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Thema: PWM zu Lineare Spannung

  1. #1
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    PWM zu Lineare Spannung

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    Hallo,

    habe da ein Problem und weiß nicht so genau wie man das lösen könnte.

    Und zwar benötige ich eine lineare Spannung von ca 0 bis 12 Volt (kein PWM) und habe ein PWM Signal von einem ATMega8 und 12 Volt zur verfügung.

    Damit soll dann ein LM317 in einer bestehenden Schaltung, die ich nicht verändern kann/darf, angesteuert werden.

    Hab mal von einer Lösung mit einem Rail-to-Rail OpAmp gehört..?

    Schonmal vielen Dank im voraus.

    Gruß
    DIrk

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    muss es wirklich bis 0 und bis 12V gehen?
    Es gibt kein Schaltelement mit 0V Spannungsabfall.
    Also definiere mal den genauen Spannungsbereich aufs mV genau.
    Wenn du den LM317 mit genau 12V ansteuerst hast du ja auch 13,2V am Ausgang, brauchst du genau diese maximale Spannung?

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Es kommt nicht aufs mV an...

    Die Steuerung,d ie vorher werdet wurde lieferte halt etwa 0,5 bis 11,5Volt.

    Der LM317 steuert dann einen Motor an, bei dem die Geschwindigkeit nicht soo wichtig ist...
    Man sollte sie nur mit mindestens 8-Bit regeln können

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Der LM317 kommt nur bis 1,25V runter, wo liegt also das Missverständnis?
    Du könntest mit einem OPV, dessen Ausgang bis 0V kommt und der am Ausgang min. 10,5V erreicht und der in der Lage ist, den durch den Referenzanschluss des 317ers abfliessenden Strom zu senken, die Ausgangsspannung von ca. 1,25 bis ca. 11,75V einstellbar machen. Das ist zwar nicht die genaueste Lösung, aber wenn wie Du schreibst sowieso ge_regelt_ werden soll, ist das ja nicht so schlimm...
    Die Schaltung besteht dann also aus einem RC-Tiefpass hinter dem PWM-Ausgang, gefolgt von dem Rail-to-Rail-OPV, dessen Verstärkung so gewählt ist, dass er bei 100% PWM gerade die gewünschte max. Ausgangsspannung hat und das wars dann. Einen geeigneten OPV wird man Dir sicher empfehlen, wie gesagt, Eingang und Ausgang müssen bis an 0V heran kommen, nach oben muss nur irgendwie garantiert sein, dass Du die 10,5..10,75V erreichst für Uaus=11,75..12V. Da Du ja für den LM bei 12V Ausgang sowieso irgendwo 15V hast, kannst Du damit ja den OPV speisen, das relaxt dann die R2R-Anforderungen etwas.

  5. #5
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    Um die genauen Spannungen geht es mir garnicht, sondern wie man soetwas überhaupt im Detail aufbaut, also man kann ja nicht das PWM Signal direkt in den LM317 schicken...

    Werde heute abend auch noch mal genau nachmessen weche Spannungen die bisherige Controllerkarte (uraltes ISA Teil) liefert...

  6. #6
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    Tach!

    Da hab ich was für dich:
    Die Schaltung habe ich mal als Lüfterregelung entworfen. Gibt 0 bis 12V aus, und zwar glatt wie nen gewienerter Boden.
    Der RC-Tiefpass hat ne Grenzfreqenz von um die 160Hz, wenn man da mit ein paar KHz reingeht ist also alles in Ordnung.
    Wenn du weniger Ampere ziehst, dann kannst du auch einen kleineren MOSFET (Q6) nehmen. Eventuell noch nen Pull-Down Widerstand einbauen, um den Leckstrom zu kompensieren.
    Und nicht von dem Steckergewusel am ausganz iritieren lassen. Das sind zwei 3Pin Molex-Stecker (die an den PC-Lüftern) Parallel.

    MfG

    Schoko

    P.S.: Natürlich ist das PWM-Signal 5V PtP
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  7. #7
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    oder einfach mit 3 Transistoren.
    RC je nach PWM Frequenz berechnen.
    So dass R*C >> Pulsdauer
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken p.jpg  

  8. #8
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    @Schoko
    deine Schaltung setzt voraus, dass sich C12 irgenwo wieder enladen muss.

    Habe gerade gesehen, dass ich aus Versehen 10K an den rechten Widerstand schrieb. Das ist der R der berechnet werden muss.

  9. #9
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    Cool

    werde die 2. Schaltung nachher mal ausprobieren... da ich dafür alle Bauteile da haben müsste

    Könntest du mir genau erklären, wie das mit der RC Berechnung funktioniert? Evtl an einem Beispiel

    Bin nur armer Programmierer und habe von der Sache nicht so wirklich Ahnung.

  10. #10
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    Beispiel. du hast eine PWM Frequenz von 10KHz also T= 0,1ms
    Dann sollte die Zeitkonstante R*C wesentlich größer sein z.B.:
    1 kOhm * 10µF = 10ms

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