eine Aktion ausgelöst. Ein langes Kabel, das isoliert am Boden herum liegt kann ggf reichen, da das Netz bekanntlich eine Wechselspannung zur Verfügung stellt und somit kapazitive Kopplung denkbar ist. Da hier direkt vom Netz ein Strom durch den Benutzer geleitet wird, ist sowas nicht unbedingt was für Bastler, die Widerstände und die mechanische Anordnung müssen hohen Ansprüchen gerecht werden, die man ohne entsprechende Kenntnisse gar nicht bedenkt.
    So eine Schaltung hinter einem Trafo zu betreiben ist zwar theoretisch möglich, dazu müsste aber eine kapazitive Kopplung durch den Trafo gewährleistet sein oder aber eine Verbindung zur Erde bestehen, wobei das als Sensor dienende Gehäuseteil natürlich erdfrei sein muss.

  9. #9
    das bedeutet also, das man so eine sensor-technik nicht in ein batteriebetriebenes gerät einbauen könnte? als beispiel jetzt mal eine digicam mit sensortasten.

    da fällt mir aber gerade ein, das es genau so eine digicam gibt. man muss die knöpfe auf der rückseite nicht drücken sondern nur berühren und schon löst es eine reaktion aus.

    das selbe beim ipod...

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    2.193
    Und beim Touchpad usw usf. Man kann natürlich auch kapazitive oder resistive Einflüsse auswerten. Aber Du hast nicht nach iPod sondern nach einer Touch-Lampe gefragt, oder?

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