-         

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 18

Thema: Phasenanschnittsteuerung an Drehstrommotor

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    11.10.2006
    Beiträge
    7

    Phasenanschnittsteuerung an Drehstrommotor

    Anzeige

    SMARTPHONES & TABLETS-bis zu 77% RABATT-Kostenlose Lieferung-Aktuell | Cool | Unentbehrlich
    Hallo!

    Hoffe, dass es kein Problem für euch ist, dass sich meine Frage nicht über Robotoren ist...

    Ich habe in der Werkstatt einen Abzugslüfter für Schleifstaub und Schweißrauch. Dieser wird durch einen gewöhnlichen Drehstrommotor (P=250 W) angetrieben. Da ich dort keinen Dreiphasenstom zur Verfügung habe, ist der Motor per Steinmetzschaltung geschaltet (Dabei wird eine Motorspule über einen Kondensator an die Phase gelegt).

    Vor ein paar Tagen habe ich gesehen, dass ich noch reichlich Triacs BT137/600 habe und damit mal eine Phasenanschnittsteuerung zusammengesteckt. Wenn ich damit den Motor ansteuere (Serienschaltung), sieht es bei jedem Leistungsbereich so aus, als bekäme die dritte Spule keinen Strom; der Motor dreht ganz leicht an und erreicht dann seinen "toten Punkt"...

    Ich kann mir gerade nicht erklären, warum die Steinmetzschaltung nicht mit Phasenanschnittsteuerung funktioniert... Sollte ich besser die Phase kurzzeitig ganz unterbrechen (z.B. 0,1 Sekunden ein, 0,1 Sekunden aus usw.) um die Leistung des Lüfters zu drosseln?

    Gruß

    Matthias

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
    Registriert seit
    14.10.2006
    Ort
    Saarland
    Beiträge
    390
    ich bin kein Motorexperte. Aber wenn sich Drehstrommotoren mit 3 Phasen schon nur durch Frequenzumrichter regeln lassen, wird es bei der Kondensatorschaltung auch nicht anders sein.
    Eine Phasenanschnittsteuerung könnte ausserdem Probleme machen bei Kapazitiv-Induktiver Last.
    Kondensatormotoren laufen bei Unterspannung meist auch normal weiter und bleiben dann stehen. Zumindest müsstest du mal zum Anlauf auf volle Leistung gehen.
    Ich würde mit möglichst langen Zeiten ein ausschalten, wie es die Trägheit des Motors zulässt.
    Oder einen kleinen Frequenzumrichter kaufen, also so ein Ding das aus 230V frequenzregelbaren Drehstrom macht.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    15.11.2006
    Beiträge
    463
    Hallo,

    du willst doch mit der Dimmung wahrscheinlich erreichen, dass der Motor sich langsamer dreht. Dazu ist jedoch eine niedrigere Frequenz als 50 Hz erforderlich. Eine Veränderung der Frequenz kann man nicht einfach mit einer Phasenanschnittsteuerung erreichen. Alternativen wären wohl nur ein Austausch des Motors oder die Anschaffung eines Frequenzumrichters.

    Gruss
    Jakob

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
    Registriert seit
    16.10.2006
    Beiträge
    222
    Hallo!

    Würde sich der Motor langsamer drehen, wenn er mit einer Schaltung die jede zweite Amplitude wegschneide betrieben wird. Praktisch 50Hz / 2 = 25Hz.

    Dann würde sich die Drehgeschwindigkeit halbieren, oder?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
    Registriert seit
    14.10.2006
    Ort
    Saarland
    Beiträge
    390
    zuerst mal müsste man klären ob es ein Synchron- oder ein Asynchronmotor ist. Das sind völlig unterschiedliche Dinge. Wenn Matthias einen Sychronmotor mit Steinmetzschaltung betreibt gibt es Probleme.

    @Skynet. Keine schlechte Idee, beim Sychronmotor einmal die obere Halbwelle, 2 Halbwellen auslassen dann eine untere. Mal testen...

    Beim Asynchronmotor lässt sich durch reduzieren der Spannung die Kennlinie verschieben. Die Drehzahl geht dann unter Last runter.

    Ich teste sowas normalerweise einfach, bevor ich stundenlang rechne und dikutiere.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
    Registriert seit
    16.10.2006
    Beiträge
    222
    Danke!

    Es sollten meiner Meinung nach keine gleichen Hablwellen nach einander folgen, also keine 2 positiven ohne eine negative. Dass würde das Drehfeld im Motor durcheinander bringen und es könnten dann höhere Ströme folgen.
    Dass beste währe n Frequenzumrichter da ist die Amplitude in unseren Beispiel langgezogen, also durchgängig ohne Pause.

    Dass mit der Spannungsreduzierung ist auch nicht schlecht, die Motordrehzahle ist somit bei entsprechender Belastung niedriger.

  7. #7
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
    Registriert seit
    30.01.2004
    Ort
    München
    Alter
    64
    Beiträge
    12.373
    Der Lüfter wird ein Asynchronmotor sein, bei gleicher Frequenz im Drehfeld läßt sich die Frequenz kaum sinnvoll senken (ohne den Läufer zu modifizieren).
    Hat jemand Erfahrung mit der Ausblendung von 2 Halbwellen und der Drittelung der Frequenz bei Asynchronmotoren?
    Manfred

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
    Registriert seit
    14.10.2006
    Ort
    Saarland
    Beiträge
    390
    @Manfred
    du meinst sicher Synchron oder?

    Habs mal aufgemalt. Man müsste f/3 rausbekommen.
    Leider wird der Strom vermutlich zu gering sein.
    Einen Versuch ist es wert.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken scan_0.jpg  

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    16.08.2005
    Beiträge
    125
    Hi

    Also wenn du eine dauerlösung willst würde ich einen Frequenzumformer verwenden. Die haben in der kleinen Klasse nur 230Volt Versorgungsspannung und geben dir 3X230 Volt raus.
    Konensator raus und anschließen.
    Preis kommt auf die Leistund an.

    Gruß Jumbo

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
    Registriert seit
    16.10.2006
    Beiträge
    222
    Hallo!

    Ob dass mit dem Abhacken der Amplituden am Asynchronmotor überhaupt so richtig funktioniert, man kanns nur mal ausprobieren.
    Die Schaltung, mit Tyristoren oder Triac´s betreiben die von einem Controller oder einer Logischen Zählerschaltung gesteuert wird. (wird mich reizen)
    Nur mein Bedenken! Der Motor ist so gebaut dass er die volle Amplitude folgt, auch wenn dann die hälfte der Halbwellen fehlen ist die Amplitudensteilheit der Übrigen genauso wie vorher bei den 50Hz.
    Weis nicht dass währe wie ein ständiges anlaufen.
    Man sieht´s halt nur wenn man´s probiert hat

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •